Heft 
(1.1.2019) 08
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Nr. 8/93 Seite 12

EINWEIHUNG

Anläßlich der feierlichen Einweihung der neuen Sporthalle am 14. April 1993 auf dem Universitätsgelände in Golm mischte sich die PUZ unter das zahlreich erschienene Publikum und befragte Gäste und Beteiligte nach ihren Eindrücken und Empfindungen bei der offiziellen Inbetriebnahme.

Der Gesamtverantwortliche für den Bau, Regierungsdirektor Richard Hartleben, Leiter des Landesbauamtes Potsdam, sag­te:Uns hat diese Arbeit un­glaublichen Spaß gemacht, weil wir so offen aufgenommen und mit so viel Freude empfangen wurden. Diese Halle ist der erste Neubau in Potsdam. Unter dem Strich und ohne Einzelheiten zu erörtern muß ich sagen: Wir hatten wirklich viel Spaß dabei.

Als Bauausführende sind wir beeindruckt gewesen, wie hier die Sportjugend, die Sportlehrer und die Universität von Anfang an an der Entwicklung und am Bau dieser Halle teilgenommen und nicht darauf gewartet haben, bis man sie ihnen eines Tages

fertig präsentiert, Bauingenieur Ulrich Hage­mann, Geschäftsführer der MBN Montage-Bau GmbH aus Georgsmarienhütte.

Der Chef der Hauptnutzer, der Geschäftsführende Direktor des Fachbereiches Sportwissen­schaft, Prof. Dr. Horst Philipp, machte es kurz:Das läßt sich mit einem Wort sagen: End­lich!

Und wie sehen es die Nutzer selbst?

Andreas Tel, Sportstudent im 8. Semester:Ich würde mal sagen, es sind noch recht wenig Studen­ten da, aber viele Lehrkräfte. Aber es wird bestimmt eine schöne Sache werden.

Als Handballerin bin ich sehr froh, daß wir endlich eine eigene Halle bekommen. Ich freue mich auf die Einweihung, mal sehen, wie es läuft, äußerte sich Birgit Zawiga, Sportstudentin im 6. Semester. Daniela Kühne, ebenfalls Sportstudentin, sah es so:Sie ist dringend notwendig,

die Halle, denn die, die bisher da

_| waren, waren katastrophal. Ich

Sportstudentinnen bei ihren spanischen Impressionen

finde es normal, daß solch eine Halle für Sportstudenten da ist.

Aus dem Kreis der Sportlehrer sagte Doz. Dr. Harald Froh­reich:Ich bin sehr glücklich, daß wir nach so langer Zeit end­lich für die Universität eine so hervorragende Halle bekommen haben. Wir haben 20 Jahre dafür gekämpft. Es ist bekannt, daß

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ergänzte|

Am 14. April konnte der Geschäftsführende Direktor des Fach­

bereiches Sportwissenschaft,

Prof. Dr. Horst Philipp, den

symbolischen Schlüssel für die neue Sporthalle in Empfang

nehmen.

wir uns auch schon früher in der DDR hohe Ziele in der Ausbil­dung gestellt hatten und auch sehr gute Leistungen gebracht haben. Nun freuen wir uns, heute diese Einweihung feiern zu kön­nen.

Als tennisbegeisterte Sportleh­rerin hatte ich schon in der ver­gangenen Woche vorab die Ge­legenheit, hier mit Studierenden meine Ausbildung durchzufüh­ren. Es war für alle ein beglük­kendes Gefühl, und ich hoffe, daß wir in den Spiel-Sportarten an die großen Traditionen der Vergangenheit anknüpfen kön­nen, mit vielen schönen Erfol­gen unserer Studenten. Schön, daß wir diese Halle endlich ha­ben, freute sich Dr. habil. Chri­sta Helmke.

Es ist bedauerlich, daß wir so lange warten mußten. Nun hof­fen wir, daß sich durch diesen Hallenneubau wieder mehr jun­ge Leute finden werden, die in Potsdam Sport studieren wollen. Wir bilden ja u. a. Sportlehrer aus, die in der Schulpraxis einen guten Ruf genießen, und das soll auch so bleiben. Dazu wird auch die neue Halle beitragen, sagte Dr. Manfred Christensohn. Und Dr. Wolfgang Fels meinte: Längst überfällig, aber dafür nicht zu spät. Insgesamt ist es wohltuend für die gesamte Aus­bildung, auch für uns, die wir hier tätig sind.

Klaus Petrikowski, Sportlehrer im Vorruhestand, und an diesem

Tage für seine Bemühungen um die Halle ausgezeichnet, offen­barte:Es ist recht eigenartig. Ich habe viele Jahre um eine neue Halle gekämpft und heute ein ganz besonderes Gefühl. Die Halle ist zweimal aus einem Fünfjahrplan rausgeflogen. Immer wieder habe ich gefor­dert, daß die frühere Hochschul­leitung diesbezüglich Aktivitä­ten und Kompromißlosigkeit zeigen soll, aber es wurde nichts. Nun stehe ich hier und empfinde die Einweihung mit einem sehr positiven Gefühl.

Auch einige der anwesenden Gäste haben sich artikuliert. Dieter Niemand, Bürgermei­ster der Gemeinde Golm, räumte ein:Es ist schon beeindruk­kend, in welch kurzer Zeit so ein Bauwerk entstanden ist. Trotz vorausgegangener Dinge, die sich im Vorfeld zugetragen ha­ben die Halle sollte erst einen anderen Standort erhalten, sind wir glücklich, daß sie sich im jetzigen Ort sehr gut in unsere Landschaft einfügt. Ich hoffe, daß sie auch von den Golmer Bürgern angenommen wird. Stadträtin Hannelore Knob­lich, Dezernentin für Bildung, Jugend und Sport beim Magi­strat der Stadt Potsdam, entgeg­nete auf die Frage:Über Details muß ich mich noch näher infor­mieren, denn im Moment sehe ich nur diesen großen Hallen­raum. Ich finde ihn ganz toll und beeindruckend, und ich meine,