Heft 
(1928) 37
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Edelherrengeschlechts mit seinem reichen, freilich weit verzettelten Streu­besitz in dem doch armen märkischen landsässigen Adel auch einen nicht wieder einholbaren wirtschaftlichen Verlust herbeigeführt. Wenn die Familie in Westpreußen auch die Herrschaft Cora und ein Gut im König­reich Sachsen noch erwarb, schließlich über ein Jahrtausend bodenständig blieb, so sah das 20. Jahrhundert auch die letzten Reste geschwunden, und noch ist der Wiederankauf auf dem Lande nicht gelungen, und er wird dem nur noch geistig sich betätigenden Mittelstande kaum mehr erreichbar sein. Der Offizierstand hat das Geschlecht wirtschaftlich ge­schwächt und besitzlos gemacht, da die Zulagen zu dem geringen Gehalt das Vermögen aufzehrten. Nur ihm widmete es sich außer der Bewirt­schaftung seines Besitzes. Allein zwei höhere Verwaltungsbeamte zählte es erst in der jüngsten Zeit.

Das preußische Königtum dankt seinem märkischen Adel den Auf­stieg, und der Dank wich kaum von dem des Hauses Habsburg ab, sofern es sich nicht um bevorzugte Geschlechter handelte, die auch höfische Be­ziehungen hatten. Solche liebte mit Recht anscheinend unser Geschlecht nicht. So gewann es die Mark den Polen ab. Denn Lebus gehörte zum piastischen Schlesien und kämpfte ein halbes Jahrtausend um den Besitz seiner gefährdeten Scholle für die Herrlichkeit der aufstrebenden Mon­archie, deren nie erwarteten( aber selbstverschuldeten) Fall es erleben mußte, ohne in seiner Treue zu ihr wankend zu werden, wie auch des Gesamtvolkes Geschick sich wenden mag.