Konzentration auf
die eigenen Stärken
von Rektor Professor Dr. Wolfgang Loschelder
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Die Universität Potsdam geht mit Beginn dieses Wintersemesters in ein neues akademisches Jahr, das uns auch vor neue Aufgaben und Herausforderungen stellt. Die schwierige finanzielle Situation, in der sich die Universität seit einer Reihe von Jahren befindet, besteht nach wie vor und hat gravierende Folgen für den Hochschulbetrieb. Andererseits ist es uns gemeinsam ungeachtet der zunehmenden Schwierigkeiten bislang gelungen, die Qualität von Forschung und Lehre zu sichern, vielfach sogar zu verbessern und zahlreiche innovative Projekte auf den Weg zu bringen. Auch muss anerkannt werden, dass die Wissenschaftsministerin, Prof. Dr. Johanna Wanka, es erreicht hat, die Lage der brandenburgischen Hochschulen spürbar zu stabilisieren— wozu auch der Landeshochschulrat und die Brandenburgische Landesrektorenkonferenz ihren Teil beigetragen haben.
ra ie Hauptaufgabe des vor uns liegenden D) Jahres wird darin bestehen, noch syste. matischer die Frage nach der Konzentration der Kräfte auf die innovativen Schwerpunk
te. zu stellen. Mit. Blick auf die knappen Ressourcen müssen wir, wenn wir realistisch
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Titel
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sind, feststellen, dass für bestimmte Aufgaben und Dienste geringere finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, wenn wir uns stärker auf jene Bereiche konzentrieren, in denen wir besonders zukunftsfähig sind. Eine solche Konzentration auf die eigenen Stärken bedeutet keine neue Strukturdebatte. Die Universität hat sich in einer fast dreijährigen engagierten und kontroversen Diskussion ein stimmiges Strukturkonzept erarbeitet. Daraus müssen wir nun die Konsequenzen ziehen, auch im Hinblick auf unsere Ressourcen. Wir müssen insbesondere prüfen, wo es Reserven gibt und wie diese zu verteilen sind.
Daneben wird das Rektorat weiter- und verstärkt— alle Anstrengungen darauf richten, Sponsoren für Projekte und Initiativen der Universität zu mobilisieren und die Beziehung zu unseren Partnern in der Wirtschaft zu intensi
Portal 8-10/03
Foto: Fritze
"Unsere zentrale Aufgabe wird weiterhin darin bestehen, gemeinsam an der Steigerung unserer Leistungen in Forschung und Lehre, in Bildung, Ausbildung und Weiterbildung, im Wissens- und Technologietransfer zu arbeiten."
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