PUTZ 9/99
Titel
Pünktlich zum Beginn des Jahres 2000 zeigt sich die Universität Potsdam im neuen Gewand. Ab ı. Januar gibt es ein neues Corporate Design. Schrittweise bis zum Ende des Sommersemesters 2000 erhalten die Fakultäten, Institute und Professuren neue Briefbögen, Visitenkarten, Zeugnisse und andere Dokumentenvorlagen.
Damit dies von den Universitätsmitarbeiterinnen und-mitarbeitern nicht als Belastung empfunden wird, plant eine Arbeitsgruppe unter Leitung des Referates für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit alle Arbeitsabläufe im Zusammenhang mit der Einführung des neuen Logos. So sollen allen Einrichtungen die neuen Briefbögen und Disketten mit sämtlichen Formularen für die wichtigsten Textprogramme zur Verfügung gestellt werden. Ein ausführliches Handout zur Benutzung des neuen Corporate Design wird ebenfalls erarbeitet, das helfen soll, mit den schnellen Vorlagen schnell zu Recht zu kommen.
Wer schon jetzt Fragen zur Anwendung des neuen Corporate Designs hat, wende sich an das Referat für Presse-, Öffentlichkeitsund Kulturarbeit, Tel.: 0331/977-1474, Fax: 0331/977-1130 oder-1145 und per E-Mail: presse@rz.uni-potsdam.de
Die Universität Potsdam im neuen Gewand
Das neue Logo und die dazugehörenden Briefköpfe, Visitenkarten und Vorlagen für Druckerzeugnisse hat Maja Schudi, Studentin des Studiengangs Design der Fachhochschule Potsdam, entwickelt. Janny Glaesmer sprach mit Maja Schudi.
PUTZ: Am 1ı. Januar 2000 tritt das neue Corporate Design der Universität Potsdam in Kraft. Wie haben Sie das alte Logo verändert? Maja Schudi: Das alte Logo der Universität Potsdam hatte den Nachteil, dass das Gebäude zu detailliert dargestellt war, so dass es vor allen Dingen bei kleineren Abbildungen unsauber wirkte. Sicher ein Grund, warum ein neues Logo hersollte.
Zugleich aber erhielten wir die Vorgabe, das Commun-Gebäude als identifikationsstiftendes Symbol der Universität zu erhalten. Es mußte also eine abstrahierte Variante her.
In meinem Entwurf habe ich es versucht, gerade das siegelartige Logo beizubehalten, um es für sämtliche Veröffentlichungen und Publikationen verwenden zu können.
PUTZ: Warum wird es künftig einen blauen Farbton für die Universität geben?
Maja Schudi: Blau hat eine sehr seriöse Ausstrahlung und ist darüber hinaus nicht politisch besetzt. Es eignet sich hervorragend, um eine Farbharmonie mit insgesamt fünf weiteren Farben- die Farben für die Fakultäten- zu erreichen.
Neben dem Blau für die Universität als Ganzes, erhält nun die Juristische Fakultät ein sattes Rot, die Philosophische Fakultät ein warmes Rotbraun, die Philosophische Fakultät II ein warmes Orange, die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät einen hellen Grünton und die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät einen hellen Blauton.
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PUTZ: Und wie sieht es mit der Schrift aus?
Maja Schudi: Die Schrift im Siegel und für die Fakultätsnamen heißt„Scala Serif“ und für alle weiteren Daten- einschließlich des Brieftextes- soll die„Times New Roman“ verwendet werden. Die „Times“ hat sich im Gegensatz zu allen anderen vorhandenen PCSchriften als sehr ähnlich zu der in der Graphik verwendeten Schrift„Scala Serif“ erwiesen. Ich bin froh, dass die Universitätsleitung bestrebt ist, dass diese Vorgaben auch wirklich konsequent angewendet werden.
PUTZ: Warum sollten Ihrer Meinung nach alle Fakultäten und Institute das Corporate Design benutzen?
Maja Schudi: Ich finde es sehr schön, dass sich die Universität Potsdam dazu entschlossen hat, ein einheitliches Corporate Design zu verwirklichen. Deshalb ist es natürlich nur folgerichtig, im Sinne von Corporate Identity, dass auch die Fakultäten bis in die kleinste Ebene hinein das neue Corporate Design konsequent anwenden.
PUTZ dankt Maja Schudi