der Kathedrale zu Magdeburg feierlich jene Güter, zuerst Otto II mit Albrechts, dann Albrecht mit Ottos 1l Einwilligung in der Anwesenheit des Erzbischofs und eines hohen Kardinals und päbstlichen Legaten, die es unter Androhung des Bannfluches bestätigten. Dann machte sich jeder der Fürsten von Brandenburg noch durch Ablegung eines Eides verbindlich, sich die Schenkung nie gereuen lassen zu wollen, und sie immer als freiwillig und rechtlich geschehen zu betrachten'). Viele Geistiiche, Edle und Ritter waren Zeugen dieses feierlichen Actes. — Weil aber diese Uebergabe noch nicht legitim, da sie zu Magdeburg und nicht vor den Gerichtskollegicn geschehen war, so mußte vor diesen deren Wiederholung vorgenommen werden °). — Es begaben sich daher die Markgrafen am andern Tage vor einen, vom Erzbischöfe über sein östlich von der Elbe gelegenes Fürstcnthnm bestellten Vicegrafen, und übergaben im Dinge dieses Richters, des Grafen Walter von Arn»
Lnct. >lnzunt. 1*. I. ssi. 162. Daß so auch dir
bier in Betrachtung sichende Abtretung des Markgrafen Otto II keine Schenkung sey, sondern ex conuentione geschah, ist dargelhan, und der Umstand, daß er und sein Bruder einen Eid darauf ablegen mußten, bestätigt cs.
1) ZFo Otto Fr'att-keeikur'FSnn'.s Akar'cHr'o äst» tiile ^roinitto
et suraincnto conlirrno, Huorl clonationein preäivium rnooruin, ^ue ecelesie IVIaAcledurA. trarlicli ratam tenedo et in omni ^uris- äiLliviie et koro seculari ul>i necesss knerit eancksm iloustionen» secunrlum l^uoct s„, knerit »tadiliam et legitime conkrmado, et Ne ss,is donis ecclesiam lAa-äckurgen-ern contra omnes, c^ui ean» su^er di« iinxetivernnt secunNum justitiain von»
sbcte sine sranNe ^ro jure ecelesie »taturus. Lic ms ctsns
se Fanctt e/ll,/
Oomsr eka/er ett. wie oben. Eidesformeln bei Sagittar in Boyseus Histor. Magazin Thl, II. S. 91. u. b. Buchholz Gesch- der Churm. Br. Thl. IV. Urk. Anh. S. 38. 3H.
2) Vgl. die vorletzte Anmerkung.