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Oligozän, Miozän 27
Dentalina. obliquestriata REuss
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Die Mächtigkeit des Septarientones schwankt, ich verweise auf die in den Schnitten dargestellten Profile der Bohrungen. Der Stettiner Sand, der bei Buckow(Mark) den Septarienton überlagert, ist im Untergrunde Berlins nicht vorhanden.
3. Oberoligozän
Die glimmerreichen Sande dieser Stufe liegen in wechselnder Mächtigkeit über dem Septarienton. Ausführlich wird das Oberoligozän von G. BERENDT(1886a) beschrieben. Er gibt eine Faunenliste von Bohrungen aus der Lausitz, deren leitende Formen auch heute noch zum Oberoligozän gerechnet werden. Die Sande im Untergrunde Berlins sind fossilfrei. Hieraus folgert 0. von LInsTow(1922a), daß das Meer des Oberoligozäns, von Hannover kommend, in einer Bucht südlich Berlin nach O0 vorgreift. Da glimmerführende Sande sowohl marinen, wie auch terrestrischen Ursprungs sein können, ist ihre Fossilfreiheit noch kein Grund, die BERENDT’sche Ansicht zu verneinen. Die Sande über dem Septarienton sind daher im Oberoligozän belassen worden und sind nicht ins Miozän gestellt, wie dies von LıinsTow will. Solange nicht der Gegenbeweis durch eine Fauna oder Flora erbracht wird, müssen die Sande im Oberoligozän. gelassen werden. So ist auch in den Schnitten und in den Schichtenverzeichnissen verfahren.
b) Miozän
Das Miozän ist fast überall im Untergrunde Berlins verbreitet. Es enthält die Braunkohlenflöze und wird daher als die„Märkische Braunkohlenformation‘ bezeichnet. Die Braunkohlenflöze sind aber für einen lohnenden Abbau im tieferen Untergrunde nicht mächtig genug. Gegenwärtig sind die Flöze in den Rauhenschen Bergen bei Petersdorf aufgeschlossen, wo sie neben den Formsanden abgebaut werden. Früher waren hier ausgedehnte Abbaue auf Braunkohle vorhanden(F. WAuHxSCHAFFE 1915).
Mächtige Braunkohlentone, mit Kohle verunreinigte Quarzsande (Braunkohlensande) und reine, weiße Quarzsande bilden den Hauptteil dieser Formation. Die Kiese und Sande des Tertiärs sind fast immer kalkfrei.