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(1.1.2019) 06
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GAST AUS AUSTRALIEN

Mitte Juni dieses Jahres besuchte Sir Anthony Mason(Mitte) aus Australien die Universität Potsdam. Im Rahmen seines kurzen Aufenthaltes traf Sir Anthony mit dem Minister der Justiz und für Bundes- und Europaange­Jegenheiten des Landes Brandenburg, Dr. Hans Otto Bräutigam, sowie dem Rektor der Universität Potsdam, Prof. Dr. Wolfgang Loschelder (rechts), und Vertretern der Juristischen Fakultät zusammen. Darüber hinaus war er Gast des Australienzentrums und ließ sich durch dessen Direktor, Prof. Dr. Hans-Georg Petersen(links), über die gegenwärtigen Aktivitäten der Einrichtung informieren. Sir Anthony Mason stand als Oberster Richter von 1987 bis 1995 dem australischen High Court vor. Seit 1994 bekleidet er das Amt des Chancellor an der University of New South Wales in Sydney, einer der sechs Partneruniversitäten des Potsdamer Australienzentrums. Derzeit ist der Jurist Goodhart Professor in Legal Science an der University of Cambridge. Sein jetziges Kommen folgte einem mehrwöchigen Aufenthalt der australischen Direktorin des Zen­trums, Dr. Ditta Bartels von der University of New South Wales, und stellt gleichzeitig eine weitere Vertiefung der erfolgreichen Zusammenarbeit beider Universitäten dar. Unmittelbar nach der Stippvisite gab es übrigens erneuten hohen Besuch im Australienzentrum. Eine siebenköpfige Delegation aus New South Wales, angeführt durch den Ministerpräsi­denten des Bundesstaates, The Honorable Bob Carr, nahm die Gelegen­heit zu intensiver Information wahr. Ruth Bader/Foto: Tribukeit

BESUCH DES JUSTIZMINISTERS

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Sein Inter­esse an der Universität Potsdam, ihrer Juristi­Schen Fakul­tät und der hier er­brachten Ausbildungs­leistung be­kundete der Minister der Justiz und für Bundes- und IN

Europaange­

legenheiten

des Landes Brandenburg, Dr. Hans Otto Bräutigam(links), bei einem Anfang Juli erfolgten Besuch des Rektors, Prof. Dr. Wolfgang Loschelder (rechts). Neben aktuellen Fragen zur Hochschulpolitik und Entwicklung der Hochschulen in Brandenburg informierten sich der Minister und der Präsident des Justizprüfungsamtes des Landes Brandenburg, Ministerial­dirigent Dr. Jürgen Schatzmann, im Anschluß in der Juristischen Fakultät Vor Ort über die Studiengegebenheiten und Ausbildungsleistungen ın den Rechtswissenschaften. Dabei wurden sie vom Dekan Prof. Dr. Werner Merle empfangen und informiert. Derzeit widmen sich an der Universität Potsdam 1.964 Studentinnen und Studenten einem rechtswissenschaft­lichen Studium. Hg./Foto: Tribukeit

KOOPERATIONSVERTRAG UNTERZEICHNET

Ein weiteres Stück zusammengerückt sind die Stadt Potsdam und die Universität durch die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages seitens des Oberbürgermeisters, Dr. Horst Gramlich(links sitzend), und des Rektors, Prof. Dr. Wolfgang Loschelder(rechts sitzend). Beide Seiten vereinbarten einen engen Austausch und, wo immer möglich, eine noch stärkere Nutzung und Einbeziehung der Kapazitäten des jeweils anderen. Claus Dobberke(rechts stehend), der Beauftragte des Oberbürger­meisters für die Koordinierung der Zusammenarbeit mit der Universität und städtische Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport, nannte gleich ein wichtiges Betätigungsfeld, dem man sich nun widmen wolle:Die Stadt wird

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sich bemühen, auf die Wohnungsverwaltungsgesellschaft einzuwirken, um Mietdarlehensverträge mit Studierenden zum Wohnungsausbau zustande kommen zu lassen, erklärte er. Und Horst Gramlich fügte hinzu, daß er zu Beginn eines Semesters die Potsdamer Bürgerinnen und Bürger aufrufen werde, möblierte oder Leerzimmer zu angemessenen Preisen an Studie­rende zur Verfügung zu stellen. Bemühen möchte er sich auch um eine regelmäßig verkehrende Busverbindung zwischen den Unistandorten Babelsberg-Griebnitzsee und dem Park Babelsberg, einen Radweg zwischen dem Bahnhof Wildpark und dem Standort Am Neuen Palais sowie dessen Anbindung an die Nachtbus-Fahrtroute. Der Rektor und die Uni­Koordinatorin für die Zusammenarbeit mit der Stadt, Prorektorin Prof. Dr. Helene Harth(links stehend), sicherten ihrerseits zu, Potsdam bei der Vorbereitung der Bundesgartenschau 2001 unterstützen zu wollen, ım Rahmen der Möglichkeiten bei der Wissensvermittlung an Mitarbeiter der Stadtverwaltung mitzuwirken und sich beispielsweise an Planungen zur Entwicklung desPotsdamer Centrum für Technologie(pct) im Bornstedter Feld zu beteiligen. Gut funktioniert die Zusammenarbeit u.a. bereits bei Praktikantenplätzen der Stadt für Studierende der Uni, dem Anbieten von Themen für Diplom- und Doktorarbeiten und dem Erstellen von Gutachten für einzelne Bereiche der Stadtverwaltung. Hg./Foto: Fritze

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