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[Neue Nr. 3344] (1938) Marwitz / geogn. bearb. durch W. E. Schmidt ..
Entstehung
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54 Bodenkundlicher ‚Teil

Meistenteils wird nur durch Umbruch und Zwischennutzung ein gutes Saatbeet für eine geeignete Grünlandmischung erzeugt wer­den können. Von allen Düngemitteln sind mittlere Gaben ratsam, nur auf kalkhaltigen Flächen kann an Kalk gespart werden.

7. Die Moorböden werden durch meist gut zersetzte Niede­rungsmoore vertreten, die teilweise kalkhaltig sind und meist eine Mächtigkeit von 0,42 m aufweisen. Nur wo das Grundwasser wenigstens zeitweise höher steht, ist der Zersetzungsgrad nur mittelmäßig. In diesem Falle müssen die Niederungsmoore als absolute Grünlandböden gewertet werden, wogegen die gut zer­setzten Moorböden mit besseren Wasserverhältnisse auch Raum für eine Zwischennutzung von Hanf, Kartoffeln, Mais und Hafer bieten. Düngergaben sind in folgender Reihenfolge wichtig: Kali, Phosphorsäure, Stickstoff, Kompost- oder Humusdüngung. Eine geschickte Bearbeitung des Moores sichert ein günstiger physi­kalischer Zustand.

Anhang

Die im Anhang gegebenen Profile wurden von dem Bearbei­ter des betreffenden geologischen Blattes aufgenommen; ebenso wurden die Bodenproben für die Analysen von dem betreffenden Bearbeiter gezogen.

1. Analyse Geschiebemergelboden Nordrand der Grünefelder Heide, 2 km nördlich von Grünefeld

I. Mechanische und physikalische Untersuchung. Analytiker: A. ABEL. DD

. Tonhaltige Mächtig- Geogn. Kies Sand Teile V keit Bezeich-| 7 i a R nung| über| 2-1 0,5-0,2|0,2-0,1|0,1- 0,05] 5620b| Feinstes Dezimeter 2 mm mm mm mm mm mm 0,01 mm

A,1,51,8| schwach 96,8 humoser* Z N Sand 0,3 0,8 8,4| 70,0 1,7

Ar 9-05| lchmiger(| 89,6 Sand T

20,0 4,0

B 1214 Ge- 56,8;

schiebe- ZT A lehm 72 1102

Ge- 68,2 schiebe- SE mergel 8,85| 18,8|