SZ
Studenten
Antragsrunde für USA-Stipendien von der FULBRIGHT-Kommission hat begonnen
Die Ausschreibung der FULBRIGHT-Kommission für 1992/93 hängt als Plakat in allen Hochschul-Teilen aus. Sie ist ausschließlich für Studenten und Graduierte(d.h. Bewerber, die das Studium vor oder bis zum 1. Juli 1991 abschließen) aus den neuen Bundesländern konzipiert worden, damit die direkte Konkurrenz zwischen Bewerbern aus den austauscherfahrenen Hochschulen im Westen und Bewerbern aus Ostdeutschland vermieden wird. Die ausgeschriebenen Stipendien sind für Studienzwecke, nicht für wissenschaftliche Forschungsvorhaben bereitgestellt worden. Ein VOLLSTIPENDIUM deckt in der Regel den Lebensunterhalt, die Studiengebühren und die Reisekosten, es werden aber nur sehr wenige Vollstipendien vergeben. Die Chancen sind sehr gering. TEILSTIPENDIEN decken die Studiengebühren, die Reisekosten und einen Teil der Lebenshaltungskosten.
Deshalb wird als Eigenleistung ein Nachweis von 3.000,- DM verlangt. Das können auch gesetzlich zu beanspruchende Mittel wie Waisenrente, BAföG... sein.(An westdeutschen Hochschulen müssen 7.000,- DM nachgewiesen werden.)
Folgende Hinweise sollten beachtet werden:
1. Insgesamt werden 30(!) Studienplätze vergebendaraus resultiert ein echter Wettbewerb bei den
Bewerbungen. Es müssen hervorragende Leistungen nachweisbar sein.
2. Die amerikanische Hochschule kann nicht frei gewählt werden, sondern wird zugewiesen.
3. Alle Interessenten müssen sich die Bewerbungsformulare und Merkblätter anfordern bei FULBRIGHT- Kommission
Theaterplatz 1a
PF 200555
5300 Bonn 2(Bad Godesberg)
4. Sonderregelungen betreffen Jurastudenten, die in den USA kein Fachstudium im eigentlichen Sinne betreiben können, da amerikanische"law schools” deutsche Bewerber erst nach dem 1. deutschen Staatsexamen(Referendar) aufnehmen.
5. Esist auch eine Kombination von BAföG und FULBRIGHT möglich.
6. Die Bewerbungsfrist endet am 5. August 1991, d.h., dann müssen die Unterlagen in Bonn vornliegen.
7. Hervorragende Englischkenntnisse werden vorausgesetzt und müssen teilweise im Auswahlgespräch unter Beweis gestellt werden. Interessenten erhalten in den Sprechzeiten des AAA Detailinformationen, F 105: Di., Do. 10.00 bis 11.30 Uhr und 13.00 bis 14.30 Uhr.
AAA A. Bürger
THE FUNNEL...
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Fulbright-Kommission
Theaterplatz 1a
5300 Bonn 2
(aus: The FUNNEL. FULBRIGHT NEWSLETTER, March 1991)
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year
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Bewerbung für einen neuen Studiengang!
Erstmals zum Wintersemester 1991/1992 bietet der
Fachbereich Psychologie der Brandenburgischen
Landeshochschule Potsdam für Lehramtsanwärter
einen neuen Studiengang"Beratungslehrer” als
Dritt-Fach-Direktstudium an:
Dauer:
Der Studiengang erstreckt sich über 4 Semester(40
Semesterwochenstunden) und wird in die vier
Jährige Regelstudienzeit integriert.
Bewerber:
Bewerben können sich Lehramtsanwärter für die
Sekundarstufen| und II des jetzigen 2. Studienjahres
sowie Lehramtsanwärter für die Sekundarstufe Il des
jetzigen 3. und 4. Studienjahres.
Bewerbungsfrist:
Interessierte Studenten richten ihre schriftliche Be
werbung bis zum 1. Juni 1991 an Frau Prof, Dr. sc.
Kirsch, Geschäftsführende Direktorin des Fachbe
reiches Psychologie.
Voraussetzungen:
Allgemeine Voraussetzungen für eine Zulassung
sind der Abschluß des Grundstudiums in 2 Fächern
sowie sehr gute bis gute Ergebnisse im Fach Psy
Chologie(Zwischenprüfung).
Tätigkeit als Beratungslehrer:
Der Beratungslehrer hat eine fachkompetente psy
Chologische Beratung an der Schule zu leisten, um
eine individualisierte und differenzierte Förderung
der Schüler zu gewährleisten. Schwerpunkte seiner
Tätigkeit sind:
= Beratung von Schüler, Eltern und Lehrern zur Vorbeugung und Überwindung von Entwicklungsproblemen, der Begabungsförderung und bei Schullaufbahnentscheidungen
= Einzelfallhilfe insbesondere bei Lern- und Verhaltensauffälligkeiten
= Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie Erziehungs- und Berufsberatungsstellen, sonderpädagogischen Einrichtungen u.a.
- Mitgestaltung des Lebens an der Schule
Um die vielfältigen hohen Anforderungen an seine
Tätigkeit erfüllen zu können, muß der Beratungs
lehrer selbst ein erfolgreicher und angesehener
Lehrer sein,
Dr. Helga Arold Fachbereich Psychologie
Internationale Begegnung in Gemeinschaftsdiensten e. V.
Der IBG ist ein gemeinnütziger Verband, der es jungen Menschen ermöglicht, direkten Kontakt im selbstorganisierten Zusammenleben in internationalen Gruppen herzustellen,
In Workcamps(3 bis 4 Wochen, ab Mitte Juni bis Ende September), die sich vorrangig auf die Arbeitsgebiete Naturschutz, Landschaftsgestaltung und Arbeit für sozial Schwächere konzentrieren, können die Teilnehmer in den intemational zusammengesetzten Gruppen Arbeitswillen, Engagement und Toleranz in den verschiedensten Regionen der Erde einbringen, z. B. in Algerien, Frankreich, Dänemark, Griechenland, Japan, Großbritannien, Kanada, Spanien usw. Die Unterbringung ist schlicht- spartanisch, dafür sind die Projekte reizvoll und interessant, denn jeder kann durch seinen Arbeitsbeitrag an einem ganz bestimmten Punkt der Erde"Spuren hinterlassen”. Angebotslisten liegen im Akademischen Auslandsamt(F 105) für Interessenten aus.
A. Bürger, AAA
Ein Scherz?! Suchen
- gegen Belohnung(1000 DM in bar) jemanden, der unseren Status definiert und verbindliche Aussagen zu unseren Abschlüssen machen kann!
- Wohngemeinschaft für ca. 40 Personen in Potsdam oder Umgebung. Miete unter 100 DM pro Person erwünscht.
LA. der Aspiranten und Forschungsstudenten Ch. Hoppe X
Nr. 10/91