Heft 
(1.1.2019) 03
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Era ME N a Hürden des Frauenrates

Mitte Januar wollten wir einen Frauen bzw. Gleichstellungsrat gebildet haben, der dem Rektor eine Gleichstellungsbeauftragte vorschlagen kann. Die Konstituierung ist aber schwierig.

Das hängt mit abwartenden Haltungen zusam­men, mit denen wir uns noch selbst im Wege ste­hen: Eine Gruppe von Frauen geht davon aus, daß das, was mit Frauenförderungsplänen in der ehe­_ maligen DDR bewegt wurde,nicht erheblich war _ und daß spezifische Frauenfragen eh nicht anste­hen. Eine andere Gruppe hat resigniert und meint, daß jetzt patriarchalische Strukturen nicht mehr ver­pönt, sondern im Gegenteil machtpolitisch viel breitere Akzeptanz und normative Wirkung ent­falten.

Der Bitte des Rektors und des Personalrates, aktiv teilzunehmen an den Beratungen, sind nur sehr wenige Frauen aus den Bereichen Technik/Ver­waltung und aus dem studentischen Bereich ge­folgt; im Moment setzt sich die Arbeitsgruppe Gleichstellung aus Wissenschaftlerinnen des Mit­telbaus, aus zwei Hochschullehrerinnen, einer For­

Sport/Gleichstellung A

BL Studentenliga VOLLEYBALL MIXED 1991 Ausschreibung

Veranstalter: Abteilung Volleyball der HSG

Beauftragter Sportfreund Petrikowski Teilnahmeberechtigt: Mannschaften aus Studienjahren, die aus je 3 Frauen und je 3 Männern bestehen, Doppel­starts sind nicht gestattet. Spielort: Sporthalle Solm und evtl.POS 49(Schlaatz) Spieltermine: Jeweils Montag und Mittwoch 9.00 Uhr; 1. Spiel­ansetzung für Staffel| am 3. April 1991 Alle weiteren Spieltermine am Aushang der Mensen(PH, Golm, Obelisk, IfL, Juristischer Be­reich)

Austragungsmodus: Es wird in Staffeln jeder gegen jeden gespielt, zwei Sätze verkürzt. Die Finalrunde erreichen die Staffelsieger, die 2. und die 3. Plazierten der Vorrunde,

Meldungen: Meldungen bis 23. März 1991 an Sportfreund Petrikowski Block E, Zi. 111(HSSBüro). Inhalt der Meldung: Bezeichnung der Mannschaft, Namen der Mitspieler, Mannschaftsverantwort­licher(wo und wie erreichbar) STARTGEBÜHR 5.00 DM ist mit Abgabe der Mel­dung zu entrichten.

Auszeichnungen: Mannschaften 1. bis 6. Platz werden mit Urkun­den und Ehrenpreisen bedacht.

LA. Potrikowski Abteilung Volleyball

Foto: Rüffert

Mitarbeiterrunde Volleyball

Zwischenbilanz einer heiß umkämpften Hinrunde im Herbstsemester 1990

Herbstmeister wurde ungeschlagen die Mann­schaft von Sport. Dennoch war eine Ausgeglichen­heit zu erkennen, da jede teilnehmende Mann­schaft Spiele gewinnen konnte. Somit ist auch für die Frühjahrsrunde mit SpPaNNUuNg ZU rechnen. Wir wünschen allen teilnehmenden Mannschaften

weiterhin viel Spaß und Erfolg. Zwischenstand Hinrunde 1. Sport

4 gew. Spiele 12 gew. Sätze 2. Mathe/Inf.(Postgrad. Studium)

2 gew. Spiele 9 gew. Sätze 3. TechnikGolm

2 gew. Spiele 8 gew. Sätze 4. Mathe/Physik

1 gew. Spiel 7 gew. Sätze

Nr.03/91

5. Geographie 1 gew. Spiel

Spielansetzungen Rückrunde 1991

1. Spiel 19.00 Uhr 2. Spiel 20.00 Uhr 18. Febr. TGolm Ma/Ph Sport Geo 25. Febr. Ma/Ph Sport TGolm Inf.Posti. 4. März Geo Inf.Posti. TGolm Sport 18. März TGolm Geo Ma/Phy Inf.Posti. 25. März Sport Inf.Posti, Geo Ma/Phy

Der Spielort bleibt weiterhin die Sporthalle Hegel allee.

Potrikowski Abt. Volleyball

3 gew. Sätze

schungsstudentin und einer Kollegin aus dem tech­nischen Bereich zusammen. Zu klären sind jetzt so profane Dinge wie: Woher kommt das Geld für eine Gleichstellungsstelle?

