Das Diluvium
1— 2m Tiefe..... 19,9% Ca CO,
88-5 2 1. 160%
7— 8m Se x 10,20
10-11 m. KA 11,09%
144-15m„0+ 180%
18—19 m. u 1290% 1— 3 m Tiefe.. 15,20% 21—22 m Tiefe..... 11,3% 3— 5m KNUT 25-26 m ee 120% 5— 6 m Wk 01.09 29—30 m 5 10,00% 8— 9m N 18,80% 33—384 m 15,896 12—13 m KU 20,0 0/4 37—38 m He 100.90 17—18 m N 17,6%
also im Durchschnitt aus 17 Proben 15,1% Kalkgehalt. Das ist für märkische Verhältnisse außerordentlich hoch— besonders auffallend sind allerdings die Maxima von 19,9 und 20,5%.
In der. tieferen Brunnenbohrungen ‚ist der Geschiebemergel vielfach noch in völlig frischer unverwitterter. Beschaffenheit und blaugrauer Farbe aufgefunden. In den Bohrungen ‚auf dem Gut Gerdshagen erreicht der graue Geschiebemergel bis zu mehr als 40 m Tiefe, nördlich davon bei Meyenburg ist er mehrfach in 50 m Mächtigkeit durchbohrt worden; über die Mächtigkeit in dem tiefen Brunnen in Warmsdorf war leider nichts in Erfahrung zu bringen; in den fiefen Bohrungen bei Gerdshagen warn er stellenweise ganz sehwarz durch. aufgenommenes Tertiärmaterial.
Ebenso wie der Geschiebemergel stellenweise den tertiären"Ton in sich verarbeitet hat, hat er an anderen Stellen, so bei Giesenhagen und Halen beck . auch Schollen: von Braunkohle in sich! aufgenommen, die z. B. in
Halenbeck ganz flach unter der Oberfläche in ihm liegen, aber naturgemäß nur ganz geringe Ausdehnung und Mächtigkeit haben.
In der Umgebung von Penzlin und Schmolde bis nach. Meyenburg zu, nimmt der Geschiebemergel den"Charakter einer ausgeprägten Grundmoränenebene von etwa 100 m Meereshöhe an.
Der Obere Sand[ös](und Kies[d6]).
Ein- erheblicher“Teil von Blatt-Schmolde wird von Oberen Sanden bedeckt, die an vereinzelten Stellen kleinere Einlagerungen und Nester von Kies und Geröllen enthalten, im allgemeinen, aber ziemlich feinkörnige bzw. mittelkörnige Geschiebesande sind. Die Sande und Kiese , die Auswaschungsprodukte der Grundmoräne, enthälten wie diese die verschiedensten skandinavischen, finnischen und einheimischen Gesteine; je kleiner die Korngröße, desto mehr überwiegen naturgemäß die einzelnen Mineralien über die aus verschiedenen Mineralien zusammengesetzten Gesteinsbrocken, so daß, während man im Kies noch Granit, Gneis, Porphyr, Diagbas usw. unterscheiden kann,. die feineren Sande überwiegend aus Quarz, Feldspat, Augit, Hornblende, Glimmer und sonstigen Mineralkörnern bestehen. Gleichzeitig mit der Feinheit nimmt der Quarzgehalt zu, weil die anderen feinkörnigen Mineralien,‘besonders die feineren Kalkteilchen verhältnismäßig leicht verwittern oder aufgelöst. werden, An einzelnen Stellen, z. B. bei Rapshagen, Halenbeck , Gerdshagen usW., sind die Geschiebesande so geschiebereich, daß sich! kaum oder garnicht darin bohren läßt und hier Übergänge zu sandigen. Kiesen vorliegen‘;