Heft 
(1928) 37
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ist. Aber doch sind neuerdings in militärischen Kreisen Bedenken aufge­taucht, ob jener Ausspruch Bülows wirklich so gefallen ist, wie er von Varnhagen von Ense in seiner Lebensbeschreibung Bülows überliefert worden ist, und man hat den Ausspruch in den Bereich der Legende verweisen wollen( Friedrich, Der Herbstfeldzug 1813). Leider findet das Bülow- Wort in der zeitgenössischen Literatur kein Echo. General von Boyen und Major von Reiche, die doch dabei waren, erwähnen es nicht in ihren Aufzeichnungen. Daß Bülow das Wort dem Oberführer gegenüber gebraucht hat, ist nicht anzunehmen, denn das wäre ein mili­tärischer Verstoß von erheblicher Tragweite gewesen. Wohl aber ist die Annahme nicht ausgeschlossen, daß Bülow es nach beendigter Sitzung zu seiner Umgebung geäußert hat, um seiner Verstimmung über Berna­dotte Luft zu machen, daß es aber im Drange der sich nun schnell fol­genden kriegerischen Ereignisse nicht weiter beachtet worden ist und dadurch der sofortigen schriftlichen Niederlegung sich entzogen hat. Jenes Wort entsprach ja auch so ganz der auf Siegerwillen gestellten Stimmung der Preußen vom General bis zum letzten Pikenmann, und alles brannte vor Begierde, an dem verhaßten Feinde Vergeltung zu üben. Und darum brauchen wir jenen Ausspruch nicht als unge­sprochen anzusehen, und wir halten fest an der Tradition, weil sie uns Nachfahren ein heiliges Vermächtnis jener todesfreudigen Zeit der Erhe­bung bedeutet. Es war der Auftakt zu der befreienden Siegestat von Großbeeren, und damit ist es uns zum Symbol geworden für die große erhebende Zeit des Befreiungskampfes.

Auf die Besichtigung des Innern von Friedrichshuld" folgte noch ein Vortrag des Schriftführers, Herrn Pötters, über die Besiedlung des Nuthetales in vorgeschichtlicher Zeit, wofür zahlreiche Bodenfunde Zeug­nis ablegen. Sie aufzusuchen, fehlte es leider an Zeit. Nach Angabe des Herrn Generals Allardt sollen an der Badestelle der Saarmunder in der Nuthe sich viele Steine und Scherben befinden. Ferner ließ sich der Hier wird der Vortragende über die Fauna der Nuthegewässer aus. lachsähnliche Aland als Leckerbissen geschätzt, und die Sumpfschildkröte ist hier zuhause. Ausgestorben dagegen sind der Biber, der noch um 1750 sich mit kunstvollen Wasserbauten betätigte; auch der Saarkrebs ist eingegangen, während der Reiher seit langem nicht mehr beobachtet worden ist. Das Gewirr der Nuthearme zu passieren, war nicht so einfach; man bediente sich dazu des Springstocks wie noch in Ostfries­land und Holstein. Damit im Zusammenhange steht wohl das Anerken­nung ausdrückende geflügelte Wort aus alten Tagen: Aber wie kommen Sie über die Nuthe?"

Von freundlicher Seite geht uns ein Ausschnitt aus der, Deutschen Jägerzeitung" 1928, S. 56, zu, mit einer Notiz von Oscar Klein, in der es

heißt:

,, König Friedrich Wilhelm I.( 1713-40) hatte in der Nuthe bei Pots­dam, damals Nudowstrom genannt ,, eine Anzahl Biber aussetzen lassen,