Uni Aktuell
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Summerschool mit Bestnoten
Die Zeitschrift„Finanztest“ hat im vergangenen Jahr alle Einstiegsseminare für Existenzgründer in der Region Berlin-Brandenburg geprüft. Die von der Universität Potsdam und der Fachhochschule Potsdam im Rahmen von BIEMBrandenburgisches Institut für Existenzgründung und Mittelstandsförderung angebotene Summerschool 2002 schneidet dabei als eines der besten Seminare ab. Bewertet wurden unter anderem Inhalte, Kosten, Organisation und Ergebnisse. Sowohl für die Qualität der Kursorganisation und der Informationen als auch die Vertragsbedingungen für die Teilnehmer bekam die Summerschool„Basics für Existenzgründer/innen“ ein„sehr gut“. Red.
Adel verpflichtet
Der 300. Todestag von Hans Georg III. von Ribbeck(1639 bis 1703) war der Anlass eines Kolloquiums, das im September in der Dorfkirche von Groß Glienicke stattfand. Als Referenten konnten Spezialisten für die landesgeschichtliche Forschung in der Mark Brandenburg gewonnen werden.
Veranstaltet wurde es von der Evangelischen Kirchengemeinde Groß Glienicke zusammen mit dem Institut für Germanistik der Universität Potsdam. Ziel der Veranstaltung unter dem Thema„Adel verpflichtet“ war es, das Erbe, das Hans Georg III. von Ribbeck als letzte glanzvolle Figur der Ribbeckzeit im Osthavelland hinterlassen hat, aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten und zu diskutieren. be
Messe für Sprachen und Kulturen
Die Europäische Union erhält Zuwachs. Insgesamt zehn Länder treten ihr im nächsten Jahr bei. Diese neuen EU-Mitglieder stehen auch im Mittelpunkt der„Expolingua Berlin 2003“. Vom 21. bis 23. November findet die schon traditionelle internationale Messe für Sprachen und Kulturen im Berliner Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur statt. Über 100 Aussteller aus aller Welt präsentieren Wissenswertes über Land, Leute und deren Sprache. Ein umfangreiches Fachprogramm bietet Vorträge und Workshops rund um das Fremdsprachenlernen und-lehren. Es steht allen Besuchern offen. Mehr Infos: www.icwe.net Red.
Portal 8-10/03
Foto: Fritze
Neue Spielräume
für Musik
Institut für Musik und Musikpädagogik bezieht renoviertes Lehrgebäude
Klingende Räume: Haus für die Musik saniert.
Nach rund zweijähriger Bauzeit bezogen zu Beginn des Studienjahres Mitarbeiter und Studierende des Instituts für Musik und Musikpädagogik der Universität Potsdam wieder ihr ursprüngliches Lehrgebäude auf dem Universitätskomplex in Golm. Die Kosten für die Sanierung und Modernisierung betrugen drei Millionen Euro.
a as„Haus der Musik“ wurde nicht nur aufwendig saniert, sondern auch den
Au” Bedürfnissen und Standards einer Hochschulausbildung entsprechend ergänzt. Neben einem neu eingerichteten Tonstudio mit
Aufnahmeraum entstand ein Treppenhausanbau, dessen Fahrstuhl das Gebäude nicht nur behindertengerecht macht, sondern zukünftig auch den Instrumententransport innerhalb des Hauses erleichtern wird. Im ausgebauten Souterrain entstanden drei neue Mitarbeiterzimmer für den Bereich Musiktheorie sowie elf Übungsräume, welche die Bedingungen der Studierenden beim täglichen Üben spürbar verbessern werden. Die Lehrenden der instrumentalen und vokalen Ausbildung arbeiten von nun an in schallisolierten Räumen, und auch die Mitarbei
ter der pädagogischen Bereiche Musikdidaktik und Elementare Musikpädagogik freuen sich über optimierte Arbeitsbedingungen. Hier gibt es beispielsweise neue Computerarbeitsplätze für Musikmedien oder einen Lehrraum mit Holzschwingboden, der bei den körper- und bewegungsorientierten Aspekten der Musikerziehung zum Einsatz kommt.
Die Wiedereröffnung des Lehrgebäudes nahm das Institut zum Anlass, am 15. Oktober einen Festtag zu begehen. Die Gäste erwartete eine„Zeit der klingenden Räume“, für die viele Mitglieder des Instituts unterschiedlichste Präsentationen und Dokumentationen ihrer Arbeit vorbereitet hatten. In allen vier Etagen des Hauses erklangen Stimmen und Instrumente, Forschungs- und Arbeitsprojekte wurden vorgestellt sowie Einblicke in künstlerisch-pädagogische Prozesse ermöglicht. Interessierte hatten Gelegenheit, durch das Haus zu wandeln, zuzuhören, Fragen zu stellen und sich in manchen „Spielräumen“ auch selbst auszuprobieren. Im Kammermusiksaal gab es ein Studierendenkonzert, welches über die Bandbreite und das Leistungsniveau der künstlerischen Ausbildung informierte. Red.