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nunftswahrheit ſey: ſondern er rechtfertigte auch die ganze Vernunftmaͤßigkeit dieſes Atheiſmus, und das ſichere vortheilhafte Verhältniß deſſelben zu der menſchlichen geſellſchaftlichen Gllickſeeligkeit mit ſolchen Gründen, daß die unwiederlegliche Wahrheit keinem vernünftigen Zweifel ferner ausgeſezt blieb. Zugleich erwies er aber auch daß unter allen Religionen, die je auf dem Erdboden gangbar geworden wären, keine für die menſchliche Geſellſchaft ſchaͤdlicher und dem Wohl derſelben wiederſprechender geweſen wäre, als die juͤdiſche. Daher ſich auch die Erſcheinung ganz naturlich erklaͤren laſſe, daß, ſeit der Zerftöhrung Jeruſalems, alle Nationen. ohne ausdrückliche Verabredung, fo einmuthig die Marime angenommen hätten, der ſie auch unverbruͤchlich folgten und folgen muͤſten; nemlich: Die unter ihnen lebenden Juden nicht empor kommen zu laſſen; ſondern ihnen, mit Verſagung der eigentlichen bürgerlichen. Rechte, die FSluͤgel immer fo kurz, als moͤglich, beſchnitten zu halten; damit ſie nur dadurch unfähig gemacht wurden, das Boͤſe zu ſtiften, wozu ihre menſchenfeindliche B 3 Belt»