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(1.1.2019) 09
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Sport

PUTZ 9/99

Mehr als nur

durchgekommen

Jens Lehmann bestand beim Ironman

Die Würfel sind gefallen. Wieder gab es beim härte­sten Ironman-Wettbewerb auf Hawaii Ende Oktober dieses Jahres viel Dramatik im Kampf um die begehrten Plätze. Mit dabei war auch Jens Lehmann vom Potsda­mer OSC-Zeppelin-Team. Bei seinem ersten Start auf Ha­wail kam der Uni-Student mit einer Zeit von 9:51 Stunden durchs Ziel.Der Wettkampf lief ganz gut, wenn auch nicht optimal, urteilt er im nach­hinein überwiegend zufrieden über sein Abschneiden. Und das nicht ohne Grund. Leh­mann belegte immerhin Platz 215 im Feld der 1500 angetre­tenenEisenmänner. Dabei gelang durchaus nicht alles laut Plan. Nach der besser als ge­dacht absolvierten 3,8 km lan­gen Schwimmstrecke passierte clie erste Panne: Pech in der Wechselzone, denn der Um­kleidebeutel fehlte. Auch auf dem Rad ging offensichtlich manches schief.Es gab tech­nische Probleme, erinnert sich der 22-Jährige.Ich mus­ste zweimal bauen. Der rich­tige Rhythmus wollte sich ein­fach nicht einstellen. Der Ma­rathon brachte dann die er­hoffte Kehrtwende. Er konnte aufholen.Ich hatte gute Beine, so seine Erklärung im Rückblick. Und:Die Körner waren gut eingeteilt. Für die Strecke brauchte der Potsda­mer nur 3.22 Stunden.

Der jetzige Erfolg kommt nicht von ungefähr. Lehmann trainiert in der Woche im Schnitt 20, in Spitzenzeiten

sogar fast 40 Stunden. Und das zwarfoft ma Team Saber ohne Jeigenen| Trainer! Ein Coach wäreider Joker meint der Mann ausdem OSC; "Team, doch der bleibt voraus­sichtlich wohl auch in Zukunft nur ein Traum. Es mangelt am nötigen Geld.

Ob Lehmann) Zzuß dessen Mannschaft noch drei weitere Enthusiasten gehören, im

nächsten Jahr wieder auf Ha­wall mit von der Partie ist;

Hat sich mit den besten Triathleten der Welt auf Hawaii gemessen: Jens Lehmann OSC-Zeppelin­Team. An der Universität Potsdam studiert er Sport und Geschichte. Foto: Fritze

vom

steht noch nicht fest.Ich möchte das nicht aussch: ließen, meint der begeisterte Triathlet,sicher ist das aller­dings keineswegs. Das hänge vom Verlauf der Qualifizie­rung, dem Stand des Studi­ums, von den vorhandenen Fi­

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UNZE

nanzen ab. P.G. lang ine hat. Polnisches Sprichwort

Volleyballer im Aufwind

Uni-Teams mit vorderen Plätzen

Die Volleyballer der Univer­sität Potsdam sorgen gegen­wärtig in allen Klassen für Furore. Und das vom Bun­desligaspitzenteam bis hin zur Studentenligarunde.

Das Aushängeschild des Uni­versitätssports, die Herren­mannschaft der 2. Bundesliga, steht nach etwa der Hälfte der Spiele jetzt auf Platz sieben der Bundesligatabelle. ImSchat­ten der Vorzeigemannschaft trumpfen jedoch auch die an­deren auf. So liegen die Spieler der 2. Mannschaft mit 18:6 Punkten auf dem zweiten Platz in der höchsten Spielklasse des Landes Brandenburg. Im vori­gen Jahr ist die Mannschaft, der ausschließlich Studenten oder ehemalige Absolventen der Hochschule angehören, erst in die Brandenburgliga aufgestiegen: Jetzt Seiltäldie Truppe um Holger Gratz; Christian Kölsch und Thomas Masteit auch in dieser Klasse

von Sieg zu Sieg. Auch die Da­men des USV sind im vorigen Jahr aufgestiegen und halten jetzt einen Mittelfeldplatz. Bei so viel Erfolg wundert es nicht, dass auch die Studentenliga in diesem Jahr wieder eine große Resonanz gefunden hat. Neun Studentenmannschaften kämp­fen ab 18. November dieses Jahres jeweils ab 21 Uhr in der Sporthalle Golm um den Titel des Studentenligasiegers der Uni Potsdam. Der Sieger wird am 25. Mai 2000 gekürt. Soll­ten sich durch die spannenden Wettkämpfe Volleyballinteres­sierte für's Mitmachen ent­scheiden, sind das Zentrum für Hochschulsport und der Uni­versitätsverein die Ansprech­partner. Anmeldungen sind im Haus 5, Raum 0.06 auf dem Uni-Komplex Am Neuen Pa­lais möglich. Jürgen Rabe/ Zentrum für Hochschulsport

Fast wie am

Im August 1998 wurde das von Dr. Dieter Lazik vom In­stitut für Sportmedizin und

Prävention der Universität Potsdam entwickelte Klettersi­mulationsgerätboulder

2800 erfolgreich auf der In­ternationalen Fachmesse für Sportartikel und Sportmode ISPO in München als Weltpre­miere vorgestellt. Die Ver; marktung des Gerätes erfolgt seitdem von dem Unterneh­men InnoTrend. Schon 1998 wurde zwischen InnoTrend und dem Bergsteiger und Ex­tremsportler Reinheld Mes­sner(rechts im Bild) eine Zu­sammenarbeit bei der Ver­marktung des Gerätes verein­bart. Dabei wurde auch die Lieferung eines Gerätes zum Einsatz auf Schloss Juval, ei­nem Trainingsort von Rein­hold. Messner in Südtirol, durch die Firma Inno Trend in Aussicht gestellt.

Inzwischen ist derboulder 2800 entsprechend den An­forderungen des Marktes wei­

Berg

terentwickelt worden, so dass das Gerät am 26. November Reinhold Messner feierlich übergeben werden konnte. Reinhold Messner versprach im Gegenzug, die Vermark­tung desboulder zu beför­dern und insbesondere auch die derzeit an der Uni laufen­den Studien zum Einsatz des Kletterns in Prävention, Reha­bilitation und im leistungs­sportlichen Training zu unter­stützen. gl

Am

Auch extreme Schwierigkeitsgrade können am Klettergerätboulder Foto: Fritze

27

geübt werden.