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Der entlarvte Moses Mendelssohn oder völlige Aufklärung des rätselhaften Todverdrusses des M. Mendelssohn über die Bekanntmachung des Lessingschen Atheismus von Jacobi / Johann Heinrich August Schulze
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nung. Dis verſpahre er auf den zweyten Theil, mit dem es aber noch lange Zeit habe. Die­ſen erſten Theil ſeiner Schrift müße Jacobi vor­her leſen, bevor er auf ſeine Mendelſohns) Er­innerungen antworte, ꝛc.

Man ſiehet leicht, daß wenn Mendelſohn jezt unmittelbahr an Jacobi hätte ſchreiben wol­len; er ſich zugleich auch über alle dieſe hier be­berührten Sachen genauer und beſtimmter hätte erklaͤren und heraus laſſen muüſſen. Bey der Freun­diu, und auf dem Wege durch fie, an Jacobi, konnte er, feinem Intereſſe gemäß, kuͤrzer davon kommen. Ueberhaupt aber iſt es in die Augen fallend, daß die ganze Abſicht bey dieſem Briefe dahin ging, für ſich Zeit zu gewinnen: den Jacobi aber einzuſchlaͤfern, und ihn von aller fernern Thaͤ­tigkeit in der Sache abzubringen: weil dieſe Ja­cobiſche Thaͤtigkeit mit feinem(M.) gegenwartigen Plan und Intereſſe gar nicht mehr ſtimnmte; ſon­dern ihm durchaus hinderlich und wlederſprechend war.

Jacobi harrete nun auf eine unmittelbahre

Antwort von Mendelſ. auf fein Schreiben vom a1. Aprih