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Gefahr seiner früheren Lage aufmerksam zu machen. Was er nach Kaceljewo that, hätte er schon nach Jazlar, 14 Tage früher thun sollen; zur entscheidenden Schlacht seine Kräfte vereinigen. Noch einmal, am 14. September, ^ gelang es den Türken bei Sinankiöj neue partielle Erfolge über eine weit vorgeschobene und isolirte Abtheilung vom 12. russischen Corps zu erringen, j Doch waren die Bewegungen der Vertheidiger im wesentlichen nun schon vollendet. Die Armee des Thronfolgers stand vorwärts Bjela auf den kahlen ^ Höhen von Gornij Monastir, einem großen wüsten Tscherkessendorf, in verschanzter Position zur Schlacht bereit. Die Stunde der Ueberrnschung war vorüber. Bald danach trafen an der Jantra die Spitzen des auf den Kriegsschauplatz berufenen Gardekorps ein.
Auch das 11. russische Corps, welches bis dahin Tirnowa gegen Osman- bazar und Eski Dzumna geschützt, rückte nordwärts heran. Als Mehemed Ali, mit Fug und Recht jeden Angriff gegen die starke russische Front scheuend, am 21. September von seinem linken Flügel bei Cerkowna aus versuchte, den feindlichen rechten zu umfassen, traf er auf den Höhen von Cairkiöj schon eine starke Brigade jenes Corps. Nach lebhafter Kanonade und ergebnißlofem Feuergefecht brach er den Kampf ab und ging in seine alten Stellungen hinter den Banicka Lom zurück.
Auch diese hat er nunmehr geräumt, um auf dem rechten Ufer des Kara- Lom einen Angriff der sich vor feiner Front mehr und mehr verstärkenden Gegner zu erwarten. Er mag hoffen, dort oder bei Rasgrad den Russen ein zweites Plewna zu bereiten.
Der Charakter einer großartigen Demonstration ist damit allen seinen Bewegungen seit dem 20. August' verliehen. Doch hat er gethan, was er mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln thun konnte. Gewann er auch keine große Schlacht, die den Feind auf die Donau zurückwarf, so erreichte er doch, daß von der Jantra kein Russe abmarschirt ist, um an dem dritten gewaltigen Angriff auf Plewna theilzunehmen, der inzwischen, wie die früheren, scheiterte. Plewna hat die Russen eine Armee gekostet.
Das Vorspiel bildete die glückliche Wegnahme von Lovca.
Schon, als General Fürst Mirsky am 21. August meldete, daß seine bei Selvi stehenden Truppen von Lovca her bedroht würden, entsendete die Armee vor Plewna den General Skobeljew mit 1 Jnfanteriebrigade, 2 Ko- sackenregimentern und einigen Batterien dorthin. Von den neu in Bulgarien eintreffenden Truppen kamen mehr und mehr Verstärkungen dazu, so die 2. Infanteriedivision, Fürst Jmeritinsky, die 1. Brigade, Davidow, der 3. Division, ferner die Schützenbrigade Dobrowolsky. Es bildete sich nach und nach ein starkes Corps von angeblich 22000 Mann*) Infanterie, 1200 Pferden, 64 Geschützen. Am 2. September schon nahm die Avantgarde dieses Corps auf dem rechten Flügel mehrere die türkischen Stellungen von Lovca dominirende Höhen. Tags darauf wurden die Vertheidiger — nur etwa 7000 Mann — offensiv. Bald indessen waren sie geworfen, und nach heftigem Kampfe, welcher den Siegern über 1000 Mann kostete, wurde auch die stark verschanzte Stadt erstürmt. Eilig wich die Besatzung westwärts zurück, von den Kosacken verfolgt. Durch frische Truppen, die ihr entgegenkamen, verstärkt, versuchte sie am 4. September den verlornen Posten'wiederzunehmen, allein vergeblich. Nach einer Reihe von Scharmützeln wurde sie abgewiesen.
Dies'Gefecht bedrohte Plewna ernstlich; denn es erösfnete den Russen die für sie günstigste Angriffsrichtung von Südosten her, welche sie freilich nicht hinreichend ausgenutzt haben.
