Heft 
(1902) 11
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8. (3. ordentliche) Versammlung des XI. Vereinsjahres.

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Unser Mitglied Herr Dr. Netto, Mitherausgeber der trefflichen ZeitschriftDas Deutsche Heer für Land und Meer. Unsere Zeit in Wort und Bild für Soldaten. (Druck und Verlag von A. W. Hayns Erben, Potsdam, Berlin) hat die Güte gehabt, uns das beifolgende an­sprechende Cliche, welches in der Zeitschrift Jahrgang I, S. 509 ver­öffentlicht wurde, zur Wiedergabe zu überlassen. Hoffentlich ist es der Brandenburgia einmal später vergönnt, den in echt deutschen Stilformen errichteten Prachtbau eingehend zu besichtigen.

Ich benutze die Gelegenheit, um nochmals auf die gediegene, schön illustrierte Zeitschrift aufmerksam zu machen, deren Wochenhefte zu dem ungewöhnlich billigen Preis von 10 Pf. verkäuflich sind.

XXX. Svenska Folket, dess Lefnadssätt seder och Forntro ett utkast af Edvard Ilammarstedt (Stockholm 1902). Nach dem Tode des grössten nordischen Volkskundigen, des auch von der Branden­burgia tief betrauerten Arthur Hazelius, wird in Schweden in der volkskundlichen Literatur fleissig weiter gearbeitet, dafür zeugt das hiermit vorgelegte vortrefflich illustrierte Heft, welches einen Abschnitt eines grossen landeskundlichen WerkesSveriges Rike bildet. Wir danken Herrn Dr. Edvard Ilammarstedt für den Genuss, den er uns durch diese nachahmungswerte Publikation verschafft.

XXXI. Genealogisches Handbuch Bürgerlicher Familien. Herausgegeben von Dr. jur. B. Koerner, mit Zeichnungen von Prof. Ad. W. Hildebrandt. Zehnter Band. 1903. Verlag von W. C. Bruer in Berlin, SW. 46, Hafenplatz 4.

DasGenealogische Handbuch Bürgerlicher Familien hat sich zur Aufgabe gestellt, in bürgerlichen Kreisen den Sinn za fördern, welcher sich des Zusammenhanges in der Familie bewusst ist, das Gedächtnis der Vor­fahren mit Ehrfurcht pflegt und auch das Andenken der jetzt Lebenden bei den Nachkommen zu erhalten sucht.

Welche Bedeutung einem solchen Werke ferner für wichtige Familien- forschungen, namentlich bei zweifelhaften Erb- und Stiftungsansprüchen innewohnt, bedarf wohl ebenso wenig einer weiteren Erläuterung, wie es überflüssig sein dürfte, auf den hohen Wert der Stammkunde für bürgerliche Familien noch besonders hinzuweisen.

Alle älteren bürgerlichen Familien, die sich bereits einer Ueberlieferung, genealogischer Aufzeichnungen oder Stammtafeln, oder gar einer aus­gearbeiteten Familiengeschichte erfreuen, sind von dem Werte der Stamm­kunde überzeugt, und die in den Kreisen dieser Familien herrschenden An­sichten haben, nach vielen Anzeichen zu sehliessen, neuerdings eine wachsende Verbreitung und zunehmende Anerkennung gefunden. Diese zunehmende Wertschätzung der Stammkunde, sowie zahlreiche vorliegende Anfragen lassen es geboten erscheinen, den folgenden (lOten) Band des Genealogischen Handbuches Bürgerlicher Familien unverzüglich in Angriff zu nehmen.

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