Teil eines Werkes 
Grad-Abtheilung 59, Blatt 5 [Neue Nr. 4050] (1923) Straupitz / bearb. durch F. Kaunhowen
Entstehung
Seite
20
Einzelbild herunterladen

20 Blatt Straupitz

weitem meisten Flächen werden als Wiesen genutzt, nur wenige etwas höher gelegene werden beackert.|

Recht ansehnliche Verbreitung besitzt auf dem Blatte Burg ein anderer alluvialer Tonboden,- der in engster Beziehung mit dem Torfe steht, meist auch von Flachmoortorf unterlagert wird und nicht selten.als humoser Ton bis toniger Humus bezeichnet werden muß. Es ist die sogenannte Klockerde der Gegend von Burg. Sie kommt innerhalb des Talsand­gebietes von Burg vor und ist demselben als breiter Saum im Norden und Nordwesten vorgelagert. Auch der Klockerdeboden wird fast ausschließ­lich als Wiese genutzt. ‚Die chemische Zusammensetzung der Klockerde zeigt die nachstehende Analyse.

Niederungsboden

Tonboden der sogenannten Klockerde

Försterei Horst nördlich Bruchmühle(Blatt Burg) Tiefe der Entnahme: 3 dem Analytiker: R. Loebe

Chemische Untersuchung des lufttrockenen Feinbodens

Analyse des durch einstündiges Kochen mit konz. Salzsäure(spez. Gew. 1,15) zersetzten Feinbodens

EL Bestandteile|;

Tonerde de Ne Eisenoxyd. Kalkerde Magnesia Kali Natron Kieselsäure. Schwefelsäure Phosphorsäure 2. Einzelbestimmungen; Kohlensäure(nach Finkener). Humus(nach Knop). ei MALE Stickstoff(nach Kjeldahl).. x. 4.0004 4 en 0,80 Hygroskop. Wasser bei 105° C. EA ae NRRE n a 6,83 Glühverlust ausschl. Kohlensäure, hygroskop. Wasser und Stickstoff 5,07 In Salzsäure Unlösliches(Ton und Sand und Nichtbestimmtes).. 50,20

A

Summe| 100,00