Heft 
(1.1.2019) 13
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Nr. 13/92 Seite 8

STUDENTEN

Am 3. Juni wurde sie ins Leben gerufen und schon wurde Sach­politik gemacht: Die Liberale Hochschulgruppe Potsdam (LHG) sprach sich auf ihrer Gründungsversammlung dafür aus, daß die Rasenflächen inner­halb des Universitätsgeländes im Schloßpark von Babelsberg mit kleinen Holzpfählen umsäumt werden sollten. Dies soll dem Schutz der Natur vor wilden Parkern dienen und außerdem die Schönheit des von Lenne geschaffenen Landschaftsparkes erhalten.

Zusätzlich sollten Parkplätze auf den vorhandenen Flächen mar­kiert und jedes widerrechtlich abgestellte Fahrzeug kosten­pflichtig abgeschleppt werden. Der Erlös wäre der Universität zuzuführen.

Man hat es.

Dieser Beschluß wurde vom frisch gewählten Vorstand ge­faßt, nachdem unter der Leitung des Vorsitzenden der Jungen Liberalen Potsdam, Joachim Rod, die Anwesenden als 1. Vorsitzenden Axel Eska, als Stellvertretenden Vorsitzenden Götz A. Primke sowie als Schatz­meister Alexander Glemberg­Wiesecke gewählt hatten.

Wir bekennen uns aktiv zum Liberalismus und zur Toleranz. Unser liberales Engagement wollen wir an den Potsdamer Hochschulen umsetzen, erklär­te der Vorsitzende in seiner Antrittsrede.Wir sind für eine Steigerung der Lern- und Lehr­kapazität, führte Eska weiter aus, und wir wollen eine besse­re Nutzung des Angebotes, z. B. der bereits vorhandenen Com­

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ME Reden wir darüber.

puter-Pools erreichen. Ein wei­terer Punkt sei der Aufbau von Partnerschaften zu französischen Fakultäten, um auch hier im Land Brandenburg das Deutsch-Fran­zösische Freundschaftsverhältnis auf- und auszubauen.

Frau Renate Schneider, F.D.P.­Landtagsabgeordnete betonte, daß es für junge Menschen vor allem wichtig sei, die Streitkul­tur kennenzulernen und es zu schätzen, damit umzugehen. Weiter erklärte die Initiatorin der Gründung der LHG, daß politi­sche Jugendorganisationen zu einer Bindung junger Menschen an die aktive Politik beitragen und somit der Politikverdrossen­heit vorbeugen.

Grüße vom Bundesverband der Liberalen Hochschulgruppen überbrachte Esther Burghoff aus

Jena. Sie plädierte für eine enge Zusammenarbeit der Liberalen Hochschulgruppen mit den Jun­gen Liberalen und der F.D.P. Außerdem entsandten Herr Dr. Pöttrich von der F.D.P. nahen Friedrich-Naumann-Stif­tung und Herr Grusser von der Hochschule für Film und Fern­sehen noch die besten Wünsche. Im Verlauf der Veranstaltung gab sich die LHG eine Satzung und faßte den Entschluß, bei dem kommenden Bundeskongreß der Liberalen Hochschulgruppen den Antrag auf Aufnahme zu stellen.

Götz A. Primke LHG Potsdam,

Stellv. Vors. 1. Juli 1992(redak. bearb.)

Frau auch.