54 Bodenkundlicher ‚Teil
Meistenteils wird nur durch Umbruch und Zwischennutzung ein gutes Saatbeet für eine geeignete Grünlandmischung erzeugt werden können. Von allen Düngemitteln sind mittlere Gaben ratsam, nur auf kalkhaltigen Flächen kann an Kalk gespart werden.
7. Die Moorböden werden durch meist gut zersetzte Niederungsmoore vertreten, die teilweise kalkhaltig sind und meist eine Mächtigkeit von 0,4—2 m aufweisen. Nur wo das Grundwasser wenigstens zeitweise höher steht, ist der Zersetzungsgrad nur mittelmäßig. In diesem Falle müssen die Niederungsmoore als absolute Grünlandböden gewertet werden, wogegen die gut zersetzten Moorböden mit besseren Wasserverhältnisse auch Raum für eine Zwischennutzung von Hanf, Kartoffeln, Mais und Hafer bieten. Düngergaben sind in folgender Reihenfolge wichtig: Kali, Phosphorsäure, Stickstoff, Kompost- oder Humusdüngung. Eine geschickte Bearbeitung des Moores sichert ein günstiger physikalischer Zustand.
Anhang
Die im Anhang gegebenen Profile wurden von dem Bearbeiter des betreffenden geologischen Blattes aufgenommen; ebenso wurden die Bodenproben für die Analysen von dem betreffenden Bearbeiter gezogen.
1. Analyse Geschiebemergelboden Nordrand der Grünefelder Heide, 2 km nördlich von Grünefeld
I. Mechanische und physikalische Untersuchung. Analytiker: A. ABEL. DD
. Tonhaltige Mächtig- Geogn. Kies Sand Teile V keit Bezeich-|—— 7 i a R nung| über| 2-1 0,5-0,2|0,2-0,1|0,1- 0,05] 5620b| Feinstes Dezimeter 2 mm mm mm mm mm mm 0,01 mm
A,1,5—1,8| schwach 96,8 humoser* Z N Sand 0,3 0,8 8,4| 70,0 1,7
Ar 9-05| lchmiger(| 89,6 Sand T
20,0 4,0
B 12—14 Ge- 56,8;
schiebe- ZT A lehm 72 1102
Ge- 68,2 schiebe- SE mergel 8,85| 18,8|