Heft 
(1.1.2019) 08
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Nr. 8/92 Seite 12

KULTUR

Ausstellungen...

* im Alten Rathaus am Alten Markt

Michael Ruetz

‚Fontanes Wanderungen durch die Mark Brandenburg

(Fotografien)

täglich bis zum 10. Mai von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet * in der Galerie am See(Seestraße 19)

Walter Herzog

Lithografien

täglich bis zum 31. Mai ab 10.00 Uhr geöffnet

Gelungener Auftakt

Herr Andreas Jähnig, Bildhauer,

|| wohnhaft in Baruth, wäre bereit, |Jeinen Kurs ‚,Plastisches Gestal­

ten an unserer Universität durch­zuführen.

Studentinnen und Studenten, die sich für dieses(fakultative) Ange­bot interessieren, melden sich bit­te im Sekretariat des Bereiches Kultur(K 301). Wir empfehlen

Der Kurs ‚,Plastisches Gestalten bietet die Möglichkeit, plastisch­bildkünstlerisch zu arbeiten und nach Wunsch ins Gespräch zu kommen über zeitbezogene und persönlichkeitsbezogene Aspekte der entstandenen Arbeiten. Mate­rialien ‚sind Gips und Ton, aus denen kleine plastische Objekte

KursPlastisches Gestalten

diese Möglichkeit kreativen Ar­beitens unter Anleitung eines Künstlers und hoffen auf rege Teilnahme.

Termine für die Zusammenkünfte werden nach erfolgter Anmeldung gemeinsam festgelegt.

Prof. Dr. A. Bergstedt Leiter des Bereiches Kultur

Ausschreibung des Kurses:

modelliert oder aufgebaut werden können: Reliefs, Medaillen, Figu­ren, Tierplastiken, Porträts oder nichtfigürliche plastische Objek­te. Außer der Freude am Model­lieren werden keine Vorbedingun­gen gestellt oder Vorkenntnisse erwartet.

Leitung: Andreas Jähnig

Im Galerie-Cafe 0815(Friedrich­Ebert-Straße) hat eine Reihe ‚Manuskripte und Gespräche begonnen. Im Abstand von ca. 2 Wochen stellen sich dem Publi­kum bekannte und weniger be­kannte Persönlichkeiten aus Kul­tur und Sport. Den Anfang machte am 11. 4. der Wiener Prosaautor Ludwig Roman Fleischer. Er las aus den Romanen, Rakontimer (1990) undWeg-Weiser von Österreich(1991). Beide Texte setzen sich sehr konsequent mit den in Österreich selbst produzier­ten Klischees, u. a. von der ‚‚Tou­ristenidylle, auseinander. Das Bild vom gemütlichen, liberalen ‚,Ver­ein Österreich erscheint als zu­mindest angekratzt, wenn nicht sogar in Frage gestellt. Durchaus Charakteristisch für die Gegenwarts­

Alexandre Trauners

literatur des Alpenlandes ist die von Fleischer artikulierte Distanz zum Staat und dessen Selbstver­ständnis. Der Leser findet perma­nent die Auseinandersetzung mit dem Mythos, als deutsche Ost­mark nach 1938 ausschließlich eine Opferrolle gespielt zu haben. Die Texte reflektieren jedoch auf iro­nisch-sarkastische Weise die Mittäterschaft. Das wird auch in starkem Maße durch das Spiel mit verschiedenen Sprachschichten deutlich gemacht. Die Art und Weise des Vortrages unterstrich dies in ausgeprägter Weise. Der Veranstaltung folgte bereits eine Lesung mit den Lyrikern G. Adloff und P. Hofmann. Am 9. Mai wird der Kugelstoß-Olym­piasieger Udo Beyer zu Gast sein. Petra Görlich

Am 1. Dezember 1992 wurde der Filmszenenbildner Alexandre Trauner für sein Lebenswerk mit dem Europäischen Filmpreis ge­ehrt.

Trauner, 1906 in Budapest gebo­ren, arbeitete in Frankreich und Amerika. Regiegrößen wie Mar­cel Carn6, Billy Wilder und Orson Welles liebten seinen Erfindungs­reichtum und gewannen ihn als Bilderfinder für Filme, die Ge­schichte machten.

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| Werk im ä) Filmmuseum

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FILM

MUSEUM »3>>; POTSDAM

Am 7. Mai um 20.00 Uhr wird die Ausstellung

50 JAHRE FÜR DEN FILM ­ALEXANDRE TRAUNER

im Filmmuseum eröffnet. Sie ist bis zum 2. August 1992 geöffnet. Die Ausstellung kommt aus Paris und wurde in dieser Vollständig­keit bisher niemals im Ausland gezeigt.

Pressemitteilung

Musikinstrumente°» Zubehör* Noten Band-Equipment* Lichttechnik Reparatur- und Verleihservice

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