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Neue Nr. 3245 (1938) Oranienburg / geogn. bearb. durch Th. Schmierer ..
Entstehung
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56 Bodenkundlicher Teil

Meistenteils wird nur durch Umbruch und Zwischennutzung ein gutes Saatbeet für eine geeignete Grünlandmischung erzeugt wer­den können, Von allen Düngemitteln sind mittlere Gaben ratsam, nur auf kalkhaltigen Flächen kann an Kalk gespart werden.

7. Die Moorböden werden durch meist gut zersetzte Niede­rungsmoore vertreten, die teilweise kalkhaltig sind und meist eine Mächtigkeit von 0,42 m aufweisen. Nur wo das Grundwasser wenigstens zeitweise höher steht, ist der Zersetzungsgrad nur mittelmäßig. In diesem Falle müssen die Niederungsmoore als absolute Grünlandböden gewertet werden, wögegen die gut zer­setzten Moorböden mit besseren Wasserverhältnisse auch Raum für eine Zwischennutzung von Hanf, Kartoffeln, Mais und Hafer bieten. Düngergaben sind in folgender Reihenfolge wichtig: Kali, Phosphorsäure, Stickstoff, Kompost- oder Humusdüngung. Eine geschickte Bearbeitung des Moores sichert ein günstiger physi­kalischer Zustand.

Anhang

Die im Anhang gegebenen Profile wurden von dem Bearbei­ter des betreffenden geologischen Blattes aufgenommen; ebenso wurden die Bodenproben für die Analysen von dem betreffenden Bearbeiter gezogen.

7 1. Analyse Geschiebemergelboden

Nordrand der Grünefelder Heide, 2 km nördlich von Grünefeld

I. Mechanische und physikalische Untersuchung. Analytiker: A. ABEL.

Kenn

. Tonhaltige Mächtig-| Geogn. Kies Sand Teile keit Bezeich- en n- 7 nung| über| 2-1| 1-05[0,5-0,2|0,2-0,1 0,1- 0,06], Steub|Feinstes Dezimeter 2 mm mm mm mm mm mm z mm 0,01 mm A, 1,51,8| schwach 96,8 humoser A= Sand 0,3 05| 28| 8,4| 7001148| 121 1,7 Az 99,5[| lehmiger 89,6 Sand WE 2,8| 16| 48| 20,0| 44,4| 18,8| 3,6| 4,0 B 1214 Ge- 56,8 schiebe- ES lehm 2,81 241 1271 1702/7224 7,6| 16,8| 23,6 G Ge- 63,2 ‚schiebe- ON N mergel 5,0 83,2 8,8| 18,8.| 24,0 8,4| 12,0| 19,8

A