Inhalt des XXXII. Jahrgangs 1923
G. Abbildungen.
Grundriß von Gandeniz, Kr. Templin.
Torfrind( Schädel)
Steinzeitfunde von Groß- 3iethen
H. Stichworte.
Berlin( das neue) 48
Bernauer Bier 39
Brandenburgia, Entwicklung der-
1923 73
Buch, Ausgrabung
Diesterweghochschule 66
Flurnamen von Kriele u. Landin Gandeniz, Kr. Templin 61 Geologie von Brandenburg- 59 Grabowsky, Dr. Adolf 48
Grabstein von Wolfshagen Groß- Ziethen, Kr. Teltow- 36
Hagen, J. O. v. d. 54
Hamster i. d. Mark 33
Heimatschutz( Arbeiten des Ausschusses)
Krabbo, Prof. Dr.- 72 Kriele 46
Kügler, Dr. Hermann Landin 46
Lindau, Prof. Dr. 73
Lippert, Dr. Werner 54
Mielke, Prof. R.- 58 Nagel, Dr. Pfarrer- 46
Naturschutz, Sammlung v. Vorträgen
Reide, Bürgermeister 72 Siedlungsarchäologische Uebungen- 69 Sizungsberichte- 67
Solger, Prof. Dr.
Steinzeitfunde von Gr.- Ziethen- 36
Strasburg i. Uckermark
Hilzheimer, Dr. Mag 33 Hofmeister, Prof. Dr. A. 64 Hohenzollernsagen 55 Hohmann, Dr. Hübner, Dr.
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Hucke, Dr. Kurt Keller, Dr.
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1
70
-
60
59
Kiekebusch, Dr. Albert
61, 65, 73
Korb, Dr. Rudolf- 58
- 36, 48, 60,
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schichte 54
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Stadtge=
Studiengemeinschaft für wissenschaftliche
Heimatkunde- 65
Torfrind 1
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Boigt, Chr.
55
Vorstand u. Ausschuß 67
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Wendische Wohnstätten, Gandeniz- 61 Wolfshagen i. Uckermark- 64 Ziethen, Groß-, Kr. Teltow- 36
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einem Gute in westgalizien in einer Tiefe von ca. 12 Fuß fanden, Reste eines Wildrindes, des Bos brachyceros europaeus Adametz, und somit den Stammvater des Longifrons- Rindes sehen. Duerst( 11) und Hilzheimer( 16) erkennen diesen Bos brachyceros europaeus nicht an und halten hingegen den Ur, da bisher kein einziges anderes taurines Wildrind bekannt geworden ist, für den alleinigen Stammvater aller taurinen Hausrinder( Duerst, Siegfried, Nehring, Hittcher, Hilzheimer).
In dieser Abhandlung sollen nun einige im Torf, Moor und in Baugründen der Mark Brandenburg gefundene Rinderschädel, bezw. Schädelreste und Extremitätenknochen erstmalig beschrieben werden, die sämtlich die typischen Merkmale des Torfrindes zeigen. Bisher sind Funde des Torfrindes aus der Mark Brandenburg noch nicht eingehender behandelt worden. Die hierbei in Erscheinung tretenden Ergebnisse will ich als Beweis dafür zu verwerten suchen, daß die als Torfrind bekannte Rinderform nicht als Typus der Longifrons- Rinder anzusehen, sondern, wie Hilzheimer schon öfter ausgesprochen hat, lediglich eine Kümmerform der Rassengruppe der Longifrons- Rinder ist, die unter Beibehaltung jugendlicher Merkmale geschlechtsreif, geworden ist, und somit auch vom Ur abgeleitet werden kann. Zu meinen Messungen habe