28 oö „ligionspartheyen, als wieder einen allgemeinen „Feind vereinigen. Sie muͤſſen jezt die einzelnen Religionsunterſchiede, welche fie ſelbſt von einan„der trennen, bey Seite ſetzen; und mit gemeinſchaftlich verbundenen Kräften, das allgemeine „Gut, nemlich die Religion überhaupt, zu ret„ten und zu vertheidigen ſuchen.“
Man glaube nicht, daß ich hier etwa eine Anecdote erdichte. M. iſt zwar todt:— aber, die Männer leben noch, denen er damals dieſen Un: trag machte. Und wenn ich hier ihre Nahmen
nennen wolte oder durfte; fo wurde fie Jedermann als ſolche ſtehen laſſen, die ſich in der Schriftſtelleriſchen Welt ſchon Plaz gemacht haͤtten.
So war alſo der Mendelſohn, der immer in ſeinen Schriften wieder das Partheymachen ſo eiferte, und es ſo weit von ſich zu werfen ſich den Schein geben wolte, zu Gunſten ſeiner gekraͤnkten Leidenſchaft des Stolzes, ſelbſt befliſſen, heimlich Parthey zu machen; und es zu verſuchen, ob er ſeinem Gegner, den er ſelbſt durch Gründe nicht zu wiederlegen vermochte, nicht anderweitige Fein
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