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Meditation- eine Möglichkeit der Selbstfindung
Frau Prof. Kirsch(FB Psychologie)-bei der Veranstaltung
Dieser Gedanke wurde in einem 4stündigen Seminar thematisiert. Der Fachbereich Psychologie organisierte diese Veranstaltung, die am 22.4. in unserem Hause stattfand.
Die inhaltliche Gestaltung verantwortete Herr Prof, Dr. Schenkluhn von der Stiftung Bildungsforschung Hannover.
TEE Springer! Nicht Springer! Nicht die Bild-Zeitung, sondern das"Informationssystem BEILSTEIN" war das Thema eines Vortrages von Hermn Diplomchemiker Dr. 6. WEHR, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Springer-Verlages, der den Springer des königlichen Spiels seinen Namen voranstellt. Der Referent sprach vor Mitarbeitem und Studenten des Fachbereiches Chemie. Kernstück der BEILSTEIN-Informationsträger ist das von F, BEILSTEIN im Jahre 1881 begonnene und zur Zeit 385 Bände umfassende"Handbuch der Organischen Chemie", in welchem kritisch gesichtete und exakt wiedergegebene Erkenntnisse aller bisher bekannten Kohlenstoffverbindungen enthalten sind. Der Fachbereich Chemie verfügt heute über 151 Bände. Etwa 150 Mitarbeiter des BEILSTEIN-Instituts, Frankfurt/Main, erweitem diesen Informationsspeicher ständig. Ohne Kenntnis der Ordnungsprinzipien ist heutzutage die Orientierung im"BEILSTEIN" über die Software"SANDRA"”, allein durch Eingabe der Strukturformel möglich.
Der modernste BEILSTEIN-Informationsträger ist die Fakten- Datenbank. Diese, beim Host"STN International” verfügbar, wird demnächst auch von einem Arbeitsplatz. der Hochschule zugänglich sein.
Für die Auswertung der modernen Literatur bot der Referent"Beilstein Current facts” auf CD ROM an. Auch diesen Datenträger für Fakten und Strukturdetails der neuesten chemischen Literatur bekommt der Fachbereich Chemie als Bezieher des Handbuches zu bevorzugten Bedingungen.
Dr. D. Henning Fachbereich Chemie
Springer
Foto: Rüffert
Er machte darauf aufmerksam, daß"die Probleme unserer Zeit durch den Menschen entstehen und daß für ihre dauerhafte Lösung beim Menschen selbst angesetzt werden muß”. Alltägliche kontroverse Situationen erwachsen aus der Tatsache, daß die Menschen Dinge, die uns täglich umgeben, aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Expiliziete Betrachtungsweisen müssen wieder synthetisiert
Vorgestellt:
Umweltagentur- Ruhrgebiet
Die Montanregion Ruhrgebiet befindet’sich im Umbruch. Im Zuge der ökologischen und&konoMischen Erneuerung ist sie auf eine Vielzahl von Innovationen in Unternehmen aller Größen angewiesen. Unterstützung bei dieser regionalen Erneuerung durch Einführung umweltverträglicher Produktionsprozesse will die Umweltagentur- Ruhrgebiet leisten, die im März 1990 ihre Arbeit aufgenommen hat. Die Umweltagentur- Ruhrgebiet wird getragen von den Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg und den Fachhochschulen Bochum und Dortmund unter der Federführung der jeweiligen Transfer- bzw. Kontaktstellen.
Zunächst gilt es, die Innovationspotentiale in den Klein- und Mittelbetrieben systematisch zu erfassen:
werden, um notwendigerweise Verständnis gegenüber den Eindrücken aus der Umwelt zu entwikkein. Die Schwierigkeiten, die sich aus diesen Prozessen ergeben, sind uns allen bekannt und setzen - so Prof. Schenkluhn-"... eine stabile Persönlichkeitsstruktur, geistige Freiheit und Selbstbezug voraus”, Meditation, als Methode einer ganzheitlichen Tiefeninspektion des Menschen, schafft geistige Freiheit, Sie eröffnet die Chance zur Selbstfindung. Das wesentlichste Merkmal meditativer Zustände ist durch einen spezifischen Bewußtseinszustand charakterisiert, Die Meditation dient der Bewußtseinskultivierung, um eine verbesserte SelbstwahrnehMUNg ZU erreichen. Aufmerksame Bewußtheit beinhaltet die Fähigkeit, ein Geschehen wahrzunehmen, zu erkennen oder wiederzuerkennen.
