Heft 
(1.1.2019) 10
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SCORE EEE SEE

Meditation- eine Möglichkeit der Selbstfindung

Frau Prof. Kirsch(FB Psychologie)-bei der Veranstaltung

Dieser Gedanke wurde in einem 4stündigen Semi­nar thematisiert. Der Fachbereich Psychologie or­ganisierte diese Veranstaltung, die am 22.4. in un­serem Hause stattfand.

Die inhaltliche Gestaltung verantwortete Herr Prof, Dr. Schenkluhn von der Stiftung Bildungsforschung Hannover.

TEE Springer! Nicht Springer! Nicht die Bild-Zeitung, sondern das"Infor­mationssystem BEILSTEIN" war das Thema eines Vor­trages von Hermn Diplomchemiker Dr. 6. WEHR, wis­senschaftlicher Mitarbeiter des Springer-Verla­ges, der den Springer des königlichen Spiels seinen Namen voranstellt. Der Referent sprach vor Mitar­beitem und Studenten des Fachbereiches Chemie. Kernstück der BEILSTEIN-Informationsträger ist das von F, BEILSTEIN im Jahre 1881 begonnene und zur Zeit 385 Bände umfassende"Handbuch der Orga­nischen Chemie", in welchem kritisch gesichtete und exakt wiedergegebene Erkenntnisse aller bis­her bekannten Kohlenstoffverbindungen ent­halten sind. Der Fachbereich Chemie verfügt heu­te über 151 Bände. Etwa 150 Mitarbeiter des BEIL­STEIN-Instituts, Frankfurt/Main, erweitem diesen In­formationsspeicher ständig. Ohne Kenntnis der Ordnungsprinzipien ist heutzutage die Orientierung im"BEILSTEIN" über die Software"SANDRA", allein durch Eingabe der Strukturformel möglich.

Der modernste BEILSTEIN-Informationsträger ist die Fakten- Datenbank. Diese, beim Host"STN Interna­tional verfügbar, wird demnächst auch von einem Arbeitsplatz. der Hochschule zugänglich sein.

Für die Auswertung der modernen Literatur bot der Referent"Beilstein Current facts auf CD ROM an. Auch diesen Datenträger für Fakten und Struktur­details der neuesten chemischen Literatur be­kommt der Fachbereich Chemie als Bezieher des Handbuches zu bevorzugten Bedingungen.

Dr. D. Henning Fachbereich Chemie

Springer

Foto: Rüffert

Er machte darauf aufmerksam, daß"die Probleme unserer Zeit durch den Menschen entstehen und daß für ihre dauerhafte Lösung beim Menschen selbst angesetzt werden muß. Alltägliche kontro­verse Situationen erwachsen aus der Tatsache, daß die Menschen Dinge, die uns täglich umgeben, aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Expiliziete Betrachtungsweisen müssen wieder synthetisiert

Vorgestellt:

Umweltagentur- Ruhrgebiet

Die Montanregion Ruhrgebiet befindetsich im Um­bruch. Im Zuge der ökologischen und&kono­Mischen Erneuerung ist sie auf eine Vielzahl von Innovationen in Unternehmen aller Größen ange­wiesen. Unterstützung bei dieser regionalen Er­neuerung durch Einführung umweltverträglicher Produktionsprozesse will die Umweltagentur- Ruhr­gebiet leisten, die im März 1990 ihre Arbeit aufge­nommen hat. Die Umweltagentur- Ruhrgebiet wird getragen von den Universitäten Bochum, Dort­mund und Duisburg und den Fachhochschulen Bochum und Dortmund unter der Federführung der jeweiligen Transfer- bzw. Kontaktstellen.

Zunächst gilt es, die Innovationspotentiale in den Klein- und Mittelbetrieben systematisch zu erfassen:

werden, um notwendigerweise Verständnis ge­genüber den Eindrücken aus der Umwelt zu entwik­kein. Die Schwierigkeiten, die sich aus diesen Pro­zessen ergeben, sind uns allen bekannt und setzen - so Prof. Schenkluhn-"... eine stabile Persönlich­keitsstruktur, geistige Freiheit und Selbstbezug vor­aus, Meditation, als Methode einer ganzheitlichen Tiefeninspektion des Menschen, schafft geistige Freiheit, Sie eröffnet die Chance zur Selbstfindung. Das wesentlichste Merkmal meditativer Zustände ist durch einen spezifischen Bewußtseinszustand cha­rakterisiert, Die Meditation dient der Bewußtseins­kultivierung, um eine verbesserte Selbstwahrneh­MUNg ZU erreichen. Aufmerksame Bewußtheit be­inhaltet die Fähigkeit, ein Geschehen wahrzuneh­men, zu erkennen oder wiederzuerkennen.

