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(1.1.2019) 07
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PETER IN FORSCHUNGS­KURATORIUM

Prof. Dr. Martin G. Peter aus dem Institut für Organische Chemie und Strukturanalytik der Universität Potsdam wurde als Mitglied in das Forschungskuratorium der unlängst in Rudolstadt-Schwarza gegründeten For­schungsvereinigung ‚Werkstoffe aus Nach­wachsenden Rohstoffen gewählt. Peter ist zugleich Geschäftsführender Leiter des In­terdisziplinären Zentrums für Biopolymere der Potsdamer Hochschule. Zg.

Helmut Knüppel ist BLRK-Vorsitzender

Der Rektor der Fachhochschule Potsdam, Prof. Dr. Helmut Knüppel, ist jetzt Vorsitzen­der der Brandenburgischen Landesrekto­enkonferenz(BLRK). Sein Vorgänger, Prof. Dr. Helmut Schmidt von der Fachhochschu­e Brandenburg, war nach seiner Wahl zum Präsidenten der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin von seiner Funktion zurückgetreten. Zg.

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http://www.uni-potsdam.de/u/putz/index.htm

KONRAD H. JARAUSCH CO-DIREKTOR

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Die Stelle des Co-Direktors am Zentrum für Zeit­historische Forschung Potsdam(ZZF) ist jetzt mit Prof. Dr. Konrad H. Jarausch besetzt, Damit wird das Institut von ihm und Prof. Dr. Christoph Kleß­mann gemeinsam geleitet. Konrad H.Jarausch, 1941 in Magdeburg geboren, hat 1969 an der Universität von Wisconsin den Ph. D. erworben und ist seit 1983 Lurey Professor of European Civilization an der Universität von North Caro­lina, Chapel Hill, sowie seit 1994 Co-Direktor des UNC Duke Center for European Studies. Unter seinen zahlreichen Werken haben die Studien über den enigmatic chancellor Theo­bald Bethmann Hollweg, überDeutsche Stu­denten 1800-1970 und zuletzt überDie unver­hoffte Einheit 1989-1990 im deutschen Sprach­raum besondere Bekanntheit erlangt.

M.S./Foto: Andreas Klaer

ORDNUNG UND SICHERHEIT GEHT ALLE AN

Die Brandschutzordnung und ihre Durchsetzung

Jahr für Jahr entstehen in der Bundesrepublik Brandschäden in Milliardenhöhe und das mit steigender Tendenz. Für diese Entwick­lung sind viele Ursachen verantwortlich: hohe Energiedichte auf kleinstem Raum, hohe Wertkonzentration, zum Teil überalter­te Gebäude, aber vor allem auch leichtferti­ges Verhalten von Menschen. Die primäre Aufgabe des Brandschutzes an der Univer­sität besteht darin, Brände grundsätzlich zu verhindern, wie zum Beispiel durch Beach­tung der Vorschriften für Arbeiten in Labor­räumen, der Einhaltung von Rauchverboten und des Umgangs mit offenem Feuer, Be­achten der Sicherheitsmaßnahmen bei Schweißarbeiten auf den Baustellen der Uni­Komplexe. Ein wesentlicher Aspekt ist das rechtszeitige Erkennen eines Brandes. Wenn ein Brand ausgebrochen ist und eine be­stimmte Größe überschritten hat, kostet jede Minute vom Beginn bis zur Beendigung der Löscharbeiten viel Geld. Es gilt grundsätz­lich das Prinzip: retten, melden, bekämpfen. Wichtig ist eine schnellstmögliche Informa­tion an die Feuerwehr(Tel. 0-112) bzw. die rund um die Uhr besetzten Wachlokale (Uni-Komplex Am Neuen Palais, Tel. 0331/

977-1210, Uni-Komplex Golm, Tel. 0331/977­2222) in den Uni-Komplexen sowie der Technischen Einsatzzentrale in Golm(TEZ, Tel. 0331/977-2010).

Eine sofortige Meldung kann von Men­schenleben-rettender Bedeutung sein. Aus Spieltrieb oder Vandalismus sinnlos entleer­te Handfeuerlöscher, wie mehrmals bereits geschehen, können bitterernste Folgen ha­ben. Auchwild veranstaltete Grillparties ohne Kenntnis und Einhalten der wichtig­sten Brandschutzregeln stellen einen gro­ben Verstoß gegen dieHausordnung dar und sollten der Vergangenheit angehören. Zu all diesen und vielen anderen Fragen, wie Verhalten im Brandfall, Warnsignalen, Beginn von Löscharbeiten, Personenret­tung, Brandverhütung, Brand- und Rauch­ausbreitung, Flucht- und Rettungswege, Melde- und Löscheinrichtungen, Inhalt ei­ner Brandmeldung, geben die Regelungen zum Brandschutz Auskunft.

Jeder sollte sich rechtzeitig damit bekannt­machen, damit es erst gar nicht zu einem Brand kommen kann. Und sollte es trotzdem dazu kommen, muß manprofessionell rea­gieren können. Wolfgang Winges

EIN ERLEBNISREICHES TAUCH-WOCHENENDE

Seit dem Wintersemester 1997/98 bietet die Abteilung Tauchen des USV Potsdam e.V. einen Bronzetauchscheinkurs internationa­les Brevet, an. Zehn Studierende der Uni nutzten die Gelegenheit, schon vorberei­tend auf den nächsten Urlaub, das Tauchen in den Wintermonaten zu erlernen. Nach der Theorieausbildung war es dann kurz vor den Semesterferien soweit. Ende Juni dieses Jahres fanden in Moryn/Polen an ei­nem Wochenende die Prüfungstauchgänge statt. Nach den stressigen Tauchgängen wurde abends am Lagerfeuer über die neu­en Erfahrungen geplaudert und, angeregt durch die Erzählungen der Tauchlehrer, schon vom Tauchen in wärmeren Gefilden geträumt.

Dieses Prüfungswochenende wurde in Zu­sammenarbeit mit einem Berliner Tauch­verein durchgeführt, da zu diesem Zeitpunkt kein Mitglied des USV eine Tauchlehrer­lizenz besaß. Das hat sich inzwischen geän­dert: Da Karina Ebel gerade erfolgreich von ihrer Tauchlehrerprüfung aus Camaret sur mer zurückgekehrt ist, kann die Abteilung Tauchen nun selbständig Bronzetauch­scheinkurse des Verbandes Deutscher Sporttaucher(VDST) e.V. anbieten.

Wer Interesse hat, im Wintersemester 1998/ 99 einen Tauchkurs zu beginnen, kann sich beim USV Potsdam e.V. oder direkt beim Abteilungsleiter Tauchen, Folker Müller, te­lefonisch unter 0331/500948 melden. IK.

SPREEWALD DURCHQUERT

Mitte Juni machten sich 32 Wassersportfreunde unter Leitung von Ditmar Grupe aus dem Zen­trum für Hochschulsport der Uni auf zu einer Spreewald-Paddeltour. Bei 15 Zweier- und zwei Einerkajaks war der Überblick nicht immer ganz einfach. Zunächst ging es durch den Hoch­wald, dann durch die kleine Spree. Insgesamt 34 km legte die Truppe zurück. Den Teilnehmern machte die Tour viel Spaß, trotz einiger Hinder­nisse auf dem Weg. G.L./Foto: Grupe

PUTZ 7/98

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