Wichtig für die Entscheidung über die GSleich­stellungsbeauftragte wäre auch, ob aus einer Ar­beitsbeschaffungsmaßnahme heraus eine zeitlich begrenzte Einstellungsmöglichkeit gegeben wäre. Denn: Wer jetzt seinen Arbeitsplatz haf, gibt ihn nicht gerne auf. Außerdem sind durch die neuen wissenschaftlichen Informationsmöglichkeiten und durch die Umprofilierungszwänge neue Notwen­digkeiten für die Fachlaufbahn gegeben. Mit der Entscheidung für eine wissenschaftspolitische Lauf­bahn und um eine solche würde es sich handeln, wenn man/frau sich für den Gleichstellungsbereich bewirbt, ist die fachwissenschaftliche-Strecke zumindest eingeschränkt.

Es sind also weitreichende Entscheidungen, die hier getroffen werden müssen. Bisher liegen drei Bewer­bungen vor. Weitere Bewerbungen wären wün­schenswert. Melden Sie sich im Personalbüro(ehe­mals HGL)! I. A. der ArbeitsgruppeGleichstellung

Dr. M. Bircken

DEE Studentenliga Volleyball

Mit großer Spielfreude und auch auf einem hohen Niveau wurden die Spiele der Studentenliga Volley­ball Männer im Herbstsemester ausgetragen. Be­dauerlich die Feststellung, daß im Gegensatz zu vergangenen Jahren die Resonanz am Volleyball­spiel bei unseren Studenten scheinbar nachgelas­sen hat. Teilnehmerfelder von 20 bis 25 Mannschaf­ten waren Normalität, Plazierungen:

1. Sport/Geo. 88.2

2. Sport/Geo 89.1

3. Polytechn. 86.3

12 gew. Sätze(Kubowiez) 10 gew. Sätze(Bergmann) 8 gew. Sätze(Thormann)

4. VfL Wildpark 5 gew. Sätze 5. VC Schappi 4 gew. Sütze 6. Sport/Geo. 89.2 2 gew. Sätze 7. Gesch./Sp. 90.2. 0 gew. Sätze

Die Kapitäne der drei erstplazierten Mannschaften bitte die Urkunden und Ehrenpreise vom HSG Büro, Block E,Zi. 111 abholen.

Petrikowski Abt. Volleyball

Erwartungen erfüllt

Am 15. Januar 1991 war der Minister für Wissen­schaft, Forschung und Kultur, Herr Enderlein, zu Gast im Fachbereich Sportwissenschaft der Bran­denburgischen Landeshochschule Potsdam.

Es sei vorweggenommen die Erwartungen und damit die Ergebnisse erfüllten sich in der ganzen Breite.

Unterstützung durch den Minister fand das Vor­haben des Fachbereiches, die bisherigen Verbin­dungen der BLH besonders mit der Hochschule Nordrhein-Westfalens durch gemeinsame Hoch­schultage noch weiter wissenschaftlich auf­zuwerten. Der Rektor, Herr Professor Mitzner, sieht bereits für 1992 eine günstige Reali­sierungsmöglichkeit und das für einen um­fassenden wissenschaftlichen Austausch aller Fachbereiche der Einrichtung. Erfreulich auch die Versicherung, daß die Ausbildung bei steigender Studentenzahl durch eine verbesserte Sportstätten­situation im nächsten Jahr abgesichert werden kann.

Eine Reihe weiterer Probleme die Studierenden brennend interessierende Fragen der Anerken­nung ihrer Abschlüsse in allen Bundesländern, der Einführung der zweiphasigen Ausbildung bei Leh­rern und der Bafög Regelung bei Studienver­längerung usw. gingen auch an die Adresse des Bildungsministeriums und sollten im Interesse der Versicherung der Studierenden auch von dieser Seite schnellstens eine Beantwortung finden.

Für die an der Deutschen Hochschule für Körperkul­tur eingeschriebenen Studenten der Sportclubs des Landes Brandenburg wurde die Möglichkeit festge­schrieben, ihr Studium an der Brandenburgischen Landeshochschule fortzusetzen und darüber hin­aus durch eine Zweifachausbildung zu erweitern. Der offene Gedankenaustausch, eingebunden in eine sachliche, dabei aber gelöste Atmosphäre, hinterließ bei allen Beteiligten den Eindruck, daß im Konsens von Hochschulinteressen und Vorstellun­gen des Ministers die Studierenden und die Gestal­tung der Wissenschaftslandschaft im Land Bran­denburg gut aufgehoben sind.

Dr. Wolfgang Fels FB Sportwissenschaft