e DIE 95 redung, welche Reichardt und die Mendelfohufche Familie, bey ihrer allerſeitigen lebendigen Leibern, auf Erden hielten, in ein Geſpraͤch, das im Reiche der Todten zwiſchen ihnen
. vorgefallen ſeyn ſoll!— Es iſt doch wahrhaf
tig keine Kleinigkeit, einen chriſtlichen Kapellmeiſter,
zugleich mit einer ganzen juͤdiſchen Familie, fo, mir
nichts, dir nichts, mit einem Streiche todt zu ſchla
gen??— Und billig müſte an einem Arzte eine ſo ſchrecklich zuſammengeſezte Mordthat noch um ſo
viel ſchwerer geahndet werden; da ſein ganzer Be
ruf es ihm zur erſten und heiligſten Pflicht macht;
ſchlechterdings mit keinem einzigen Gedanken auf
das Verewigen der Menſchen, ſondern vielmehr
einzig und allein auf das Geſundmachen und
Cebendigerhalten derſelbea, bedacht ſeyn zu fol
len! Doch, H. Herz redete gerade zu der Zeit von Betäubung!— und dieſe mag vielleicht alsdenn
anſteckend ſeyn, wenn man Andere derſelben faͤlſchlich beſchuldiget?—
Wie H. Gerz das angebliche Bekenntniß des
M. von ſich, Er habe nie in ſeinem ganzen „Leben etwas bereuet, noch wäre er je über . et