Teil eines Werkes 
9. Band (1859) Für die ersten Tage des Wochenfestes
Entstehung
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שיר היחוד ליום ראשון

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Laut will ich Dank dir ertönen, will erzählen deine Wunder alle: was meine Seele fühlt, will ich zuſammen tragen, von deiner All macht reden, ſprechen.

Doch, was ſoll ich vortragen, da ichs nicht verſtehe? vermag ich's denn etwas zu reden? Iſt ja unbegreiflich die Größe Gottes, unberechenbar ſeine Weisheit?

Allweiſe, wie er iſt, wer gleichet ihm? Allmächtig er, unerreichbar! Wunverthäter, unendlich furchtbarer ja groß biſt du, übeſt Wunder aus,

Unausſprechlich, unerforſchlich, darum auch ungekannt, unbegriffen. Welch' Aug könnte zeugen von dir? welcher Mund von dir Kunde geben?

Kein lebendes Weſen ſchauet dich, kein Herz begreift dich, wie kann ein Lob dich darſtellen? Selbſt deine Engel ſchauen dich nicht, die weiſeſten Herzen finden dich nicht

Du allein erkenneſt dein Lob, Niemand außer dir erfaſſet deine Kraft, Eigenſchaften, der Verehrung würdig, keiner außer dir kennet fie.

Drum ſei gebenedeit, wie es dir ziemt, deiner Heiligkeit, Majeſtät und Größe, von dem Munde Aller, je nach ihrer Kraft, nach der Erkenntniß, deren du ſie begnadigteſt.

Es preiſen deine Wunder die Himmel, es verherrlichen der Fluthen