Durch Meditation wird der Mensch von"innen nach außen aktiv”. Er kultiviert das private Verhaltensverständnis, wenn er selbst sein"Inneres" versteht, Diese Bewußtseinsschulung findet in der Yoga-Tradition ihre Wurzeln.
Als zentrale Meditationstechnik ist die transzendentale Meditation zu nennen. Es handelt sich hierbei um eine Meditationsform, die sowohl konzentrative als auch rezeptive Elemente enthält. Im Ergebnis ihrer Anwendung wird"ein Zustand nichtobjektgebundener Wachheit, der Bewußtheit an sich erreicht”, betonte Prof, Schenkluhn.
Zweimal am Tag wird für 20 Minuten eine wohltuende geistige Ruhe, körperliche Entspannung genossen und dadurch wachsende Energie und Lebensfreude gewonnen.
Zentrale Ausführungen der Referenten wurden mit empirischen Untersuchungen unterlegt, die sich auf verschiedene gesellschaftliche Bereiche bezogen. Generell zeichnete sich in diesem sehr interessanten Seminar ein Plädoyer für die Meditation ab. Warum auch nicht?
Sicherlich gibt es viele Wege, um zum Wesen des Menschen vorzudringen. Selbsterfahrung ist angezeigt, vor allem durch fachkompetente Psychologen.>
Wir meinen, daß sich somit das Repertoire der Selbstfindungsmethoden durchaus erweitern läßt,
Dr. J. Herboth FB Psychologie
Zur Beantwortung dieser Fragestellungen kann die Umweltagentur entsprechende Untersuchungen in Auftrag geben. Die Hauptaufgabe der Umweltagentur(Teilprojekt der Universität Dortmund) besteht darin, auf diesen Grundlagen die Beratung von Klein- und Mittelbetrieben in der Arbeitsmarktregion Dortmund/Unna bei der Umstellung auf umweltfreundliche Techniken und Produkte sicherzustellen.
Institut für Umweltschutz(INFU) der Universität Dortmund
Das Institut für Umweltschutz ist zentrale wirtschaftliche Einrichtung der Universität Dortmund und betreibt satzungsgemäß"Anwendungsorientierte Forschung", d.h., sie stellt ein wichtiges Bindeglied zwi
= Durch Betriebsbefragungen und-begehungen sollen die Spielräume für die Einführung umweltfreundlicher Techniken erkannt und aufgezeigt werden.
= Darauf aufbauend soll in einem weiteren Schritt die Gesamtbelastung von Produkten bzw. Produktionsprozessen, d.h. unter Berücksichtigung der Rohstoffgewinnung ‚ der Herstellung, der Verwendung und der anschließenden Wiederverwendung oder Entsorgung, ermittelt werden. In allen Teilbereichen ist der Rohstoff- und Energieeinsatz und die Belastung der Umweltmedien Luft, Wasser, Boden und der belebten Umwelt zu beachten.
schen der Grundlagenforschung, den verschiedenen Ingenieurwissenschaften, den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und den vielfältigen Anforderungen und Aufgaben(der dortigen- HSN) Industrieregion dar. Zunehmend spielt hierbei auch die Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen eine hervorragende Rolle, da einerseits durch sich verschärfende Umweltgesetzgebung ein Forschungsbedarf bei der Umstrukturierung und Weiterentwicklung von Produktionsverfahren entsteht, aber auch die Entwicklung(und der Einsatz) von Umwelttechnologien ein bedeutender Faktor bei der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes NW geworden ist.(aus: Hb. Umweltforschg. TU Dresden Dresden 1990, S.53,54)
Nr, 10/91