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Um dis zu bewerkſtelligen, muß ich fie bitten, ſo wol die Jacobiſchen Briefe uͤber die Lehre des Spinoza, an M. als auch des letzteren Schrift an die Freunde Leßings zur Hand zu nehmen, damit ſie ſehen, daß das, was ich ihnen ſagen werde, mit der darinn enthaltenen Correſpondenz und mit dem ganzen Gange, den die Geſchichte genommen hat, aufs genaueſte zuſammen— treffe.
M. der im Begrif ſtand, über Ceßings Les ben etwas zu ſchreiben, erfuhr gelegentlich zu Anfang des Jahrs 1783, daß Leßing ein Spinoziſt geweſen, und ſich in einer weitlaͤuftigen Uns terredung, die er mit Jacobi gehabt, ſelbſt dafuͤr erklaͤrt habe. Sofort ſchrieb er ſelbſt daruͤber an Jacobi, und bat dieſen, daß er die Güte haben „möchte, ihm das beſtimmte darüber ausführlich „zu berichten; nemlich, was? wie? und bey wel»
cher Gelegenheit Leßing über dieſe Sache geredet
„habe? da er(M. von ihm(R) überzeugt fen,
daß er ſowol den Ceßing ganz verſtanden, als mg von einer ſo wichtigen Unterredung jeden Umſtand im Gedaͤchtniſſe behalten haben wurde. A3„Se