Uni Aktuell
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Hüter über zahllose Daten
Vorgestellt: Jochen Bley
Jochen Bley wacht mit Argusaugen über die gesetzestreue Verwendung
personenbezogener Daten.
Noch ein letztes Telefongespräch als Datenschutzbeauftragter der Universität Potsdam... Zufrieden lehnt sich Dr. Jochen Bley an seinem Schreibtisch zurück, bevor die nächste Vorlesung beginnt.
er Endvierziger ist Dozent für ÖffentliDee Recht an der Juristischen Fakultät
und hält Vorlesungen zu Wirtschaftsverfassungs-, Wirtschaftsverwaltungs- beziehungsweise zum Öffentlichen Dienstrecht. Außerdem liegt die gesamte Ausbildung im Öffentlichen Recht in der benachbarten Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät in seinen Händen. Zum Datenschutzbeauftragten wurde der Hochschullehrer 1997 vom Senat auf Vorschlag des Rektors der Universität bestellt. Diese Aufgabe nimmt nahezu die Hälfte seiner Arbeitszeit in Anspruch. Vertraulichkeit und Verschwiegenheit gehören zu den Prämissen seiner Tätigkeit. Bley weiß um den nötigen Schutz personenbezogener Daten, ihren mög
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lichen Missbrauch muss er verhindern. So hatte er auch das ordnungsgemäße Verfahren um die Rasterfahndung an der Universität geprüft. Seiner Tätigkeit entsprechend gibt es eine enge Zusammenarbeit mit den Bereichen der Universität, in denen Daten erhoben, übermittelt oder gelöscht werden. Besonders eng sind zwangläufig die Beziehungen zur Personalabteilung und zum Personalrat. Bei der Durchsetzung eines umfassenden Datenschutzes geht es in erster Linie um solche Daten, die für wissenschaftliche und für verwaltungsinterne Zwecke genutzt werden. Persönliche Anfragen von Mitarbeitern und Studenten werden an Dr. Bley häufig herangetragen. Auch Schulungen für Mitarbeiter oder neue Auszubildende führt er regelmäßig durch. Bley wirkt als Berater und Gutachter zugleich. So begutachtet er etwa neu eingeführte Regelungen im Personalbereich. Und auch privat ist der Uni-Mitarbeiter ganz aktiv. Bergwanderungen begeistern ihn immer wieder. In der Natur tankt er Ruhe und Kraft für die nächsten Aufgaben. Maria Pichottka
Foto: Tribukeit
Tag der Juristischen Fakultät
Am 21. November findet der diesjährige Tag der Juristischen Fakultät statt. Zunächst werden im Rahmen eines Akademischen Festaktes der Wolf-Rüdiger-Bub-Preis zur Förderung des juristischen Nachwuchses verliehen sowie Promotionsurkunden überreicht. Dem schließt sich eine wissenschaftliche Veranstaltung zum Thema„Neue Medien und Recht“ mit Vorträgen und einer Podiumsdiskussion an. Mit dem Juristenball klingt der Tag aus.
Der Tag der Juristischen Fakultät beginnt um 13.00 Uhr im Uni-Komplex Babelsberg, AugustBebel-Straße 89, Hörsaal 2.15. be
Wissen exportieren
Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn hat gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst(DAAD) das Programm „Export deutscher Studienangebote“ auf den Weg gebracht, das im Rahmen der„Zukunftsinitiative Hochschule“ mit rund 20 Millionen Mark gefördert wird. Damit sollen erstmals deutsche Hochschulen in die Lage versetzt werden, Studienangebote im unternehmerischen Sinne weltweit anzubieten. Die Hochschulen erhalten für den Aufbau von Studienangeboten im Ausland eine Förderung von bis zu drei Jahren, danach müssen sich die Angebote selbst tragen. Der DAAD hat zunächst 22 Projekte
ausgewählt. Red.
Kollegium für Jüdische Studien
Der Rat der Philosophischen Fakultät hat die Einrichtung eines Kollegiums für Jüdische Studien(School of Jewish Studies) beschlossen. Grundlage des Beschlusses war die Arbeit einer vom Senatsvorsitzenden, Prof. Dr. Manfred Görtemaker, geleiteten Kommission. Damit erhalten die Jüdischen Studien eine organisatorische Grundstruktur. Diese war notwendig geworden, seit das Abraham-Geiger-Kolleg, dessen Kollegiaten den Studiengang durchlaufen, seine Arbeit aufgenommen hat. Im Kollegium arbeiten Vertreter aus der Universität und Mitarbeiter des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien. Red.