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Era ME— N a Hürden des Frauenrates
Mitte Januar wollten wir einen Frauen— bzw. Gleichstellungsrat gebildet haben, der dem Rektor eine Gleichstellungsbeauftragte vorschlagen kann. Die Konstituierung ist aber schwierig.
Das hängt mit abwartenden Haltungen zusammen, mit denen wir uns noch selbst im Wege stehen: Eine Gruppe von Frauen geht davon aus, daß das, was mit Frauenförderungsplänen in der ehe_ maligen DDR bewegt wurde,nicht erheblich war _ und daß spezifische Frauenfragen eh nicht anstehen. Eine andere Gruppe hat resigniert und meint, daß jetzt patriarchalische Strukturen nicht mehr verpönt, sondern im Gegenteil machtpolitisch viel breitere Akzeptanz und normative Wirkung entfalten.
Der Bitte des Rektors und des Personalrates, aktiv teilzunehmen an den Beratungen, sind nur sehr wenige Frauen aus den Bereichen Technik/Verwaltung und aus dem studentischen Bereich gefolgt; im Moment setzt sich die Arbeitsgruppe “Gleichstellung” aus Wissenschaftlerinnen des Mittelbaus, aus zwei Hochschullehrerinnen, einer For
Sport/Gleichstellung A
BL Studentenliga VOLLEYBALL MIXED 1991 Ausschreibung
Veranstalter: Abteilung Volleyball der HSG
Beauftragter Sportfreund Petrikowski Teilnahmeberechtigt: Mannschaften aus Studienjahren, die aus je 3 Frauen und je 3 Männern bestehen, Doppelstarts sind nicht gestattet. Spielort: Sporthalle Solm und evtl.POS 49(Schlaatz) Spieltermine: Jeweils Montag und Mittwoch 9.00 Uhr; 1. Spielansetzung für Staffel| am 3. April 1991 Alle weiteren Spieltermine am Aushang der Mensen(PH, Golm, Obelisk, IfL, Juristischer Bereich)
Austragungsmodus: Es wird in Staffeln jeder gegen jeden gespielt, zwei Sätze verkürzt. Die Finalrunde erreichen die Staffelsieger, die 2. und die 3. Plazierten der Vorrunde,
Meldungen: Meldungen bis 23. März 1991 an Sportfreund Petrikowski Block E, Zi. 111(HSS—Büro). Inhalt der Meldung: Bezeichnung der Mannschaft, Namen der Mitspieler, Mannschaftsverantwortlicher(wo und wie erreichbar) STARTGEBÜHR 5.00 DM ist mit Abgabe der Meldung zu entrichten.
Auszeichnungen: Mannschaften 1. bis 6. Platz werden mit Urkunden und Ehrenpreisen bedacht.
LA. Potrikowski Abteilung Volleyball
Foto: Rüffert
Mitarbeiterrunde Volleyball
Zwischenbilanz einer heiß umkämpften Hinrunde im Herbstsemester 1990
Herbstmeister wurde ungeschlagen die Mannschaft von Sport. Dennoch war eine Ausgeglichenheit zu erkennen, da jede teilnehmende Mannschaft Spiele gewinnen konnte. Somit ist auch für die Frühjahrsrunde mit SpPaNNUuNg ZU rechnen. Wir wünschen allen teilnehmenden Mannschaften
weiterhin viel Spaß und Erfolg. Zwischenstand Hinrunde 1. Sport
4 gew. Spiele 12 gew. Sätze 2. Mathe/Inf.(Postgrad. Studium)
2 gew. Spiele 9 gew. Sätze 3. Technik—Golm
2 gew. Spiele 8 gew. Sätze 4. Mathe/Physik
1 gew. Spiel 7 gew. Sätze
Nr.03/91
5. Geographie 1 gew. Spiel
Spielansetzungen Rückrunde 1991
1. Spiel 19.00 Uhr 2. Spiel 20.00 Uhr 18. Febr. T—Golm— Ma/Ph Sport— Geo 25. Febr. Ma/Ph— Sport T—Golm— Inf.Posti. 4. März Geo— Inf.Posti. T—Golm— Sport 18. März T—Golm— Geo Ma/Phy— Inf.Posti. 25. März Sport— Inf.Posti, Geo— Ma/Phy
Der Spielort bleibt weiterhin die Sporthalle Hegel allee.
Potrikowski Abt. Volleyball
3 gew. Sätze
schungsstudentin und einer Kollegin aus dem technischen Bereich zusammen. Zu klären sind jetzt so profane Dinge wie: Woher kommt das Geld für eine Gleichstellungsstelle?
