Heft 
(1.1.2019) 08
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Aus dem Senat

In der 103. Sitzung des Senates der. Univer­sität Potsdam am 10. Juli 2003 wurden unter anderem folgende Beschlüsse gefasst:

Zielvereinbarung

Ab 2004 wird das neue Mittelvergabemodell für die Hochschulen des Landes Brandenburg der Haushaltsplanung des Ministeriums für Wis­senschaft, Forschung und Kultur(MWFK) zu Grunde gelegt. Es beinhaltet Festlegungen zu Verfahren zur Bemessung der Grundzuweisun­gen und der leistungsbezogenen Zuweisung sowie Zuweisung für Strukturentwicklung, mittels der einStrukturpool auf die Hoch­schulen aufgeteilt werden soll. Die Zuweisung der Mittel aus diesem Pool erfolgt auf der Basis von Zielvereinbarungen, die das MWFK mit den Hochschulen verhandeln wird. Der Senat nahm den Vorschlag des Rektorats für die Zielverein­barung, die eine Laufzeit von 2004 bis 2006 haben soll, zwischen der Universität Potsdam und dem Land zustimmend zur Kenntnis. Die Aussagen zu Belegpunkten wurden aus dem Entwurf der Zielvereinbarung gestrichen.

Bewirtschaftung

des Personalbudgets

Der Senat stellte mit großer Sorge fest, dass die derzeitigen Regelungen zur Bewirtschaftung des Personalbudgets den Forschungs- und Lehr­betrieb zunehmend gefährden. Dringend not­wendige Stellenbesetzungen würden in erhebli­chem Umfang hinausgezögert. Vorhandenes Personal könne die dadurch auftretenden Defi­zite, insbesondere in der Lehre, nicht kompen­sieren. Die von der Universität Potsdam bean­tragte Ausnahmeregelung sei bisher ohne Reak­tion geblieben. Der Senat forderte die Wissen­schaftsministerin auf, in Abstimmung mit der Finanzministerin die Universität von der Stel­lenbesetzungssperre auszunehmen, um Lehre und Forschung zu sichern.

Grundordnung

Der vorliegende Entwurf der Grundordnung der Universität Potsdam wurde zur Diskussion in die Fakultäten gegeben. Stellungnahmen und Alternativvorschläge der Fakultätsräte können bis zum 30. Oktober 2003 in der Geschäftsstelle des Senates eingereicht werden. Die Arbeits­gruppe Grundordnung bereitet auf der Grundla­ge der Rückmeldungen aus den Fakultäten eine Beschlussvorlage für den Senat bis zum Beginn des Wintersemesters 2003/2004 vor.

Portal 8-10/03

Der Senat hatte auf seiner Sitzung am 16. Janu­ar 2003 die Einrichtung des Zentrums für Leh­rerbildung zur Kenntnis genommen. Jetzt be­schloss der Senat die Satzung des Zentrums, das am 13. Juni 2003 gegründete wurde.

Der Senat beschloss die Entgeltordnung für die Nutzung von Dienstleistungen des Sprachenzen­trums. Die Haushaltslage der Universität erlaubt es in Zukunft nicht, Leistungen, die nicht im Rahmen der Lehrpläne erbracht werden müssen, vollständig aus Haushaltsmitteln zu finanzieren. Deshalb wurde eine studentische Beteiligung an den entstehenden Kosten für nicht verpflichtend vorgesehene Sprachangebote in Höhe von fünf Euro pro Semesterwochenstunde festgelegt. Die erzielten Einnahmen sollen ausschließlich zur Finanzierung der Lehr- und Selbstlernangebote

dienen.

Der Senat benannte Prof. Dr. Bernd Müller­Röber aus dem Institut für Biochemie und Bio­logie zum Mitglied im Beirat des Studienkollegs an der Universität Potsdam.

Ausschreibung

Der Senat beschloss die Ausschreibung der C3­Professur für Tissue Engineering-Zellbiologie als gemeinsame Berufung mit der GKSS-For­schungszentrum Geesthacht GmbH/Institut für Chemie vorbehaltlich der Bereitstellung einer Leerstelle.

In der 12, außerordentlichen Sitzung des Senates der Universität Potsdam am 24. Juli 2003 wurden umter anderem folgende Beschlüsse gefasst:

Weiterbildungsstudiengang

Der Senat stimmte der auf vier Jahre befristeten Einrichtung des teilnehmerfinanzierten Weiter­qualifizierungsstudienganges Elementare Musik­pädagogik in der Trägerschaft des Vereins Weiter­qualifizierung im Bildungsbereich(WiB) zu. Vor­aussetzung ist allerdings, dass die Festlegungen zu den Zugangsvoraussetzungen geklärt sowie der Kooperationsvertrag zwischen dem WiB e. V. und der Uni unterzeichnet sind. Die fachlich­inhaltliche Verantwortung für diesen Studien­gang liegt im Institut für Musik und Musikpäda­gogik.

In der 104. Sitzung des Senates der Univer­sität Potsdam am 18. September 2003 wur­den unter anderem folgende Beschlüsse

gefasst:

Der Senat nahm die Schwerpunktprüfungsord­nung im Studiengang Rechtswissenschaft zustimmend zur Kenntnis. Dies wurde auf­grund der Änderung des Richtergesetzes und damit verbunden des Juristenausbildungsgeset­zes sowie der Juristenausbildungsordnung not­

wendig.

Der Senat nahm die Ausschreibung der von C4 auf C3 umgewidmeten Professur Psycholinguis­tik/Spracherwerb ebenso zustimmend zur Kenntnis wie die Einrichtung der Juniorprofes­sur Spracherwerbsstörung. be

Weitere Informationen sind über Birgit Köhler, Geschäftsstelle des Senates, Tel.: 0331/977-1732, E-Mail: bkoehler@rz.uni-potsdam.de

erhältlich.

DFG-Wahlen

In der Zeit vom 3. bis zum 14. November 2003 werden erstmals die Mitglieder der Fachkollegien der Deutschen Forschungsgemeinschaft(DFG) gewählt. Die Fachkollegien sollen in allen Förder­verfahren der DFG dafür Sorge tragen, dass die Begutachtung allein nach wissenschaftlichen Kriterien erfolgt und in allen Verfahren gleiche Qualitätsmaßstäbe angelegt werden. Die Mitglie­der der Fachkollegien werden von den Wissen­schaftlerinnen und Wissenschaftlern gewählt, die in den Mitgliedseinrichtungen der DFG und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen tätig sind.

Die Wahlunterlagen werden an die Wahlberech­tigten von der Geschäftsstelle des Zentralen Wahlausschusses der Universität Potsdam zu Beginn des Wintersemesters 2003/04 direkt ver­sandt. Red. Kontakt: Peter Brestrich, Tel.: 0331/977-1789 E-Mail: bresti@rz.uni-potsdam.de; Infos: www.dfg.de /wahlen2003/index.html