PUTZ 6/01
Studiosi
Potsdam— bis bald
”Check-out 2001” hieß es am 26. Juni. Das Akademische Auslandsamt verabschiedete an
diesem Tag im Potsdamer Filmmuseum alle Studierenden
der Uni, die im Studienjahr 2001/2002 längeren Studienaufenthalt oder ein Praktikum im Ausland verbringen. Im August werden sich die ersten auf die Reise begeben. Studieren in der Ferne heißt es dann für rund 200 Studierende aus nahezu allen Fachrichtungen. Die zeitweiligen Studienorte befinden dem gesamten Erdball, so in den USA Jin Kanada, Australien, China und natürlich in den europäischen Ländern. Diese Form der Verabschiedung ist an deutschen Unis durchaus nicht üblich.“Wir wollen den Studierenden damit zeigen, dass der Auslandsaufenthalt eine besondere Zeit ist, in der von ihnen mehr verlangt wird als beim Studium in der Heimat”, erläutert Antje Bürger aus dem Auslandsamt das Anliegen.
B.E.
einen
sich Hauf
Das brandenburgische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur hat unter der Adresse http://www.brandenburg.de/land/mwfk eine neu gestaltete Homepage im Netz. Die Nutzer wird dies freuen. Bietet sie doch. eine. bessere Übersichtlichkeit, einfachere Navigation und noch mehr Infos als bisher. Ob Unis, Fachhochschulen, Studentenwerke oder Hochschulbibliotheken, ob Forschungsinstitute der Helmholtz-Gemeinschaft oder Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz, ob MaxPlanck- oder Fraunhofer-Institute, alle sind sie auf der Homepage des Ministeriums‘ per Mausklick schnell zu finden. Zu den Einrichtungen, die über einen eigenen Internetauftritt verfügen, ‚bestehen‘. außerdem Links. Allein über 100 davon gibt es’ auch zu kulturellen Angeboten und Veranstaltungen
im Land. PUTZ
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Das Cafe HimmelEin
Interkulturelles in Golm
Wenn man mit Studierenden über Golm spricht, erwähnen sie zumeist negative Punkte. Doch Golm liegt zwar nicht im Herzen Potsdams, aber es ist mit seinem grünen Campus eine Wohn- und Begegnungsstätte vieler Kulturen.
Das Wohnen mag nicht immer sehr komfortabel sein, aber die Mischung der Nationalitäten auf den Fluren fördert das integrative Leben um so mehr und
begleicht damit viele Kritiken.
Immer donnerstags ab 21.00 Uhr findet man in Golm, Haus 6, im Kellercafe die Möglichkeit, Menschen verschiedenster Nationen bei gemütlicher Atmosphäre zu treffen. An Länderabenden präsentieren die jeweiligen Studenten ihre typische Küche, Getränke und Musik bei freiem Eintritt. Zusammen mit ihnen werden Live-Auftritte von ausländischen und deutschen Musikern, Kinoveranstaltungen und spezielle Aktivitäten organisiert. Bei
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Bei Musik und Kerzenschein kann man im HimmeLEIn herrlich entspannen. Foto: zg.
Um diesen Begegnungen eine
weitere. Lokalität‘ zu geben, wurde das Cafe HimmeLEIn
geschaffen. Damals wie heute ist es eine studentische‘ Initiative und Teil‘ der Lokalen Erasmus Initiative(LEI) der Universität Potsdam. Mit’ wöchentlichen Programmen und zusätzlichen Projekten ist die Arbeit integrativer Bestandteil des soziokulturellen Lebens der Studenten und der gesamten Universität. Das Cafe HimmeLElIn ist nicht nur ein Ort für FrasmusStudenten. Im Gegenteil, es ist ein Forum für alle Studierenden.
spielsweise haben wir Sportstätten in Golm errichtet und ein Sportfest durchgeführt. Auch das 2. GolmOpenAir-Musikfestival Anfang Mai mit rund 800 Gästen war ein voller Erfolg und zugleich eine Weiterführung der Golmer‘ Open Air Tradition. Durch ähnliche Aktionen soll künftig der Uni-Standort Golm um einige Attraktionen reicher werden. Wer dabei mithelfen möchte, sollte sich“im HimmeLEIn melden.
Matthias Neumann/ Lokale Erasmus Initiative
Stipendien vergeben
Die Universität Potsdam hat sich erfolgreich an der Ausschreibung STIBET des Deutschen Akademischen Austauschdienstes(DAAD) beteiligt. Insgesamt konnten zehn Stipendien für ausländische Studierende eingeworben werden. Das neue Programm des DAAD verfolgt das Ziel,“die Attraktivität und die Wettbewerbsfähigkeit des Studienstandortes Deutschland im internationalen Vergleich zu erhöhen”. Fünf Stipendien gingen an Studierende mit überdurchschnittlichen Leistungen und sozialem Engagement. aus Italien; Venezuela, Polen und Indien. Das so genannte MatchingFunds-Stipendium des DAAD erhalten, fünf Studierende des Studienganges Polymer Science. Der Berlin-Brandenburgische Verband für Polymer-Forschung e.V. hat dafür Gelder bereit gestellt... Gefördert werden Studierende aus China,
Indonesien, Iran und Albanien. PUTZ
Ausstellung
Auch in diesem Sommer können Interessierte wieder in den Potsdamer Wissenschaftspark Albert Einstein kommen, um die Ausstellung des Astrophysikalischen Instituts“vom großen refraktor zum einsteinturm” zu besichtigen.
Die im Kuppelraum des Großen Refraktorgebäudes untergebrachte:; Schau ‚auf ‚dem; Telegraphenberg hat bereits Tradition. Seit 1994 wird sie jährlich angeboten. Besucher erhalten hier Einblick in die Entstehung des Einsteinturms, können zum Beispiel alte Instrumente zur Sonnenforschung, Gegenstände aus dem 1874 gegründeten Observatorium, vor allem aber das heute vorhandene Teleskop betrachten. Es vereinigt zwei Fernrohre mit Objektiven von 80 beziehungsweise 50 Zentimetern Durchmesser.
Die noch bis zum 31. Oktober dieses Jahres dauernde Ausstellung ist jeweils sonnabends und sonntags von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt‘ ist frei. PUTZ