Heft 
(1.1.2019) 03
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Mit dem Start zufrieden

Prorektor Dieter Wagner über das Institut für Existenzgründung und Mittelstandsförderung

Im Dezember 2001 etablierten die Universität Potsdam und die Fach­hochschule Potsdam das Brandenburgische Institut für Existenzgrün­dung und Mittelstandsförderung(BIEM). Anliegen der beiden Einrich­tungen ist es, unternehmerisches Denken und Handeln stärker noch als bis dato üblich durch spezifische Schwerpunkte in Lehre und Forschung an den Hochschulen des Landes Brandenburg fördern zu wollen. Von Anfang an in leitender Funktion mit dabei war Dieter Wagner, Inhaber der Professur für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Organi­sation und Personalwesen und zugleich Prorektor für Wissens-Technolo­gietransfer sowie Innovation an der Uni. Heute ist er gemeinsam mit Carsten Becker, Inhaber der Klaus-Krone-Stiftungsprofessur für innova­tive Dienstleistungen und technologieorientierte Existenzgründungen an der Fachhochschule, einer der Direktoren des BIEM. Mit ihm sprach Portal-Redakteurin Petra Görlich.

Stipendium ausgeschrieben

Am Brandenburgischen Institut für Existenzgründung und Mittelstands­förderung(BIEM) wird eine Promotion zum Thema:Regionale Grün­

dernetzwerke im Wissenschafts- und Hochschulbereich: Strukturen und

Gestaltungsgrundlagen betreut. Die Technologiestiftung Brandenburg vergibt hierzu ab sofort ein Promotionsstipendium über drei Jahre in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr. Bewerbungen um das Promotionssti­pendium können ab sofort eingereicht werden an das Brandenburgische Institut für Existenzgründung und Mittelstandsförderung(BIEM), Pappelallee 8-9, 14469 Potsdam, Tel.: 0331/580-2466. Red.

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Die Universität Potsdam und die Fachhochschu­le Potsdam haben sich vor einem reichlichen Jahr zusammengetan, um mit Hilfe von BIEM

gemeinsam das Gründungsklima an den Hoch­schulen des Landes zu verbessern und eine Brei­tenausbildung des Managementnachwuchses zu erreichen. Welches waren die ersten Aktivitäten? Wagner: Zunächst haben wir eine gemeinsame, heute nicht mehr vorhandene Lehrveranstal­tungsreihe eingeführt, die wirBasics für Exis­tenzgründer nannten. Gemeinsam deshalb, weil wir das Rad nicht zweimal erfinden wollten. Zum zweiten erhielten wir Geld aus einem Topf des brandenburgischen Wissenschaftsministeri­ums für die Förderung der Existenzgründerbe­fähigung. Es diente uns zum Beispiel zur Ent­wicklung von Lehrmaterialien, zur Vorbereitung eines Assessment-Centers oder zur Konzeption eines Planspiels. Eingeführt wurde darüber hi­naus das FachExistenzgründungsmanage­ment im Rahmen der Allgemeinen Betriebs­wirtschaftslehre an der Uni. An den Veranstal­tungen nehmen rund 20 bis 25 Studierende im Semester teil.

Neben zahlreichen anderen Aktivitäten wollen Sie viel Aufmerksamkeit der Lehre, aber auch dem Studenten-Gründerservice schenken. Wie?

Portal 3-4/03

Foto: Fritze

Wissenschaftsbetrieb an der Universität Potsdam: Hier schlummern Gründer-Potenziale,