Nr. 13/92— Seite 8
STUDENTEN
Am 3. Juni wurde sie ins Leben gerufen und schon wurde Sachpolitik gemacht: Die Liberale Hochschulgruppe Potsdam (LHG) sprach sich auf ihrer Gründungsversammlung dafür aus, daß die Rasenflächen innerhalb des Universitätsgeländes im Schloßpark von Babelsberg mit kleinen Holzpfählen umsäumt werden sollten. Dies soll dem Schutz der Natur vor wilden Parkern dienen und außerdem die Schönheit des von Lenne geschaffenen Landschaftsparkes erhalten.
Zusätzlich sollten Parkplätze auf den vorhandenen Flächen markiert und jedes widerrechtlich abgestellte Fahrzeug kostenpflichtig abgeschleppt werden. Der Erlös wäre der Universität zuzuführen.
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Dieser Beschluß wurde vom frisch gewählten Vorstand gefaßt, nachdem unter der Leitung des Vorsitzenden der Jungen Liberalen Potsdam, Joachim Rod, die Anwesenden als 1. Vorsitzenden Axel Eska, als Stellvertretenden Vorsitzenden Götz A. Primke sowie als Schatzmeister Alexander GlembergWiesecke gewählt hatten.
„Wir bekennen uns aktiv zum Liberalismus und zur Toleranz. Unser liberales Engagement wollen wir an den Potsdamer Hochschulen umsetzen‘“‘, erklärte der Vorsitzende in seiner Antrittsrede.„Wir sind für eine Steigerung der Lern- und Lehrkapazität‘“, führte Eska weiter aus,“ und wir wollen eine bessere Nutzung des Angebotes, z. B. der bereits vorhandenen Com
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puter-Pools erreichen“. Ein weiterer Punkt sei der Aufbau von Partnerschaften zu französischen Fakultäten, um auch hier im Land Brandenburg das Deutsch-Französische Freundschaftsverhältnis auf- und auszubauen.
Frau Renate Schneider, F.D.P.Landtagsabgeordnete betonte, daß es für junge Menschen vor allem wichtig sei, die Streitkultur kennenzulernen und es zu schätzen, damit umzugehen. Weiter erklärte die Initiatorin der Gründung der LHG, daß politische Jugendorganisationen zu einer Bindung junger Menschen an die aktive Politik beitragen und somit der Politikverdrossenheit vorbeugen.
Grüße vom Bundesverband der Liberalen Hochschulgruppen überbrachte Esther Burghoff aus
Jena. Sie plädierte für eine enge Zusammenarbeit der Liberalen Hochschulgruppen mit den Jungen Liberalen und der F.D.P. Außerdem entsandten Herr Dr. Pöttrich von der F.D.P.— nahen Friedrich-Naumann-Stiftung und Herr Grusser von der Hochschule für Film und Fernsehen noch die besten Wünsche. Im Verlauf der Veranstaltung gab sich die LHG eine Satzung und faßte den Entschluß, bei dem kommenden Bundeskongreß der Liberalen Hochschulgruppen den Antrag auf Aufnahme zu stellen.
Götz A. Primke LHG Potsdam,
Stellv. Vors. 1. Juli 1992(redak. bearb.)
Frau auch.