Heft 
(1.1.2019) 06
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Internationale Küche boten ausländische Studierende. Amerikanische Brownies, russi­sche Suppe, afrıkanische Gerichte oder wie hier die von Takashi Nakagawa gebratenen japa­nischen Nudeln fanden begeisterte Abnehmer.

BE,

Leise Töne schlugen die Mitglieder der Literaturbühne90 im Rahmen des zum achten Mal ausge­tragenen PODIUM an. Mit ihrem Heine-ProgrammDas Glück ist eine leichte Dirne lockten sie die

Lyrik-Fans zum Zuhören. B.E.

M44

DE

Kühle Erfri-. schungen|| waren beim Sommerfest heiß begehrt. Am Rande des Sportplatzes konnte man sich bei Bier und Bratwurst vom Trubel erholen. mcf

Laute Töne waren zum Abschluß des Sommerfestes von der GruppeSamba zu hören. Mehrere hundert Studenten und Mitarbeiter kamen zu dem vom

Fotos: Fritze(7) Tribukeit(2)

Studierendenrat organısierten Rockkonzert auf die Wiese vor den Kolonnaden. Bereits am ersten Tag des Sommerfestes hatten dieBig Beat Boys auf der Bühne neben dem Sportplatz für Stimmung gesorgt.

mcf

WOHIN SOLLEN DIE HOCHSCHULEN DENN NUN WOLLEN?

Große Podiumsdiskussion um das Für und Wider von Managementstrukturen an Universitäten

Wie organisiert man das System Universi­tät so, daß Exzellenz in Forschung und Leh­Te entsteht? Das ist derzeit in Deutschland eine heiß diskutierte Frage, auf die die ver­schiedenartigsten Antworten gegeben wer­den. Kaum strittig ist hingegen die Aussa­ge, daß es dringenden Reformbedarf bei den bisher fast rein demokratisch organi­ sierten Strukturen der deutschen Hoch­| schulen gibt. So wird auf Bundesebene die Änderung des Hochschulrahmengesetzes 3 vorbereitet, um den Ländern eine größere | Freiheit hinsichtlich der Entwicklungsmög­| lichkeiten ihrer Hochschulen zu geben. Auch Brandenburg mischt bei den Reform­| vorhaben fleißig mit: Wissenschaftsminister | Steffen Reiche möchte noch in diesem Jahr | und zeitlich notfalls unabhängig von den Er­_ gebnissen auf Bundesebene eine Novellie­| Yung des brandenburgischen Hochschul­gesetzes beschließen lassen. Dabei soll es

primär um eine Deregulierung und Flexibi­lisierung sowie um das konsequente Hin­eintragen des Wettbewerbgedankens in die Hochschulen gehen. Ereichen möchte man das z.B. durch eine Stärkung der Lei­tungsebenen, die Schaffung eines Hoch­schulrates mit Aufsichtsratsfunktionen, der Übertragung der Dienstherreneigenschaft über die Hochschulbediensteten auf die Hochschulen und die Schaffung eines Globalhaushaltes. Wie das Stimmungsbild in den Hochschulenvor Ort aussieht, zeigte für die Universität Potsdam eine gut besuchte Podiumsdiskussion über Mana­gementstrukturen an den Universitäten im Rahmen des Sommerfestes.

Organisiert vom Dekan der Wirtschafts­und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Werner Jann, in Verbindung mit einem Workshop des International Public Mana­

gement Network versammelten sich dabei auf dem Podium Vertreter der unterschied­lichsten Meinungsrichtungen. Als da wären Prof. Dr. Fnedrich Buttler, Staatssekretär aus dem brandenburgischen Wissenschafts­ministerium, Prof. Dr. Kuno Schedler, Uni­versität St. Gallen/Schweiz, Prof. Dr. Wolf­gang Loschelder, Rektor der Universität Potsdam, Prof. Dr. Hans-Jürgen Bachorski, Dekan der Philosophischen Fakultät I, und der Verwaltungswissenschaftler Prof, Dr. Werner Jann als Moderator.

Am Kunden orientiert Kuno Schedler plädierte jedenfalls uneinge­schränkt für ein kundenorientiertes Forschen und Lehren, das allerdings trotzdem unab­hängig bleiben sollte. Damit dies realisiert werden könne und in seiner Heimat­hochschule St. Gallen ist bereits vieles davon Fortsetzung Seite 6

PUTZ 6/97

Denn

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