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1691 = Neue Nr. 3244 (1938) Kremmen / geolog. und agronom. ... bearb. durch Th. Schmierer ...
Entstehung
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51
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Bodenkundlicher Teil 51

Meistenteils wird nur durch Umbruch und Zwischennutzung ein gutes Saatbeet für eine geeignete Grünlandmischung erzeugt wer­den können. Von allen Düngemitteln sind mittlere Gaben ratsam, nur auf kalkhaltigen Flächen kann an Kalk gespart werden.

7. Die Moorböden werden durch meist gut zersetzte Niede­rungsmoore vertreten, die teilweise kalkhaltig sind und meist eine Mächtigkeit von 0,42 m aufweisen. Nur wo das Grundwasser wenigstens zeitweise höher steht, ist der Zersetzungsgrad nur mittelmäßig. In diesem Falle müssen die Niederungsmooreals absolute Grünlandböden gewertet werden, wogegen die gut zer­setzten Moorböden mit besseren Wasserverhältnisse auch Raum für eine Zwischennutzung von Hanf, Kartoffeln, Mais und Hafer bieten. Düngergaben sind in folgender Reihenfolge wichtig: Kali, Phosphorsäure, Stickstoff, Kompost- oder Humusdüngung. Eine geschickte Bearbeitung des Moores sichert ein günstiger physi­kalischer Zustand.

Anhang

Die im Anhang gegebenen Profile wurden von dem Bearbei­ter des betreffenden geologischen Blattes aufgenommen; ebenso wurden die Bodenproben für die Analysen von dem betreffenden Bearbeiter gezogen.

1. Analyse Geschiebemergelboden Nordrand der Grünefelder Heide, 2 km nördlich von Grünefeld

I. Mechanische und physikalische Untersuchung. Analytiker: A. ABEL.

TE

. Tonhaltige Mächtig-| Geogn. Kies Sand. Teile keit Bezeith- fa

u; Staub| Feinstes nung über 2-1 0,5-0,2 0,1- 0,05 0,05-0,01| unter m:

mm 10,01 mm

Dezimetor 2 mm mm mm |

A, 1,51,8| schwach 96,8 humoser EN nn A Sand 0,3 8,4 14,8 1,2 1,7

Ay 939,5| lehmiger; 89,6 1 a8[76 20,0 18,8| 3,6| 40

B 1214 Ge| 56,8 schiebe­lehm

| 17,2| 22,4| 76| 16,8

Ge- 63,2 schiebe- S LO NN mergel 18,8 8,4| 12,0