Heft 
(1896) 5
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Bericht über die 2. (1. Arbeite-) Sitzung des V. Vereinsjabres.

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3) Bericht des Bibliothekars.

Im verfl. Vereinsjahre stand die Brandenburgs mit 52 Vereinen und Gesellschaften im Schriftenaustausch gegen 46 im Jahre vorher. Der Bücherbestand ist von 250 auf 266 Nrn. gestiegen, der Zuwachs beträgt also 16, wobei die laufenden Vereinsschriften, die zur alten Nr. abgelegt sind, nicht mitzählen. Bilder besass die Brandenburgia im Jahre 1894/95 95 St. und ist durch den Zuwachs von 5 St. auf 100 pro 1895/96 gestiegen.

E. Bahrfeld.

4) Wahl des Vorstandes.

Auf den Vorschlag des Obmanns des Ausschusses, Herrn Geheimen Seehandlungsrates Dr. Schubart wird der bisherige Vorstand durch Acclamation wieder gewählt. An Stelle des verstorbenen Archivars wird Herr Landgerichtssekretär Altrichter gewählt, welcher die Wahl an- nimmt. Der Vorsitzende dankt im Namen des Vorstandes. Demnach setzt sich der Vorstand folgendermassen zusammen. 1. Vorsitzender Oberbürgermeister Zelle, 2. Vors. Geheimer Regierungs-Rat und Stadt- rat Friedel, 1. Beisitzender Schulrat, Professor Dr. Euler, 2. Beis. Dr. med. Carl Bolle, 1. Schriftwart Magistrats-Sekretär Ferdinand Meyer, 2. Schriftw. Oberlehrer Dr. Zache, Pfleger General-Konsul Landau, Schatzmeister Banquier Ritter, Bibliothekar Bank-Inspektor Dr. Bahrfeld und Archivar Landgerichtssekretär Altrichter.

5) Die Wahl des Ausschusses ergab folgendes Resultat: Ge­heimer Regierungs-Rat, Professor Dr. Liebenow (Obmann), Privatdozent Dr. Galland (Obmann-Stellvertreter), Geheimer Baurat Bluth, Kustos Buchholz, Ordentlicher Lehrer W. Hartwig, Professor Dr. Arthur Krause, Landes-Baurat Langen, Major z. D. von Maltiz, Oberlehrer Dr. Matzdorff, Direktor, Professor Dr. Reinhardt, Hofjuwelier Telge.

Im Uebrigen fand sich Folgendes zu erwähnen.

6. Herr Schulinspektor Dr. L. H. Fischer hat in dem soeben erschienenen 2. Bande des Archivs:Joh. Leonh. Frischs Briefwechsel mit G. W. Leibnitz herausgegeben. Der 2. Vors, dankt dem Herausgeber für die Mühe und Sorgfalt, welche er auf diesen interessantenBeitrag zur Geschichte des geistigen Lebens in Berlin zu Anfang des 18. Jahrhunderts verwendet hat, namens der Gesellschaft auf das Verbindlichste.

7. Das Römisch-Germanische Centralmuseum in Mainz, welchem die Aufgabe erwächst, die zerstreuten Denkmale der deutschen Urgeschichte bis zur Zeit Karls des Grossen und die der aus­wärtigen insbesondere der römischen Kultur, soweit sie auf deutsche Lande und ihre Bewohner eingewirkt, in plastischen Nachbildungen