Heft 
(2021) 111
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154 Fontane Blätter 111 Dossier: Fontanes Der Krieg gegen Frankreich gebildetes Volksbuch«);[Anonym]: Zur Feldzugsgeschichte. Der Krieg gegen Frankreich 1870 bis 1871. Von Th. Fontane. I. Band. Der Krieg gegen das Kaiserreich. II. Halbband . In: Neue Preußische(Kreuz-) Zeitung Nr. 45(22. Februar 1874), 2. Beilage(»volksthümliche[n] Behand­lung«,»ein Volksbuch im besten Sinne des Wortes«); L[udwig] P[ietsch]: Der Krieg gegen Frankreich 1870–1871 von Theodor Fontane. 1. Band: Der Krieg gegen das Kaiserreich. 2. Halbband: Von Gravelotte bis zur Capitulation von Metz . In: Königlich privilegirte Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen . Sonntags-Beilage Nr. 25(21. Juni 1874) (»volksthümlich im besten Sinne«); Arthur Freiherr von Fircks: Zur Geschichte des deutsch-französischen Kriegs. [Darin:] 1. Der Krieg gegen Frankreich. Von Th. Fontane. Erster Band. [...] Erster Halbband. In: Blätter für literarische Unterhaltung Nr. 22(27. Mai 1875), S. 343–344, hier S. 344(»Das ganze Buch ist volksthüm­lich[].«); M[ax] Jähns: Der Krieg gegen Frankreich 1870-71. Von Theodor Fontane . In: Die Gegenwart , Berlin, Bd. 11(16. Juni 1877), Nr. 24, S. 384–385, hier S. 385 (»Volksbuch[] im besten und würdigsten Sinne des Wortes«). 16 [Anonym]: Literarisches (wie Anm. 9). 17 Vgl. zu Ansatz und Methodik der Feldtheorie Pierre Bourdieu: Die Regeln der Kunst. Genese und Struktur des literarischen Feldes. Frankfurt/Main 1999; ders.: Das literarische Feld. Die drei Vorgehensweisen . In: Louis Pinto/Franz Schultheis(Hrsg.): Streifzüge durch das literarische Feld. Texte von Pierre Bourdieu und anderen . Konstanz 1997. (édition discours, Bd. 4), S. 33–147. 18 Eine Feldanalyse der französischen Kriegsliteratur nach 1871 hat Jörg Lehmann( La Débacle. Kriegsliteratur in der Dritten Französischen Republik und die Autonomisierung des literarischen Feldes . Stuttgart 2014. https://elib. uni-stuttgart.de/opus/volltexte/ 2014/9401) vorgelegt. 19 Helmuth Nürnberger: Fontanes Welt. Eine Biographie des Schriftstellers . München 2007, hier S. 442. 20 HFA Briefe IV, 2, S. 412 f., hier S. 413. 21 Die von Grawe(wie Anm. 1, S. 84 f.) entworfene Dreier-Typologie von erstens »Darstellung persönlicher Erlebnisse von Kriegsteilnehmern«, zweitens»Darstel­lungen einzelner Episoden der Kriege« und drittens»Gesamtdarstellungen der Kriege« ist hilfreich, aber noch zu wenig trennscharf, würden das ›Generalstabs­werk‹ und Fontanes 1870/71er Kriegsbuch doch beide beanspruchen»Gesamtdar­stellungen« zu sein; auch die»Darstellun­gen einzelner Episoden« finden sich gleichermaßen in militärwissenschaft­lichen Analysen wie auch in literarischen Erzählungen. 22 Der deutsch-französische Krieg 1870–71 . Redigirt von der kriegsge­schichtlichen Abtheilung des Großen Generalstabes. 5 Bde. und 3 Kartenmap­pen. Berlin 1875–1881. Einen Eindruck von der Quantität solcher spezialdiskursiv­militärischer Schriften gibt die umfang­reiche Bibliografie Zeitgenössische Dar­stellungen der Geschichte von Truppentei­len bei Frank Kühlich( Die deutschen Soldaten im Krieg von 1870/71. Eine Darstellung der Situation und der Erfahrun­gen der deutschen Soldaten im Deutsch­Französischen Krieg. Frankfurt/Main 1995. [Europäische Hochschulschriften, Reihe III, Geschichte und ihre Hilfswissenschaf­ten, Bd. 672], S. 470–485) mit insgesamt knapp 400 Titeln.