kugelförmige schalige Verwitterung zeigte. Diese Diabasmasse endet sehr schnell nach beiden Seiten und reicht nur wenig über die heutigen Grenzen des Steinbruchs hinaus. Im Zusammenhang mit diesem Diabas steht eir etwa 100 m langer, rechtwinklig zu ihm streichender Granitgang; ein alter ‚Bruch in ihm ist jetzt von einem kleinen Teich eingenommen. In den Quarzgängen, die den Granit durchsetzen, findet sich Wolframit. Das gleiche Mineral wurde gelegentlich in schönen eingewachsenen Säulen auch in Quarzgängen im Diabas beobachtet. Südsüdöstlich vom Koschenberge liegen noch zwei kleinere Hornfelskuppen, deren größere ebenfalls einen etwas über 100 m langen Gramititgang enthält, innerhalb dessen ein kleines Diabasvorkommen festgestellt werden konnte, während die kleinere Kuppe nur Hornfels zeigt. In früheren Zeiten soll auch in den Weinbergen auf der Südostseite des Koschenberges Diabas abgebaut sein; jetzt ist davon keine Spur mehr zu sehen. Die Stelle ist so genau, wie ich sie ermitteln konnte, in die Karte eingetragen. ı
Der namenlose Nordsüdrücken südwestlich von Schwarzkollm besteht im nördlichen Teile aus Hornfels, im übrigen aus gewöhnlicher oder nur wenig veränderter Grauwacke. Der Granit, der die Umwandlung bewirkt hat, bildet einen ostwestlich streichenden wenig mächtigen Gang, ıder in einem kleinen Steinbruche oberhalb der Villa am Berge aufgeschlossen ist. An seinem Westende deuten zahlreiche Lesesteine auf einen anscheinend nordsüdlich verlaufenden schmalen Diabasgang hin.
‚In der kleinen, zur Gewinnung von Wegebaumaterial durch flache Brüche aufgeschlossenen Gesteinsinsel in den Jagen 367/368 der staatlichen Forst Hoyerswerda wird die Westhälfite von einem aplitischen Granit, die Osthälfte von Grauwacken gebildet, denen ein kleines, völlig zu braunem Lehm verwittertes Diabastrum eingeschaltet ist.
Miocäne Braunkohlenformation In ungeheurem Zeitabstande folgt als nächste Formation die miocäne Braunkohlenbildung; sie ist eine Land- und Süßwasserbildung und schließt Ablagerungen in sich ein, die in stehenden und fließenden Gewässern, in Sümpfen und Mooren und auf dem trocknen Lande entstanden sind. Auf. Grund von Bohrungen und Tagesaufschlüssen läßt sich folgendes allgemeine Profil der Niederlausitzer Braunkohlenformation aufstellen: 0,5 m’heller Ton 3„ gelber und weißer Quarzkies 1„ weißer, massiger Ton 1 violetter Schieferton mit Blattabdrücken 7; 3. Zyklus 1,5„ weißer Quarzsand bis 10» weißer, massiger Flaschenton bis 15» grober, weißer Sand und Kies bis 1» dunkler Kohlenletten bis 22„ Braunkohle(Oberflöz). bis 5„ Kohlenletten 9. Zyklus 20» weißer, feiner Glimmersand *35,„ dunkler, feiner Glimmersand *bis 13» Braunkohle(Unterflöz) *80.» grauer Glimmersand, z. T. vertreten durch 5—15 m weißen Glassand. 10» Kohlenletten 4 1, Zyklus 10,5 rauer Glimmersan bis 62 ler Kaolinsand oder kaolinische Verwitterungsbildungen