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Der entlarvte Moses Mendelssohn oder völlige Aufklärung des rätselhaften Todverdrusses des M. Mendelssohn über die Bekanntmachung des Lessingschen Atheismus von Jacobi / Johann Heinrich August Schulze
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34 2 ſeyn, und der Ausgang des Krieges ihn mit Ruhm und Ehre kroͤnen werde. Hinterher konnte er ja denn doch noch, ſeines Beduͤnkens nach, mit dem CLeßing machen, was er wolte. Allein in der Leipz. Mich. Meſſe findet er ſich von feinem neuen Gegner dermaſſen in die Enge getrieben, daß er auch leinen Laut zu feiner Vertheidigung und Rechts fertigung mehr von ſich zu geben weiß! und nun in dieſem Zuſtande, in dieſer preßhaften Lage ſolte M. den Leßing auch noch als einen weyten Gegner wieder ſich, ſelbſt herbey rufen? M. ſolte nun noch dem Publico es ſagen wollen, auch Leßing war ein Atheiſt! 7 Wer das jezt noch von dem M. hätte erwarten wollen, der muͤſte verlangt haben, entweder: daß M. nicht der M. hätte ſeyn ſollen, der er war: oder, wenn er in feiner Denkungsart ſtehen blieb; daß er alsdann feine ganze Selbſtliebe ausgezos gen und von ſich geworfen, und dagegen im eigent­lichen Verſtande ſich ſelbſt zu haſſen angefan­gen haben ſolte! welches der Natur eines jeden Geſchdpfõ wiederſprechend und ſchlechterdings une möglich iſt. Nein, nun muſte alſo Mendel ſohn