Am 6. September Abends brachten sie ihre Batterien, darunter auch 22 schwere Geschütze, gegen die türkischen Schanzen in Position. Mit dem
') Nach anderen Berechnungen auf 16,000 Mann geschätzt.
nächsten Morgen begann die Kanonade, welche den allgemeinen Sturm vorbereiten sollte. Der Kaiser und Großfürst Nikolaus mit ihren Stäben folgten den Angrisfsbewegungen der Truppen. Drei rumänische Divisionen nahmen auf dem rechten Flügel, das 9. und 4. Armeecorps im Centrum, das von Lovca herangerufene Detachement des General Skobeljew auf dem linken Flügel an derselben Theil. Man sagte, es seien 100,000 Mann mit 356 Geschützen versammelt gewesen. Allein es sind dies russische Zahlen, welche man nicht für voll nehmen darf. Sachverständige Augenzeugen schätzen die Combattanten, die thatsächlich in Reih und Glied standen, auf nur 65,000 Mann. Es bleibt kaum noch ein Zweifel, daß auch dieser Schlag mit viel zu geringen Kräften unternommen wurde. Nur zu bald fehlte es im Kampfe an verfügbaren Reserven, und als der linke Flügel einige Vortheite errang, konnten diese nicht behauptet, geschweige denn ausgenutzt werden.
Der 11. September war der Tag des entscheidenden Jnfanterieangriffs. Im russischen Hauptquartier hielt man die türkische Artillerie nach viertägiger furchtbarer Kanonade für niedergekämpft, irrte jedoch darin. Lebhaft erwachte das Geschützfeuer wieder und mischte sich in die wüthende Füsilade. Ein Kampf, der an Blutigkeit alle früheren übertraf, tobte tagüber um die türkischen Schanzen im Nordosten, Osten und Südosten der Stadt. General Skobeljew nahm einige Redouten, wiederholte aber sein dringendes Ansuchen um Verstärkungen stets vergeblich. Auf dem rechten Flügel und im Centrum war der Angriff, als der Abend hereindämmerte, völlig abgeschlagen. Erst, wie es dunkel geworden, und der Kaiser bereits in das Hauptquartier Pora- dim zurückgekehrt war, nahm die letzte herangeholte russische Brigade, mit einem rumänischen Bataillon vereint, die große Grivica-Redoute, um welche General Krüdener am 30. Juli so hartnäckig und unglücklich gekämpft. Fünf demontirte Geschütze, zwei Feldzeichen fielen den Stürmenden in die Hand. So wurde wenigstens einem Theile der Truppen gegenüber der Schein des Erfolges gerettet.
In Wahrheit hat die russische-rumänische Armee eine neue große Niederlage erlitten. Denn ein Verlust von 350 Offizieren, 15,500 Mann, wie sie ihn allein am 11. September gehabt, mußte ihre Kraft für geraume Zeit brechen. Das bewies schon der 12., an welchem Tage die Türken offensiv wurden und bis auf die Grivica-Redoute alle verlornen Werke wiedernnhmen.
Zwar melden die officiellen russischen Depeschen, daß Plewna immer enger eingeschlossen, immer heftiger und auf nähere Entfernung bombardirt werde. Mein wie das zu verstehen ist, hat Hifzi Pascha am 23. September gezeigt, der mit der Avantgarde des unter Chefket Pascha neu gebildeten Entsätzcorps nach leichten Gefechten seinen Einzug in die Stadt hielt, um Muschir Osman Pascha Mannschaften, Geschütz, Munition und Proviant zu zuführen.
Thatenlos steht man der Stadt im weiten Halbkreise auf der Ostseite gegenüber, und die Kavallerie allein beobachtet die West- und Südwestseite, sperrt auch die Straße nach Sofia gegen Chefket Pascha ab. Gegenseitige Kanonaden haben mehr den Zweck, den Feind zu täuschen und in Athen: zu halten, als ernstlich zu schaden. Vergeblich suchten die Türken in der Nacht vom 17. zum 18. September die Grivica-Redoute zu überrumpeln. Mit nicht besserem Erfolge griffen die Rumänen am 18. ein großes derselben gegenüberliegendes Werk der Vertheidiger an.
Im Wesentlichen blieb trotz der ungeheuren Hekatomben, welche man dem bei Plewna am 20. und 30. Juli so hart beleidigten Götzen der Waffenehre russischerseits gebracht, Alles beim Alten.
Frh. v. d. Goltz.
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„Diese Ausgabe*) ist unübertrefflich." Ingnaz Arülk, Professor am Konservatorium zu Wien. f1S52
*) Bcetboven, Klavier-Sonaten (3. G. Mittler, Leipzig). 4. Aufl., 3 Bde. ü M. 1,60; Variationen n. andere Werke. 2 Bde.LM.1,60.
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