das Dorf Ridcgou, worauf 1226 der damaligc Lehnsherr desselben, der Herzog Otto von Braunschweig, sich seines Eigenthnmes gänzlich begab I; und zwei Jahre später über» ließen ihm auch die Markgrafen Johann I und Otto lll zum Seelenheil ihres Vaters, alle ihnen zustehende landesherrlichen Rechte in dicscin Dorfe, welci-es sie Lebccou oder Redccoue nannten'). Seit dem Jahre 1204 besaß das Kloster Diesdorf sieben Hufen und drei Höfe zu Bertling ohnweit Schöppenstädt im Fürstenthume Wolfenbüttel. Im Jahre 1226 überließ cs dieselben aber, und zwar mit dem Eigenthumsrechte, an das Kloster Marienthal tauschweise gegen zwölf Hufen Landes in Ohrborp im Lüneburgschen Amte Knesebek, an der altmärkschen Grenze, und zwei Hufen zu Hohenstädt, einem demnächst cingegangenen Dorfe im Amte FallerslebenUm diese Zeit befaß das Kloster im Amte Knesebek auch die Dörfer Kuhzehresdorp, Honlege und zwei gleichnamige Orte Modenburg. Im Jahre l422 überließ der Bischof von Verden ihm, gegen Zahlung von zwölf Mark Silbers, die Zehnten von des Klosters Be» sitzungcn zu Abandorp, Bcrginere, Redigau, Dülseberg, Merkau und Wiewelle im Sakzwedelschen Kreise, zu Mutzing, Billerbek und Thure im heutigen Amte Lüchow und, zu Gladcbeer, Groß- und Klein-Lidern, Schafwcbel und Dem- brow im Amte Bodenteich ^).
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lim'is. Ilrk. b. Lentz a. a. O. S. 868. Gercken t'raHm. .>IaccI>. ?. I. p. 6.
1) Beckmann a. a. O. Sp. 111. Gercken Oi^Ininat.
? I. p. 128.
2) Deckmann a. a. D. Sp. 112? Lentz a. a. O. S. 87t. Lsncrri kecrnannn, enucleat. S- 6t. Gercken a. a.'D. G. IM.
3) kill 1.ltonnni ^bsolulions S. 3. Desselben 0 ^) 118 -
cula »D. 110 . >
1) Lentz Brand. Urk.-Samml. Lhl. n. S. 873.