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Internationale Küche boten ausländische Studierende. Amerikanische Brownies, russische Suppe, afrıkanische Gerichte oder wie hier die von Takashi Nakagawa gebratenen japanischen Nudeln fanden begeisterte Abnehmer.
BE,
Leise Töne schlugen die Mitglieder der Literaturbühne’90 im Rahmen des zum achten Mal ausgetragenen PODIUM an. Mit ihrem Heine-Programm„Das Glück ist eine leichte Dirne“ lockten sie die
Lyrik-Fans zum Zuhören. B.E.
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DE
Kühle Erfri-. schungen|| waren beim Sommerfest heiß begehrt. Am Rande des Sportplatzes konnte man sich bei Bier und Bratwurst vom Trubel erholen. mcf
Laute Töne waren zum Abschluß des Sommerfestes von der Gruppe„Samba“ zu hören. Mehrere hundert Studenten und Mitarbeiter kamen zu dem vom
Fotos: Fritze(7) Tribukeit(2)
Studierendenrat organısierten Rockkonzert auf die Wiese vor den Kolonnaden. Bereits am ersten Tag des Sommerfestes hatten die„Big Beat Boys“ auf der Bühne neben dem Sportplatz für Stimmung gesorgt.
mcf
WOHIN SOLLEN DIE HOCHSCHULEN DENN NUN WOLLEN?
Große Podiumsdiskussion um das Für und Wider von Managementstrukturen an Universitäten
Wie organisiert man das System Universität so, daß Exzellenz in Forschung und LehTe entsteht? Das ist derzeit in Deutschland eine heiß diskutierte Frage, auf die die verschiedenartigsten Antworten gegeben werden. Kaum strittig ist hingegen die Aussage, daß es dringenden Reformbedarf bei den bisher fast rein demokratisch organi— sierten Strukturen der deutschen Hoch| schulen gibt. So wird auf Bundesebene die Änderung des Hochschulrahmengesetzes 3 vorbereitet, um den Ländern eine größere | Freiheit hinsichtlich der Entwicklungsmög| lichkeiten ihrer Hochschulen zu geben. Auch Brandenburg mischt bei den Reform| vorhaben fleißig mit: Wissenschaftsminister | Steffen Reiche möchte noch in diesem Jahr | und zeitlich notfalls unabhängig von den Er_ gebnissen auf Bundesebene eine Novellie| Yung des brandenburgischen Hochschulgesetzes beschließen lassen. Dabei soll es
primär um eine Deregulierung und Flexibilisierung sowie um das konsequente Hineintragen des Wettbewerbgedankens in die Hochschulen gehen. Ereichen möchte man das z.B. durch eine Stärkung der Leitungsebenen, die Schaffung eines Hochschulrates mit Aufsichtsratsfunktionen, der Übertragung der Dienstherreneigenschaft über die Hochschulbediensteten auf die Hochschulen und die Schaffung eines Globalhaushaltes. Wie das Stimmungsbild in den Hochschulen„vor Ort“ aussieht, zeigte für die Universität Potsdam eine gut besuchte Podiumsdiskussion über Managementstrukturen an den Universitäten im Rahmen des Sommerfestes.
Organisiert vom Dekan der Wirtschaftsund Sozialwissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Werner Jann, in Verbindung mit einem Workshop des International Public Mana
gement Network versammelten sich dabei auf dem Podium Vertreter der unterschiedlichsten Meinungsrichtungen. Als da wären Prof. Dr. Fnedrich Buttler, Staatssekretär aus dem brandenburgischen Wissenschaftsministerium, Prof. Dr. Kuno Schedler, Universität St. Gallen/Schweiz, Prof. Dr. Wolfgang Loschelder, Rektor der Universität Potsdam, Prof. Dr. Hans-Jürgen Bachorski, Dekan der Philosophischen Fakultät I, und der Verwaltungswissenschaftler Prof, Dr. Werner Jann als Moderator.
Am Kunden orientiert Kuno Schedler plädierte jedenfalls uneingeschränkt für ein kundenorientiertes Forschen und Lehren, das allerdings trotzdem unabhängig bleiben sollte. Damit dies realisiert werden könne— und in seiner Heimathochschule St. Gallen ist bereits vieles davon Fortsetzung Seite 6
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