Heft 
(1.1.2019) 18
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KULTUR

Kunst zum Anschauen und Kaufen

Ein Besuch in der Carl-von-Ossietzky-Straße 23

Inzwischen hat es sich herumgesprochen, daß sich in der Carl-von-Ossietzky-Stra­ße 23, in Potsdam-West, der TIKA-Laden von Frau Angela Andreas befindet. Belauscht man die Gespräche zwischen ihr und den Kunden, dann fällt die liebe­volle und sachkundige Beschreibung der jeweiligen Gegenstände durch Frau An­dreas auf.

Im Juli 1990 eröffnete die gelernte Buch­händlerin das Geschäft, in dem man indi­sche Handwerkskunst kaufen oder ein­fach nur anschauen kann. Auf die Idee, im Haus ihrer Familie, diesen Laden zu er­öffnen, kam sie durch die langjährige Bekanntschaft mit einem in München lebenden Inder. Dessen Kontakte zu klei­nen Handwerksbetrieben in seinem Hei­matland ermöglichen es Frau Andreas, ohne Zwischenhändler, ihre Waren rela­tiv preiswert anbieten zu können. Textilien, Schmuck, Gürtel, Taschen, Mes­singarbeiten u. a. kann man erwerben. Die schlechte Lage des Ladens, im Ver­gleich zur Brandenburger Straße beispiels­weise, werde weitgehend wettgemacht durch ihre Stammkundschaft, sagt sie. Seit 30 Jahren in Potsdam lebend, arbeite­te die Geschäftsfrau vor 1990 im Kunst­buchhandel bzw. im Bibliothekswesen. Ihr Interesse an Malerei und ihre persön­lichen Kontakte zu Künstlern ließen sie vor einem Jahr die Idee verwirklichen, in einem Nebenraum ihres Geschäftes eine kleine Galerie zu betreiben. Bis zum 31. Dezember stellt die aus Bernburg stam­

mende Diplom-Grafikerin Hella-Kapisch­ke Arbeiten aus.

Befragt nach Kriterien und Maßstäben für ihre Künstler, sagt Frau Andreas:Ich maße mir kein Urteil über die Qualität von Kunst an, Kunst ist subjektiv. Sie will vor allem auch Malern und Grafikern

Zwei weitere Vorhaben seien an dieser

Stelle schon genannt:

12. Januar bis 28. Februar 1992 Aquarelle der Potsdamerin Senta Ochs

8. März bis 24. April 1992 Indienbilder der Berlinerin Charlotte Herzog von Berg

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Indische Handwerkskunst im TIKA-Laden in Potsdam-West

von außerhalb, z. B. aus dem Hallenser Raum, Gelegenheit geben, auszustellen und zu verkaufen. Sie möchte vielfäl­tige künstlerische Handschriften vorstel­len.

Foto: Andreas

Laden und Galerie sind wochentags von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Schauen Sie doch einmal vorbei.

Dr. Barbara Eckardt

Die verrückt-verspielte KomödieBIN­GO- KUCK MAL WER DA BELLT kommt am 12. Dezember in unsere Ki­nos.

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BINGO- Kuckmal wer da bellt!

Sie kennen einen Hund, der gibt Pfötchen auf Kommando und kann auf zwei Beinen gehen? Nicht schlecht. Aber was ist mit Skateboardfahren? Oder wenn er mal dringend telefonieren muß? Oder nur für Notfälle: Hat er den Führerschein...? Nun ja, dann sollten wir Ihnen doch mal etwas über BINGO erzählen:

BINGO ist ein süßer Collie-Mischling, ungefähr vier Jahre alt, ein schlauer Hund mit bewegter Vergangenheit. Aus seinem Zirkus-Zuhause wurde er rausgeschmis­sen und ist jetzt auf der Suche nach einer richtigen Familie, nach jemandem, der ihn liebhat.

Und da kommt Chuckie: Er ist ein kleiner Junge, zwölf Jahre alt und nicht ganz so

stark und mutig, wie er gern sein möchte. Chuckie hat einen entsetzlichen älteren Bruder, einen Profi-Footballer zum Vater (der weniger Tore schießt, als er sollte) und eine nervöse Mutter. Alles was Chuk­kie braucht, ist jemand, den er einfach nur liebhaben kann.

Und dann fällt Chucki bei einer Mutprobe ins Wasser. BINGO rettet ihn und eine große Liebesgeschichte auf sechs Beinen nimmt ihren Lauf: über Hunderte von Kilometern und Gerichtsschranken hin­weg, durch Gefängnisgitter und Ganoven getrennt, mit Phantasie, Klugheitund Mut verteidigt. Zum Lachen, zum Heulen, zum Nachdenken...(aus Pressematerial)

Nr. 18/91