Heft 
(1928) 37
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mer auf 61 Quartseiten in gutem Druck Arbeiten aus allen wissenschaft­lichen und volkstümlichen Gebieten der Niederlausitzer Heimat. Durch einen den Heften beigefügten Fragebogen ist es den Lesern der ,, Lausitzer Heimat" möglich, ihre Wünsche bezüglich Inhalt, Ausstattung usw. der Schriftleitung bezw. dem Verlage mitzuteilen. Auch ein kritischer Teil, ,, Der Büttelturm", ist vorhanden, um so Gelegenheit zu bieten, alles Deka­dente, Ueberstiegene, Faule und Schwächliche ins rechte Licht zu setzen, d. h. niedriger zu hängen. Was hier im Probeheft darüber gebracht wird, kann man nur gutheißen.

Anschließend an den textlichen Inhalt werden dann noch gebracht ein Verzeichnis der Museen und Bibliotheken in der Niederlausitz, sowie der Besuchzeiten, ferner eine Auswahl der wichtigsten Neuerscheinungen des deutschen Buchhandels nebst Besprechung, wobei Pädagogik und Heimatkunde besondere Berücksichtigung finden. Endlich ist auch den Vereinen für ihre Mitteilungen noch Raum gelassen. Wer vieles bringt, wird jedem etwas bringen. Dies Wort trifft auch auf die ,, Lausitzer Heimat" zu, auch wenn jedes Heft nicht so reichlich mit Bildern und Illustrationen aller Art ausgestattet sein sollte, wie die vorliegende Probe­

nummer.

Möge es deshalb Schriftleitung und Verlag gelingen, das gesteckte Ziel zu erreichen, daß die Lausitzer Heimat" in den Kreis der tonan­gebenden deutschen Familienzeitschriften, wie Türmer, Kunstwart, Hoch­land u. a. m. gestellt werden kann, da ja außer dem heimatkundlichen Teil im allgemeinen Teil die besten und namhaftesten Persönlichkeiten des jungen Deutschland zu Worte kommen sollen wie Dichter, Schrift­steller, Fachmänner aus allen Gebieten, Führer in Wissenschaften, Kunst, Technik und Wirtschaft.

Karl Poetters.

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Heimatblätter des Deutschen Heimatbundes Danzig.

Aus den bisher erschienenen IV Jahrgängen seien erwähnt: Jahrg. I: Dr. Adelbert Matthaei: Daniel Chodowieckis Stellung in der deutschen Kunst.

Jahrg. II: Dr. La Baume: Die Bevölkerung Ostdeutschlands in vor- und frühgeschichtlicher Zeit.

Jahrg. IV: Dr. Strunk: Die Sammlung der Flurnamen im deutschen Volks­gebiet unter besonderer Berücksichtigung Ost- und Westpreußens. Das 1. Heft des V. Jahrganges( 1928) ist einer Frau gewidmet, die auch unserer Brandenburgia sehr nahe gestanden hat und lange Jahre hindurch ein rühriges und tätiges Mitglied der Gesellschaft gewesen ist: Elisabeth Lemke zum Gedächtnis. Aufsätze aus ihrem Nachlaß, hsg. von Dr. Arno Schmidt. Mit einem Bilde der Verfasserin.

35 Jahre hat Elisabeth Lemke in Berlin gelebt und namentlich in den Kreisen um Conwentz, Bolte und Friedel gewirkt. Die, Brandenburgia" brachte von ihr 12 Aufsätze, die Zeitschrift des Vereins für Volkskunde"