Titel
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Mit dem Start zufrieden
Prorektor Dieter Wagner über das Institut für Existenzgründung und Mittelstandsförderung
Im Dezember 2001 etablierten die Universität Potsdam und die Fachhochschule Potsdam das Brandenburgische Institut für Existenzgründung und Mittelstandsförderung(BIEM). Anliegen der beiden Einrichtungen ist es, unternehmerisches Denken und Handeln stärker noch als bis dato üblich durch spezifische Schwerpunkte in Lehre und Forschung an den Hochschulen des Landes Brandenburg fördern zu wollen. Von Anfang an in leitender Funktion mit dabei war Dieter Wagner, Inhaber der Professur für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Organisation und Personalwesen und zugleich Prorektor für Wissens-Technologietransfer sowie Innovation an der Uni. Heute ist er gemeinsam mit Carsten Becker, Inhaber der Klaus-Krone-Stiftungsprofessur für innovative Dienstleistungen und technologieorientierte Existenzgründungen an der Fachhochschule, einer der Direktoren des BIEM. Mit ihm sprach Portal-Redakteurin Petra Görlich.
Stipendium ausgeschrieben
Am Brandenburgischen Institut für Existenzgründung und Mittelstandsförderung(BIEM) wird eine Promotion zum Thema:„Regionale Grün
dernetzwerke im Wissenschafts- und Hochschulbereich: Strukturen und
Gestaltungsgrundlagen“ betreut. Die Technologiestiftung Brandenburg vergibt hierzu ab sofort ein Promotionsstipendium über drei Jahre in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr. Bewerbungen um das Promotionsstipendium können ab sofort eingereicht werden an das Brandenburgische Institut für Existenzgründung und Mittelstandsförderung(BIEM), Pappelallee 8-9, 14469 Potsdam, Tel.: 0331/580-2466. Red.
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Die Universität Potsdam und die Fachhochschule Potsdam haben sich vor einem reichlichen Jahr zusammengetan, um mit Hilfe von BIEM
gemeinsam das Gründungsklima an den Hochschulen des Landes zu verbessern und eine Breitenausbildung des Managementnachwuchses zu erreichen. Welches waren die ersten Aktivitäten? Wagner: Zunächst haben wir eine gemeinsame, heute nicht mehr vorhandene Lehrveranstaltungsreihe eingeführt, die wir„Basics für Existenzgründer“ nannten. Gemeinsam deshalb, weil wir das Rad nicht zweimal erfinden wollten. Zum zweiten erhielten wir Geld aus einem Topf des brandenburgischen Wissenschaftsministeriums für die Förderung der Existenzgründerbefähigung. Es diente uns zum Beispiel zur Entwicklung von Lehrmaterialien, zur Vorbereitung eines Assessment-Centers oder zur Konzeption eines Planspiels. Eingeführt wurde darüber hinaus das Fach„Existenzgründungsmanagement“ im Rahmen der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre an der Uni. An den Veranstaltungen nehmen rund 20 bis 25 Studierende im Semester teil.
Neben zahlreichen anderen Aktivitäten wollen Sie viel Aufmerksamkeit der Lehre, aber auch dem Studenten-Gründerservice schenken. Wie?
Portal 3-4/03
Foto: Fritze
Wissenschaftsbetrieb an der Universität Potsdam: Hier schlummern Gründer-Potenziale,