des Britzberges sich an der Oberfläche markirten, bei einem Einfallen nach ONO. aber, wie sich beim Abbau gezeigt, in der Tiefe mit dem Hauptlager allmählich zusammenfallen. Das im dJahre 1875 von Dr. Dulk dort beobachtete geognostische Profil ist, von oben nach unten gerechnet, folgendes:
Oberer Diluvialmergel,
Mergelsand Diluvialsand Unteres Diluvialgrand Diluvium.
Geschiebefreier Thon
Letzterer bildet hier bereits einen Uebergang zum Mergelsand. Die mechanische Analyse ergab 37,6 pCt. Feinste Theile (kalkhaltig geschlämmt), der Kalkgehalt des Gesammtbodens betrug 7,2 pCt.
Oberes Diluvium.
Der Obere Diluvialmergel, welcher auf der nördlich anstossenden Section Markau eine grosse Ausdehnung gewinnt, ist innerhalb der Section Ketzin fast nur auf den nordwestlichen Theil beschränkt und ragt, allerdings vielfach durchschnitten, in einer ungefähr keilförmigen Figur von Norden aus in die Section hinein.| Er umfasst den Höhenboden von Ketzin und Falken rehde , von Uetz, sowie den nördlichen Theil des Alt- TöplitzLeester Plateaus. In seiner ursprünglichen Gestalt als ungeschichteter, geschiebeführender, mehr oder weniger sandiger und kalkhaltiger Mergel, ist er in verschiedenen Gruben aufgeschlossen 7und kann, wo dies nicht der Fall ist, an allen Orten, wo ihn die Karte angiebt, schon in einer Tiefe von 1—11/, Meter erreicht werden. Der Lehm und lehmige Sand, welche den intacten Mergel hier stets überlagern, sind als die durch Einwirkung der Atmosphärilien entstandenen Verwitterungs- resp. Ausschlämmungsprodukte des Mergels aufzufassen. Dabei ist im Lehm und lehmigen Sande bereits eine völlige Entkalkung eingetreten, wozu noch bei letzterem eine theilweise Fortführung der lehmigen Bestandtheile hinzukommt. Der Obere Mergel lagert in einer schwachwelligen Linie über dem Unteren Diluvialsande, und wo er von letzterem kuppenartig durchbrochen wird, bildet er eine