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macht und der oben genannte, neu anzulegende Staudamm als Verbindungsstraße benutzt werden, doch hätte letzterer leicht zur Unterbrechung eingerichtet und von einer Geschützstellung aus bestrichen werden müssen. Zur Ermöglichung einer Offensive wollte man außerdem noch zwei Werke auf den Wilmersdorfer Höhen anlegen, Wietstock zur Verteidigung einrichten und auf den Höhen davor gleichfalls für Offensivzwecke an drei Stellen je ein Werk bauen; die Verbindung nach rückwärts war auch zur Unterbrechung vorzubereiten und ein Batterieemplacement zur Bestreichung des Vorgeländes auszuführen. Westlich vom Rangsdorfer See auf dem Lindenberg, der schon 1813 ebenso wie Wietstock und die Höhen bei Wendisch- Wilmersdorf eine Rolle spielte, sollte eine Batteriestellung mit zwei Flügelschanzen hergestellt und der davor liegende Damm nicht ungangbar gemacht werden. Für den Pramsdorfer Berg bei Groß- Machnow war eine Batterie vorgesehen. Im übrigen hatte man die Absicht, noch andere Stellen, die zur Bestreichung des Vorgeländes günstig lagen, mit Geschützstellungen zu versehen.
Ein Teil der an dem Abschnitt auszuführenden Arbeiten konnte in ein bis zwei Tagen beendet werden. Hierher gehörten die dreizehn Batteriestellungen, worunter sich je eine größere auf dem Lindenberg und auf dem Pramsdorfer Berg befanden, die vier Feldschanzen, von denen je eine auf jedem Flügel der großen Batterie auf dem Lindenberg und je eine rechts und links des Werkes vor dem Mittenwalder Paẞ lagen, die Ungangbarmachung der nur defensiv zu verteidigenden Defileen und die Einrichtung der Ortschaften Wietstock, Groß- Machnow, Mittenwalde und Königswusterhausen zur Verteidigung. Diese Herrichtungen wollte man erst bei eintretendem Bedarf als Kriegsarbeit durch Truppen ausführen lassen.
Zeitraubender waren die Ueberschwemmungsarbeiten in den Niederungen. Hier mußten die drei neuen Staudämme angelegt und die zum Schließen der Wasserdurchlässe erforderlichen Materialien herangeschafft werden. Es waren das Arbeiten, die bis zur Beendigung der Heuernte oder, wenn es die Kriegsverhältnisse erforderten, abgeschlossen sein sollten. Danach beabsichtigte man, durch Verstopfen der Durchlässe die Niederungen zu überschwemmen.
Der Bau der sechs Werke erforderte, da auf ihre Widerstandsfähigkeit großer Wert gelegt wurde, fünf bis sechs Wochen Zeit und sollte sofort in Angriff genommen werden. Jedes von ihnen bestand aus vier Grabenkamponnieren, zwei Blockhäusern, zwei Pulvermagazinen und einigen kleineren Schutzhohlräumen und konnte von 400 Erdarbeitern und 60 Zimmerleuten in etwa 5-6 Wochen mit einem Kostenaufwand von 15 000 Talern errichtet werden. Alle sechs Werke erforderten mithin 2400 Erdarbeiter, 360 Zimmerleute und eine Summe von 90 000 Talern, die ganze verteidigungsfähige Einrichtung des Abschnitts mit Einschluß der Stauanlage( ausgenommen aber die Summe für die als Kriegsarbeiten zu leistenden Dienste) 3000 Erdarbeiter, 400 Zimmerleute und 100 000 Taler. Wenn das Kriegsleistungsgesetz auch hinsichtlich der Arbeiter
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