Inhalt des XXXI. Jahrgangs 1922
G. Stichworte.
Abteilungsdirektoren im Märk. Museum
28
Alt- Berlin und Cölln, Führer auf der Wanderung durch- 22
Brandenburg a. H., Stadtgeschichte
Brendice, Dr. Hans
Burkhardt, Vermächtnis- 28
Deutschlands Städtebau, Brandenburg a. H.- 23
Dominikaner- Klöster der ehemaligen Ordensnation Mark Brandenburg 23 Ehrentafel
Eisengewinnung in der Provinz Brandenburg 1
Eresus cinaberinus- 20
Führer auf der Wanderung durch AltBerlin- Cölln 22
Funde aus einer frühmittelalterlichen Töpferei in Frankfurt a. D.- 11 Hausinschrift- 21
Arbeit des Ausschusses
Heimatschutz,
für- 27
Hoppe, Dr. W.- 23
Hilzheimer, Dr. Mar- 28
Kapitze
19
Keller, Dr. 27
Kiekebusch, Dr. A. 21, 25, 28 Kinderspruch- 21 Krabbo, Prof. Dr. Kräusel, Dr.
Liesegang, Stiftung- 28 March, Stiftung- 28 Märk. Museum 28 Montelius, Oskar- 24 Müller, Gottfried- 23 Poetters, K.
Büngeljude 20 Rader, Johannes
Scheuermann, W. 19, 20
Sizungsberichte der Brandenburgia 25 Soldin, Kreis, Aus der Vergangenheit
Städtebau, Deutschlands- 23
Stiftungen 28
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Strauß, Konrad
-
11
21
Töpfereifunde in Frankfurt a. D. 11 Vereinsnachrichten- 28
Voigt, Chr.
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22
Wolf, Dr. Ing., Brandenburg- 23
Hucke, Dr. K.- 1
Die im Verhältnis zu der primitiven praniston scen wonnen wurde. hüttung reichhaltigen Lager von Raseneisenstein in der Provinz Brandenburg machen dies ebenso wahrscheinlich wie das Vorhandensein alter Schlackenhügel, die gelegentlich gefunden werden und auf eine ehemalige Eisenschmelzerei an der betreffenden Stelle hindeuten. So berichtet Zeise in den Erläuterungen zu Blatt Hammelspring der Geologischen Karte von Preußen von Schlackenhügeln auf den Wesendorfer Wiesen nördlich von Zehdenick und in der Staatlichen Forst Zehdenick, welche jetzt fast sämtlich abgetragen und zur Wegebesserung verwendet worden sind. Cramer erwähnt, daß im Kreise Spremberg auf der Höhenlage von Döbern und Renten sich Schlacken und Eisensteine finden, die auf Eisenverhüttung in sehr alter, nicht näher bestimmIm Sorauer Kreise hat man in prähistorischen barer Zeit schließen lassen.
Urnengräbern Eisenschlacke angetroffen.
Die älteste Art des Schmelzprozesses kennen wir nicht genauer; doch ist anzunehmen, daß unter freiem Himmel in offenen Gruben durch Holzkohlenfeuer bei starkem Winde ohne alle weiteren Hilfsmittel das Erz geschmolzen und nach dem Niederbrennen des Feuers die entstandenen Eisenteilchen ausAllmählich ging man zu den sogenannten Rennherden ¹) geräumt wurden. oder Luppenfeuern über, bei denen auf einem gemauerten Herde mit Hilfe schwacher Gebläse, die anfangs mit der Hand bewegt oder getreten wurden, das Eisenerz verhüttet ward. Zu diesem Zwecke wurde der Raseneisenstein in kleinere Stücke zerschlagen und mit Holzkohle wechselnd in Lagen aufgeschichtet. In der durch den Gebläsewind erzeugten Glut wurde das Eisen
1) von„ rinnen"= schmelzen, flüssig werden.
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