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(1.1.2019) 10
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Preiswert, uninah aber auch sicher?

Internationales Leben in den Wohnheimen

Schöner Wohnen: Das Studentenwerk bemüht sich nicht nur um eine gemütliche

Wohnatmosphäre

Wie jedes Jahr beginnen zum Wintersemester auch eine Vielzahl ausländischer Studierender ein Studium an der Uni Potsdam. Die Mitarbei­ter vom Studentenwerk sind vorbereitet, die Zim­mer sind gerichtet...

gen, damit der Einzug der Gäste reibungs­los erfolgen kann. Partner helfen dabei. An der Universität Potsdam ist es Elisa Leube vom Akademischen Auslandsamt, die sich früh­zeitig mit den Studentenwerksmitarbeitern in Verbindung setzt, weil sie die Wünscheihrer

S chon lange vorher laufen die Vorbereitun­

Studierenden genau kennt.Die jungen Leute wollen ein preisgünstiges, möglichst uninahes und individuelles Zimmer, weiß sie aus eige­ner Erfahrung.

International geht es eigentlich an allen Wohnheimstandorten in Potsdam zu. Und das, obwohl diese im Standard erhebliche Unter­schiede aufweisen. Sorgen bereitet den Studen­tenwerksmitarbeitern dabei insbesondere der Komplex Golm.Hier fehlt es an Gaststätten, Kultureinrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten, günstigen Verkehrsanbindungen, beschreibt Peter Ellmer, im Studentenwerk zuständig für Wohnungsfragen, die Tristesse des Ortes. Wer jedoch annimmt, dass die ausländischen Studie­renden ihn deshalb um Hilfe bitten, irrt. Selbst, als im vergangenen Jahr von fremdenfeindlichen Übergriffen zu hören war, kam kein Betroffener

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Foto: Fritze

Service-Paket

Seit drei Jahren bietet das Studentenwerk Potsdam den neuen ausländischen Studieren­den an, das so genannteService-Paket zu erwerben. Kauft der Studierende das Paket, das 3000 Mark kostet und damit in seinem Preis im Bundesdurchschnitt liegt, hat er gleich mehrere Probleme auf einmal gelöst. Für ein halbes Jahr sind das bereit gestellte Zimmer, die Essenmarken, das Semesterti­cket und die Studiengebühren bezahlt.

In anderen Universitätsstädten ist dieser Ser­vice bereits ein Renner. Red.

zu ihm.Bei mir hat sich niemand gemeldet, versichert er. Dennoch habe man nach den Über­griffen sofort reagiert. Heute gibt es beispiels­weise neue Haustüren. Gerade in Betrieb gehen moderne Wechselsprechanlagen, die die Kom­munikation trotz verschlossener Hauseingänge ermöglichen.Wir können damit etwas mehr Sicherheit bieten, stellt Ellmer fest.

Tutoren helfen

Neue Wege will man künftig auch in Sachen Integration der Neuen gehen. Dazu gehört, dass Wohnheimtutoren agieren werden. Die Tutoren sollen zum einen Ansprechpartner für alle dieje­nigen sein, die Hilfe bei der Bewältigung von stu­dentischen oder alltäglichen Problemen benöti­gen. Zum anderen sollen sie Kontakte vermit­teln.Die ‚Neuen kennen schließlich nicht ein­mal die Kommilitonen aus dem eigenen Land, unterstreicht Gudrun Wewetzer, im Studenten­werk zuständig für die Sozialberatung, die Not­wendigkeit des Tutorenprogramms.

Ein Paradebeispiel für ein funktionierendes Miteinander deutscher und ausländischer Stu­dierender soll das zu Studienjahresbeginn eröff­nete Max-Kade-Haus werden. Hier leben in die­sem Wintersemester 112 Studierende aus acht Nationen. Sie alle sorgen für ein internationales Flair, das Schule machen könnte. pg