Wichtig für die Entscheidung über die GSleichstellungsbeauftragte wäre auch, ob aus einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme heraus eine zeitlich begrenzte Einstellungsmöglichkeit gegeben wäre. Denn: Wer jetzt seinen Arbeitsplatz haf, gibt ihn nicht gerne auf. Außerdem sind durch die neuen wissenschaftlichen Informationsmöglichkeiten und durch die Umprofilierungszwänge neue Notwendigkeiten für die Fachlaufbahn gegeben. Mit der Entscheidung für eine wissenschaftspolitische Laufbahn— und um eine solche würde es sich handeln, wenn man/frau sich für den Gleichstellungsbereich bewirbt,— ist die fachwissenschaftliche-Strecke zumindest eingeschränkt.
Es sind also weitreichende Entscheidungen, die hier getroffen werden müssen. Bisher liegen drei Bewerbungen vor. Weitere Bewerbungen wären wünschenswert. Melden Sie sich im Personalbüro(ehemals HGL)! I. A. der Arbeitsgruppe“Gleichstellung”
Dr. M. Bircken
DEE Studentenliga Volleyball
Mit großer Spielfreude und auch auf einem hohen Niveau wurden die Spiele der Studentenliga Volleyball Männer im Herbstsemester ausgetragen. Bedauerlich die Feststellung, daß im Gegensatz zu vergangenen Jahren die Resonanz am Volleyballspiel bei unseren Studenten scheinbar nachgelassen hat. Teilnehmerfelder von 20 bis 25 Mannschaften waren Normalität, Plazierungen:
1. Sport/Geo. 88.2
2. Sport/Geo 89.1
3. Polytechn. 86.3
12 gew. Sätze(Kubowiez) 10 gew. Sätze(Bergmann) 8 gew. Sätze(Thormann)
4. VfL Wildpark 5 gew. Sätze 5. VC Schappi 4 gew. Sütze 6. Sport/Geo. 89.2 2 gew. Sätze 7. Gesch./Sp. 90.2. 0 gew. Sätze
Die Kapitäne der drei erstplazierten Mannschaften bitte die Urkunden und Ehrenpreise vom HSG— Büro, Block E,Zi. 111 abholen.
Petrikowski Abt. Volleyball
Erwartungen erfüllt
Am 15. Januar 1991 war der Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Herr Enderlein, zu Gast im Fachbereich Sportwissenschaft der Brandenburgischen Landeshochschule Potsdam.
Es sei vorweggenommen— die Erwartungen und damit die Ergebnisse erfüllten sich in der ganzen Breite.
Unterstützung durch den Minister fand das Vorhaben des Fachbereiches, die bisherigen Verbindungen der BLH besonders mit der Hochschule Nordrhein-Westfalens durch gemeinsame Hochschultage noch weiter wissenschaftlich aufzuwerten. Der Rektor, Herr Professor Mitzner, sieht bereits für 1992 eine günstige Realisierungsmöglichkeit— und das für einen umfassenden wissenschaftlichen Austausch aller Fachbereiche der Einrichtung. Erfreulich auch die Versicherung, daß die Ausbildung bei steigender Studentenzahl durch eine verbesserte Sportstättensituation im nächsten Jahr abgesichert werden kann.
Eine Reihe weiterer Probleme— die Studierenden brennend interessierende Fragen der Anerkennung ihrer Abschlüsse in allen Bundesländern, der Einführung der zweiphasigen Ausbildung bei Lehrern und der Bafög— Regelung bei Studienverlängerung usw.— gingen auch an die Adresse des Bildungsministeriums und sollten im Interesse der Versicherung der Studierenden auch von dieser Seite schnellstens eine Beantwortung finden.
Für die an der Deutschen Hochschule für Körperkultur eingeschriebenen Studenten der Sportclubs des Landes Brandenburg wurde die Möglichkeit festgeschrieben, ihr Studium an der Brandenburgischen Landeshochschule fortzusetzen und darüber hinaus durch eine Zweifachausbildung zu erweitern. Der offene Gedankenaustausch, eingebunden in eine sachliche, dabei aber gelöste Atmosphäre, hinterließ bei allen Beteiligten den Eindruck, daß im Konsens von Hochschulinteressen und Vorstellungen des Ministers die Studierenden und die Gestaltung der Wissenschaftslandschaft im Land Brandenburg gut aufgehoben sind.
Dr. Wolfgang Fels FB Sportwissenschaft