Heft 
(1.1.2019) 10
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Neu ernannt

Andreas. Lendlein hat eine Professur für Mate­rialien in den Lebens­wissenschaften inne. Es handelt sich um eine gemeinsame Berufung der Universität Potsdam und destGKSS For­

schungszentrums Gees­

thacht/Außenstelle Teltow. Der Wissenschafler wurde 1969 in Bendorf geboren. Er studierte von 1988 bis 1993 Chemie an der Johannes Guten­berg Universität Mainz. Im Jahre 1996 promo­vierte er.in Zürich zurSynthese und Charakte­risierung von biokompatiblen und biodegradier­baren Polymeren für Anwendungen in der Medi­zin. Zum ThemaPolymersysteme mit Form­gedächtniseigenschaften habilitierte er sich 2002 in Aachen. Nach seiner Promotion arbei­tete der Chemiker als Postdoktorand am Depart­ment für Materialwissenschaften der Eidgenös­sischen Technischen Hochschule in Zürich, war Gastwissenschaftler am Department of Chemi­cal Engineering am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, USA sowie Leiter der Abteilung Entwicklung und Engineering biover­träglicher Polymersysteme am Deutschen Woll­

Foto: Fritze

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forschungsinstitut an der Rheinisch-Westfäli­schen Technischen Hochschule Aachen. Neben seiner Professur in Potsdam leitet Andreas Lend­lein das Institut für Chemie des GKSS Forschungszentrums. Außerdem ist er Geschäftsführer der mnemoScience GmbH Aachen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die regenerative Medizin und funktiona­le Werkstoffsysteme.

Jörg Hoffmann vom Institut für Sportwis­senschaft hat von Uni­Rektor Prof. Dr. Wolf­gang Loschelder die Würde eines außerplan­mäßigen Professors verliehen bekommen. Die Anerkennung für

den 1944 in Buckow geborenen Wissenschaftler erfolgte auf Grund seiner Lehrverantwortung in den Fächern Trainingslehre sowie Theorie und Praxis der Sportarten, des Weiteren für seine For­schungen zu Fragen des Schulsports und der Effektivierung von Trainingsmitteln beim leis­tungssportlichen Rudern und Kanu.

be/tp

60. Geburtstag von Scheller

Der in Fachkreisen weltweit anerkannte Wissen­schaftler Prof. Dr. Frieder W. Scheller feierte kürzlich seinen 60. Geburtstag. Dies war der Anlass für ein internationales Symposium, auf dem neue Ergebnisse, Methoden und Prinzipien in allen Bereichen der Bioanalytik, die Biomole­küle als Erkennungselemente nutzen, diskutiert wurden. Dieses Wissen hat nicht nur theoreti­sche Bedeutung, sondern wird im täglichen Leben genutzt, beispielsweise in der medizini­schen Diagnostik, in der Lebensmittelanalytik oder der Umweltkontrolle.

Frieder W. Scheller wurde 1942 in Dresden geboren und studierte Chemie in Merseburg. Er

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formationen über Promotionen und Habilita- ­

hf unkpotsdam de/por­Red.

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promovierte 1969 in Berlin und habilitierte sich 1980 an der Akade­mie der Wissenschaf­} ten. Er ist'seit 1993 Pro­fessor für Analytische Biochemie am Institut _ für Biochemie und Bio­logie der. Universität Potsdam. Scheller ist Ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgi­schen Akademie der Wissenschaften. In seinen Forschungsarbeiten widmet er sich insbesonde­re den Biosensoren und Biochips. be

Gewechselt

Dr. Frank Witte, bisher im Rektorat der Univer­sität Potsdam für Controlling zuständig, wech­selte zum 1. September dieses Jahres ins Minis­terium für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Er arbeitet dort im Referat 21, das sich mit Grundsatzfragen des Hochschulwesens und der Hochschulplanung beschäftigt. Red.

Personalia

www.uni-potsdam.de/portal /okto2/personalia

Rufe

Einen Ruf hat erhalten:

Prof. Dr. Ursula Gaedke, Institut für Bioche­mie und Biologie der Universität Potsdam, auf eine C4-Professur für Allgemeine Limnologie an der Universität Hamburg.

Dr. Sabine Hark, Wirtschafts- und Sozialwis­senschaftliche Fakultät der Universität Potsdam, auf eine C3-Professur fürSoziolo­gie mit dem Schwerpunkt Queer Theory an die Universität Hamburg.

Einen Ruf nach Potsdam hat angenommen: Prof. Dr. Annedore Prengel, Martin-Luther­Universität Halle-Wittenberg, auf eine C3­Professur für Grundschulpädagogik/Anfangs­unterricht unter Berücksichtigung sozialen _ Lernens und der Integration Behinderter im Institut für Grundschulpädagogik der Human­wissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam. Prof. Dr. Elizabeth Couper-Kuhlen, Univer­sität Konstanz, auf eine C4-Professur für Eng­lische Sprache der Gegenwart im Institut für Anglistik/Amerikanistik der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam.

Einen Ruf hat angenommen:

Dr. Jörg Seiler, Institut für Mathematik der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakul­tät der Universität Potsdam, auf eine Junior­Professur für Partielle Differenzialgleichungen an der Universität Hannover.

Einen Ruf nach Potsdam hat abgelehnt: Prof. Dr. Thomas Beth, Universität Karlsruhe, auf eine C4-Professur für Theoretische Infor­matik im Institut für Informatik der Mathema­tisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam.

Ergebnis von Bleibeverhandlungen: Prof. Dr. Reimund Gerhard-Multhaupt, Institut für Physik der Mathematisch-Natur­wissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam, hat einen Ruf auf eine C4-Professur für Materialwissenschaften in der Elektrotech­nik und Elektronik an der Technischen Uni­versität Wien(Österreich) abgelehnt. Prof. Dr. Werner Jann, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Univer­sität Potsdam, hat einen Ruf auf eine C4-Pro­fessur für Politikwissenschaft an der Deut­schen Hochschule für Verwaltungswissen­_ schaften Speyer abgelehnt.

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