Durch Meditation wird der Mensch von"innen nach außen aktiv. Er kultiviert das private Verhaltensver­ständnis, wenn er selbst sein"Inneres" versteht, Diese Bewußtseinsschulung findet in der Yoga-Tra­dition ihre Wurzeln.

Als zentrale Meditationstechnik ist die transzen­dentale Meditation zu nennen. Es handelt sich hier­bei um eine Meditationsform, die sowohl konzen­trative als auch rezeptive Elemente enthält. Im Er­gebnis ihrer Anwendung wird"ein Zustand nicht­objektgebundener Wachheit, der Bewußtheit an sich erreicht, betonte Prof, Schenkluhn.

Zweimal am Tag wird für 20 Minuten eine wohl­tuende geistige Ruhe, körperliche Entspannung genossen und dadurch wachsende Energie und Lebensfreude gewonnen.

Zentrale Ausführungen der Referenten wurden mit empirischen Untersuchungen unterlegt, die sich auf verschiedene gesellschaftliche Bereiche bezo­gen. Generell zeichnete sich in diesem sehr interes­santen Seminar ein Plädoyer für die Meditation ab. Warum auch nicht?

Sicherlich gibt es viele Wege, um zum Wesen des Menschen vorzudringen. Selbsterfahrung ist ange­zeigt, vor allem durch fachkompetente Psycholo­gen.>

Wir meinen, daß sich somit das Repertoire der Selbstfindungsmethoden durchaus erweitern läßt,

Dr. J. Herboth FB Psychologie

Zur Beantwortung dieser Fragestellungen kann die Umweltagentur entsprechende Untersuchungen in Auftrag geben. Die Hauptaufgabe der Umwelt­agentur(Teilprojekt der Universität Dortmund) besteht darin, auf diesen Grundlagen die Beratung von Klein- und Mittelbetrieben in der Ar­beitsmarktregion Dortmund/Unna bei der Umstel­lung auf umweltfreundliche Techniken und Pro­dukte sicherzustellen.

Institut für Umweltschutz(INFU) der Universität Dort­mund

Das Institut für Umweltschutz ist zentrale wirtschaft­liche Einrichtung der Universität Dortmund und be­treibt satzungsgemäß"Anwendungsorientierte For­schung", d.h., sie stellt ein wichtiges Bindeglied zwi­

= Durch Betriebsbefragungen und-begehungen sollen die Spielräume für die Einführung umwelt­freundlicher Techniken erkannt und aufgezeigt werden.

= Darauf aufbauend soll in einem weiteren Schritt die Gesamtbelastung von Produkten bzw. Pro­duktionsprozessen, d.h. unter Berücksichtigung der Rohstoffgewinnung der Herstellung, der Verwendung und der anschließenden Wieder­verwendung oder Entsorgung, ermittelt wer­den. In allen Teilbereichen ist der Rohstoff- und Energieeinsatz und die Belastung der Umwelt­medien Luft, Wasser, Boden und der belebten Umwelt zu beachten.

schen der Grundlagenforschung, den verschiede­nen Ingenieurwissenschaften, den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und den vielfältigen Anforde­rungen und Aufgaben(der dortigen- HSN) Indu­strieregion dar. Zunehmend spielt hierbei auch die Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen eine her­vorragende Rolle, da einerseits durch sich verschär­fende Umweltgesetzgebung ein Forschungsbedarf bei der Umstrukturierung und Weiterentwicklung von Produktionsverfahren entsteht, aber auch die Entwicklung(und der Einsatz) von Umwelttech­nologien ein bedeutender Faktor bei der wirt­schaftlichen Entwicklung des Landes NW ge­worden ist.(aus: Hb. Umweltforschg. TU Dresden Dresden 1990, S.53,54)

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