Heft 
(1.1.2019) 06
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PUTZ 6/01

Studiosi

Potsdam bis bald

Check-out 2001 hieß es am 26. Juni. Das Akademische Auslandsamt verabschiedete an

diesem Tag im Potsdamer Filmmuseum alle Studierenden

der Uni, die im Studienjahr 2001/2002 längeren Studienaufenthalt oder ein Praktikum im Ausland verbrin­gen. Im August werden sich die ersten auf die Reise begeben. Studieren in der Ferne heißt es dann für rund 200 Studierende aus nahezu allen Fachrichtun­gen. Die zeitweiligen Studien­orte befinden dem gesamten Erdball, so in den USA Jin Kanada, Australien, China und natürlich in den europäischen Ländern. Diese Form der Verabschiedung ist an deutschen Unis durchaus nicht üblich.Wir wollen den Studierenden damit zeigen, dass der Auslandsaufenthalt eine besondere Zeit ist, in der von ihnen mehr verlangt wird als beim Studium in der Heimat, erläutert Antje Bürger aus dem Auslandsamt das Anliegen.

B.E.

einen

sich Hauf

Das brandenburgische Minis­terium für Wissenschaft, For­schung und Kultur hat unter der Adresse http://www.branden­burg.de/land/mwfk eine neu gestaltete Homepage im Netz. Die Nutzer wird dies freuen. Bietet sie doch. eine. bessere Übersichtlichkeit, einfachere Navigation und noch mehr Infos als bisher. Ob Unis, Fachhoch­schulen, Studentenwerke oder Hochschulbibliotheken, ob For­schungsinstitute der Helm­holtz-Gemeinschaft oder Wis­senschaftsgemeinschaft Gott­fried Wilhelm Leibniz, ob Max­Planck- oder Fraunhofer-Insti­tute, alle sind sie auf der Home­page des Ministeriums per Mausklick schnell zu finden. Zu den Einrichtungen, die über ei­nen eigenen Internetauftritt ver­fügen, ‚bestehen. außerdem Links. Allein über 100 davon gibt es auch zu kulturellen Angeboten und Veranstaltungen

im Land. PUTZ

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Das Cafe HimmelEin

Interkulturelles in Golm

Wenn man mit Studierenden über Golm spricht, erwähnen sie zumeist negative Punkte. Doch Golm liegt zwar nicht im Herzen Potsdams, aber es ist mit seinem grünen Campus eine Wohn- und Begegnungs­stätte vieler Kulturen.

Das Wohnen mag nicht immer sehr komfortabel sein, aber die Mischung der Nationalitäten auf den Fluren fördert das integra­tive Leben um so mehr und

begleicht damit viele Kritiken.

Immer donnerstags ab 21.00 Uhr findet man in Golm, Haus 6, im Kellercafe die Möglichkeit, Menschen verschiedenster Na­tionen bei gemütlicher At­mosphäre zu treffen. An Länderabenden präsentieren die jeweiligen Studenten ihre typi­sche Küche, Getränke und Musik bei freiem Eintritt. Zusammen mit ihnen werden Live-Auftritte von ausländischen und deutschen Musikern, Kino­veranstaltungen und spezielle Aktivitäten organisiert. Bei­

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Bei Musik und Kerzenschein kann man im HimmeLEIn herrlich entspannen. Foto: zg.

Um diesen Begegnungen eine

weitere. Lokalität zu geben, wurde das Cafe HimmeLEIn

geschaffen. Damals wie heute ist es eine studentische Initiative und Teil der Lokalen Erasmus Initiative(LEI) der Universität Potsdam. Mit wöchentlichen Programmen und zusätzlichen Projekten ist die Arbeit integra­tiver Bestandteil des soziokul­turellen Lebens der Studenten und der gesamten Universität. Das Cafe HimmeLElIn ist nicht nur ein Ort für Frasmus­Studenten. Im Gegenteil, es ist ein Forum für alle Studierenden.

spielsweise haben wir Sportstät­ten in Golm errichtet und ein Sportfest durchgeführt. Auch das 2. GolmOpenAir-Musikfes­tival Anfang Mai mit rund 800 Gästen war ein voller Erfolg und zugleich eine Weiterführung der Golmer Open Air Tradition. Durch ähnliche Aktionen soll künftig der Uni-Standort Golm um einige Attraktionen reicher werden. Wer dabei mithelfen möchte, sollte sichim HimmeLEIn melden.

Matthias Neumann/ Lokale Erasmus Initiative

Stipendien vergeben

Die Universität Potsdam hat sich erfolgreich an der Aus­schreibung STIBET des Deut­schen Akademischen Austausch­dienstes(DAAD) beteiligt. Insgesamt konnten zehn Sti­pendien für ausländische Stu­dierende eingeworben werden. Das neue Programm des DAAD verfolgt das Ziel,die Attrak­tivität und die Wettbewerbs­fähigkeit des Studienstandortes Deutschland im internationalen Vergleich zu erhöhen. Fünf Stipendien gingen an Studie­rende mit überdurchschnitt­lichen Leistungen und sozialem Engagement. aus Italien; Venezuela, Polen und Indien. Das so genannte Matching­Funds-Stipendium des DAAD erhalten, fünf Studierende des Studienganges Polymer Science. Der Berlin-Brandenburgische Verband für Polymer-Forschung e.V. hat dafür Gelder bereit gestellt... Gefördert werden Studierende aus China,

Indonesien, Iran und Albanien. PUTZ

Ausstellung

Auch in diesem Sommer kön­nen Interessierte wieder in den Potsdamer Wissenschaftspark Albert Einstein kommen, um die Ausstellung des Astro­physikalischen Institutsvom großen refraktor zum einstein­turm zu besichtigen.

Die im Kuppelraum des Großen Refraktorgebäudes unterge­brachte:; Schau ‚auf ‚dem; Tele­graphenberg hat bereits Tradi­tion. Seit 1994 wird sie jährlich angeboten. Besucher erhalten hier Einblick in die Entstehung des Einsteinturms, können zum Beispiel alte Instrumente zur Sonnenforschung, Gegenstände aus dem 1874 gegründeten Observatorium, vor allem aber das heute vorhandene Teleskop betrachten. Es vereinigt zwei Fernrohre mit Objektiven von 80 beziehungsweise 50 Zenti­metern Durchmesser.

Die noch bis zum 31. Oktober dieses Jahres dauernde Ausstel­lung ist jeweils sonnabends und sonntags von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. PUTZ