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ich dieſe verdrießliche Sache vom Halſe habe.“
Hr. Herz ſagt:„Der ſtarke Mißmuth und Wie
derwille, mit welchem M. dieſe Worte ausgeſprochen, ſey ihm durch die Seele gegangen. ꝛc.“ Waͤre ſichs nun M. bewußt geweſen, das, was er uns in dieſer lezten Schrift glaubend machen wolte, hinlaͤnglich erwieſen, und den Jaco hi wurklich geſchlagen zu haben; ſo würde ihn ja dis Bez wußtſeyn nicht nur beruhiget, ſondern auch vers gnugt gemacht haben. Da ihm aber dis Bewußtſeyn fehlte, und er ſich von feiner Vertheidigungsſchrift ſelbſt nichts zu ſeiner Rettung verſprach; ſo
blieb auch derZufriedenheit, nach wie vor, der Eins gang in fein. Gemuͤth verſchloſſen.
Waͤre M. weniger ſtolz, und dagegen ſeine Wahrheitsliebe aufrichtiger, reiner, und groͤſſergeweſen; fo würde‘ die Gefahr für ihn in feinen Ans gen nicht fo gros und ſchrecklich haben ſeyn konnen. Er würde der Sache ruhig ihren Lauf gelaſſen und es abgewartet haben, wie das Urtheil des unpartheyiſchen Publicums am Ende uber dieſelbe ausfiele? Aber dis war ſeinem gekraͤnkten Stolze nicht moglich. Er konnte den Gedanken, vor den Aus
gen