Horch, jetzt wird mein Sang politisch und schon ahnst Du confessions Not a bit, my dear, es sind nur Nachtisch-Reimchen zu Bonbons,
(Die Bonbons ließ ich zu Hause) gehst Du ernster drüber her, Schmelzen sie wie Schnee in Händen — Regenwasser und nichts mehr.
Doch den Mantel kühner Bilder, häng’ ich lieber Dir ihn um!
Ach, Du bist was Lepel suchte — mobile Perpetuum*,
Wie ein Paradiesvogel auf ’nem alten Damen-Toc
Ruhlos schwebst Du zwischen Potsdam, ach und zwischen Jüterbogk.
Hartes ist Dir zugefallen; doch die Sterne lügen nicht,
Ehstens heißt des Tages Losung: „Nach Berlin ! Durch Nacht zum Licht!“; Dann nicht länger unter Larven ein einzge Fühle-Brust, [sic!]
Kehren alte Tage wieder, alter Ruhm und alte Lust.
(lieber Chevalier. Diese Zeilen solltest Du um 9 Uhr früh zum Kaffee empfangen; die Götter entschieden anders; die Elloramutter wurde so unwohl [übrigens nicht bedenklich], daß ich als unbezahlter Krankenwärter eintreten mußte und nicht Stunde halten konnte. Herzlichste Grüße Dir, der Gattin und dem Liebling. Auf Wiedersehn morgen um 3. Dein Noel.)
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An George Hesekiel am 24. Dezember 1861
Mit einem Porträt des Königs Friedrich Wilhelm IV.
Gute Dinge, gute Gaben
Kann man doppelt und dreifach haben,
Ihn, der noch an sich geglaubt,
Ist es sechsfach zu haben erlaubt.
Wieder, auch an diesem Bilde Freu Dich des Auges an Geist und Milde — Gute Gab’ und gutes Ding Werden durch Plural nicht gering.
* Lepel war dafür bekannt, daß er schwer lösbaren technischen Problemen nacäiging.