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Der entlarvte Moses Mendelssohn oder völlige Aufklärung des rätselhaften Todverdrusses des M. Mendelssohn über die Bekanntmachung des Lessingschen Atheismus von Jacobi / Johann Heinrich August Schulze
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DC 41 ich, hatte das Wörtchen, welches der Feder Mendel­ſohns in feinem Briefe vom Februar 1785,(3. B. p. 115) unter den ſchmeichelnden Complimen­ten entſchluͤpft war, nemlich:daß ihm, Jacobi bey Ueberſendung des Briefes an Hemſterhuis, noch eine beſondere Antwort verſprochen haͤtte als eine abſichtliche Erinnerung, und als die Aeuſſerung eines würklichen, noch jezt beym Mendelſohn ſtattfindenden Verlangens darnach, angeſehen und verſtanden.(Dieſe damals von Jacobi verſprochene Antwort, hatte noch eine Fort­ſetzung ſeiner Erlaͤuterungen des Spinoziſtiſchem Syſtems, auf die Erinnerungen, welche Mendel­ſohn dagegen gemacht hatte, enthalten ſollen.) Jacobi ſezt alſo in ſeiner Unſchuld, dieſe weit­lauftige Antwort auf, und ſchickt fie den 21. April 1785 gerade nach Berlin. Nichtt konnte dem Mendelſohn jezt wol aͤrgerlicher ſeyn, als zu ſehen, daß der ihm ſo verhaßte Briefwechſel über dieſe verwůunſchte Sache von Jacobi noch fortge­ſezt würde. Unterdeſſen, was ſolte er thun? Gerade heraus konnte er mit der Sache vor Ja­cobi nicht gehen, und dieſem es offenherzig ſagen, daß er ihn mit ſeiner fernern Correſpondenz ver­

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